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Mittwochs mag ich...

... Überraschungen
... ein Geschenk das einfach so, grundlos, zu mir findet.
... Bloggerinnen, die an mich denken.

Mittwochs mag ich nicht
... die Erkenntnis woher mein Blognamen-Spruch stammt.



Andrea - Holunder - hat den Buchtitel gelesen - an mich gedacht - und das Büchlein verschickt. Ein paar Tage war ich recht sprachlos glücklich. Jetzt hab ich ein paar Buchstaben gefunden und sage ganz beseelt: Danke!

Das Büchlein ist einfach ein Volltreffer. Ich mag Sprichwörter und Redewendungen, ich weiß auch gerne woher sie kommen und was dahiner steckt. Abgesehen von meinem Blognamen ;-) So ein bissl obergscheite Phrasen in einem Gespräch einstreuen, das mache ich gerne. Das Feinste ist aber das Gefühl, dass sie an mich gedacht hat.

Gut, das muss wohl auch noch gesagt sein: Verflixt und zugenäht kommt entweder von schlagenden Burschenschaften. Jemand bekommt einen Schmiss - verflixt! ...dann muss die Backe genäht werden... na ja. Nicht meine Welt.
Irgendwie noch schlechter... verflixt - ein Kind ist unterwegs... also wird der Hosenlatz zugenäht.

Wer jetzt pikiert ist und auf Nadeln sitzt, wem meine fadenscheinigen Argumente  gegen den Strich gehen, der soll nur im Schneidersitz mit dem Shuttelbus, der hoffentlich gut in Schuss ist, Blau machen.

Da ich nur mehr Flausen im Kopf habe, werde ich jetzt die Leine ziehen.


Christbaumkugeln


Ich bin mit dem kleinen Fuchs unterwegs.
"Wollen wir uns eine schöne Kugel kaufen?",  frage ich.
Verständnisloser Blick: "Uns bringt ja immer das Christkind die Kugeln..."
Ja. Eh. Betrachten ist auch schön!

Fuchs du hast die Gans gestohlen


Seit gut zwei Monaten ist dieses Leiberl nun fertig und dämmert in den tiefen meines Kastens dahin. Warum?
Nicht etwa wegen der scheußlichen Passform. Wer mag kann die Ich-will-auch-ein-Raglan-Leiberl-Geschichte hier nachlesen.

Nein, nein!

Die Geschichte spielt montags. Ich komme mit dem frisch genähten Shirt in die Schule, ein leichtes Jäckchen darüber. Die Fuchsohren blitzen gerade mal so raus. Der erste Schüler, D., bemerkt: "Du hast ja eine neues Leiberl! Was ist denn da drauf?" "Das zeige ich euch im Morgenkreis", ist meine geheimnisvolle Antwort. Ich wollte nicht 20 extra Bestaunungen, so viel Ahs und Ohs sind fürs Ego fast schon zu viel.

Der Morgenkreis beginnt, die ersten Kinder erzählen vom Wochenende, dann kommt C. dran.

"Ich muss euch was erzählen."
Eindringliche Stimme, gekonnter Augenaufschlag.
Ich freue mich auf die Geschichte, weiß ich doch dass C. ein wirklich gutes Erzähltalent hat.

"Es ist was wirklich Schlimmes passiert."
Dramatischer Seufzer folgt.
"Nicht, dass ihr euch fürchtet,..."
Dramatische Pause.
Ich überlege ob ich schon mal die Taschentuchpackung holen soll.
C. ist einfach ein begnadeter Gschichtldrucker.

"Ich war bei meiner Oma. Die hat ja drei Gänse..."
Aaaaaahaaaaa?

"Also sie hat drei Gänse gehabt. Jetzt..."
Laaaange Pause.
 "Jetzt lebt nur mehr eine."
Ich habe ganz unauffällig meinen Zipp ein Stückchen höher geschoben
und das Tuch ein wenig tiefer gezupft.

"Überall sind die Federn rumgelegen.
Meine Oma hat gemeint, da ist bestimmt der Fuchs gekommen."
Ab da hab ich nur mehr inständig gebetet, dass D. mein Leiberl vergessen hat...



Hat er auch! C.s Talent sei Dank war meine Wochenendgeschichte vollkommen überflüssig. Nun ist wohl ein wenig Gras über die Sache gewachsen. Nun traue ich mich es anzuziehen.

Advent.mail.art.2015


Katzische Gelassenheit ist auf meiner heurigen Adventpost zu sehen... 
Die ist auch wirklich angebacht, wenn ich meine Drucke berachte. Zufrieden bin ich heuer so gar nicht damit! Der Druckstock - ein Getränkekarton - hat die Farbe sehr schlecht angenommen. Liegt es an der Acrylfarbe oder an der Art des Getränkekartons? Mein allererster Probedruck entstand mit einem Milchpackerl. Die Ergebnisse gefallen mir besser. Da Milchverpackungen bei uns aber alle eine kleineres Format als A6 haben, habe ich schließlich mit einem Orangensaft-Packerl gedruckt. Im Grunde ist es eine ganz einfache Art eines Tiefdrucks: In den Karton das Motiv mit einem Kugelschreiber eingravieren, mit Farbe einstreichen, abdrucken.


Das wäre mein erstes Motiv gewesen. Hätte ich doch besser das verschickt? Ich dachte das schlechte Druckergebnis läge an einem zu Viel an Linien. Da ich aber diesmal den Reigen der Adventpost eröffnen darf, war meine Experimentierzeit recht beschränkt. Also: katzische Gelassenheit. Ich weiß, dass sich meine 23 Mitpostlerinnen sehr freuen ihre erste Karte in Händen zu halten - ob perfekt oder nicht - der Advent hat begonnen! Wünsch euch eine feine Zeit!





Ahoi nach Köln und in die restliche Welt


Mittwochs mag ich... Grüße nach Köln schicken!
Astrid von Le monde de Kitchi - eine Kölnerin - hat dem kleinen Fuchs im Sommer ein Stoffgeschenk gemacht - den Ahoi Fuchs! Der Stoff ist gerade zu dem Zeitpunkt eingetrudelt, als ich mein This is not okay Outfit genäht habe. Und patsch, schon waren MEINE Ärmeln daraus zugeschnitten. Selbstverständlich hat der kleine Fuchs auch ein Shirt bekommen - nur gezeigt haben wir es noch nicht. So können nun Mutter und Sohn im Partnerlook wandeln.


kleiner Fuchs: Shirt Tomboy, Hose Ottobre
Eva: Shirt Shelly



Nadelkissentausch


Heute zeige ich euch meine Nadelkissen für den Tausch, sie sind zu Christinas Regenbogenwelt gewandert! Ich hab mich sehr über meine Tauschpartnerin gefreut. Wer den Regenbogen schon im Namen hat, der ist leicht zu benähen!



Christina hatte, so wie ich, großen Bedarf. Außerdem konnte sie sich nicht entscheiden ob ein Brief besser wäre... oder doch eines für die Hand... oder...







Dieser Tausch zeigt wieder mal: Geteilte Freude ist doppelte Freude! Ich hatte wirklich Vergnügen bei der Herstellung und habe selbst unfassbar geniale bekommen. Schaut mal hier. Mein Tauschpartnerin I & DU hat mir gleich VIER geschickt. Es sind unfassbar geniale Formen!


Vier auf einen Streich


Vier auf einen Streich - da wird selbst das tapfere Schneiderlein neidisch! Mila hat zum Nadelkissentausch angeregt, vielen lieben Dank für deine Organisation! Bis jetzt hab ich noch keines besessen. Ein unhaltbarer Zustand! Das hat meine Tauschpartnerin I & DU wohl auch so gesehen und mir gleich vier, ja VIER, Nadelkissen geschickt. Das Füchslein hat beim Auspacken geholfen. Die Freude über die beigelegten Süßigkeiten ist in diesem Stoffreigen glatt ein wenig untergegangen... und das will was heißen!





Und nun in ihrer neuen Umgebung! Ich bin so platt! Liebe Karin, hab tausend Dank! Ich freu mich unglaublich! Diese einzigartigen Formen sind so zauberhaft!

Reflexionen


Reflexionen am Küchentisch können verschiedener Natur sein.

Wald4tel.4Mädls.4Taschen.




Susanne -mamimade- war ein wenig neidisch auf meine Schuhe. Schuhe waren ihr nicht geheuer... also hat sie uns zu einem Taschenworkshop überredet. Gut, was macht man nicht so alles für Freunde...




Anneliese -kitzkatzDesign- musste mit. Ihr war auch was nicht geheuer: So wenige Nähte mit der Maschine, so viel Arbeit mit der Hand. Pffff! 



Claudia -JULA- war auch was nicht geheuer: Ein Hammer beim Taschennähen? Gehört der auf den Finger? 




Ich gebe es zu, auch mir war etwas nicht geheuer: Eine Tasche ohne Fuchs. Geht so was überhaupt? Wahrscheinlich. Aber man muss ja nicht alles im Leben ausprobieren. Da die ausgefuchste Seminarleiterin eine ganz liebe Fähe ist hatte sie Verständnis mit uns.




Eine Ungeheurlichkeit bleibt noch zu erwähnen: Da war auch ein Mann! Aber ein ganz ein lieber. Trotzdem hat er sich lieber hinter der Kamera versteckt. 4 Mädls, 4 Taschen und das alles im Wald4tel... ob er sich das nochmals mit Schuhen antut? Ich hoffe es!
 


Fuchs - Kosmetiktasche

Was macht man, wenn man mit drei Näh-Nerd-Freundinnen auf ein Seminar fährt und eine 25 Jahre alte Plastik-Kosmetiktasche besitzt? Nähen. Und zwar flott! Denn das Seminar ist ja erst seit einem dreiviertel Jahr gebucht. Und die Notwendigkeit einer neuen Tasche besteht ja auch erst seit drei, vier Jahren...
Die Umsetzung braucht dann einfach doch immer einen konketen Anlass.



Verwendet habe ich den Farbenmix Schnitt Rot und diese alte Kinderhose. Die Applikation ist das Erkennungs-Bildchen des Blogs. Ein Upcycling der Hose war daher seit Ewigkeiten selbstverständlich.


Neu an dem Tascherl sind nur der Zipp und die zwei oberen blauen Stoffstreifen sowie das rote Innenfutter. Die Hosentaschen der alten Hose bieten nun weiteren Stauraum für Kleinzeug.


Bestimmt seid ihr gespannt was vier Nähverrückte gemeinsam angestellt haben... Geduld. Geduld. 

Schon den Katalog bewundert? Nein!!! Hier lang!
 

Fuchs - Kosmetiktasche

Was macht man, wenn man mit drei Näh-Nerd-Freundinnen auf ein Seminar fährt und eine 25 Jahre alte Plastik-Kosmetiktasche besitzt? Nähen. Und zwar flott! Denn das Seminar ist ja erst seit einem dreiviertel Jahr gebucht. Und die Notwendigkeit einer neuen Tasche besteht ja auch erst seit drei, vier Jahren...
Die Umsetzung braucht dann einfach doch immer einen konketen Anlass.



Verwendet habe ich den Farbenmix Schnitt Rot und diese alte Kinderhose. Die Applikation ist das Erkennungs-Bildchen des Blogs. Ein Upcycling der Hose war daher seit Ewigkeiten selbstverständlich.


Neu an dem Tascherl sind nur der Zipp und die zwei oberen blauen Stoffstreifen sowie das rote Innenfutter. Die Hosentaschen der alten Hose bieten nun weiteren Stauraum für Kleinzeug.


Bestimmt seid ihr gespannt was vier Nähverrückte gemeinsam angestellt haben... Geduld. Geduld. 

Schon den Katalog bewundert? Nein!!! Hier lang!
 

This is not okay - Katalog



Ich trage am heutigen Me Made Mittoch die Herbstausgabe meines This-is-not-okay-Outfits. Zur Feier des Tages, der Katalog ist nämlich erschienen! Der Nähblogger-Katalog. Hier kannst du an den Anfang der Geschichte hüpfen.

Eine Botschaft des Kataloges ist:

Kenne den Wert deiner Kleidung
und nicht nur den Preis.

Den Teilnehmerinnen des MMM ist das eine Selbstverständlichkeit. Wer in mühevoller Handarbeit selbst etwas herstellt, der überlegt sich genau ob er es braucht. Lest den Katalog, teilt ihn über alle möglichen Kanäle. Ich bin nur eine von 284 Damen im Katalog, wir alle rufen: This is not okay! Wir wollen, dass Kleidung auch im großen Stil fair Produziert wird! Jede Näherin soll unter menschlichen Arbeitsbedingungen ihr Auslangen finden!

Und wer meint er sei zu klein und unbedeutend, dem lege ich dieses Zitat ans Herz:

Falls du glaubst, dass du zu klein bist,
um etwas zu bewirken,
dann versuche mal zu schlafen,
wenn eine Mücke im Raum ist.
Dalai Lama.

Nachhaltig ist es gut zu kombinieren und nicht ein Outfit nur eine Saison zu tragen. Deshalb zeige ich euch heute die Herbst-Variante. 

mein sommerliches Katalog-Outfit:
Shirt: Shelly, hier und da
Hose: nach eigenem Schnitt
Schuhe: selbst gemachte Waldviertler

mein herbstliches Outfit:
Loop: genäht zu dieser Shelly
Jacke:  Lady Bella
Shirt: Shelly, hier und da
Hose: nach eigenem Schnitt
Schuhe: gekaufte Waldviertler


An alle Näher und Nicht-Näher wendet sich unsere Botschaft:

Blättert den Katalog durch!
Staunt!
Teilt den Katalog!
Denn es ist nicht okay
wie die Bekleidungsindustrie momentan funktioniert!  

Allerseelen

Wenn ich Wolle sehe, dann denke ich an meine Oma. Manchmal, wenn ich bei einer Strickerei nicht weiterkomme, dann frage ich sie um Rat. Manchmal bekomme ich auch Antwort in mir.

Wenn ich Gendarmen sehe, dann denke ich an meinen Opa. Ja, auch bei uns heißt die Gendarmerie seit geraumer Zeit nicht mehr so. Aber doch ist es das erste Wort, das mir einfällt.


Wenn ich rot sehe, dann denke ich an meinen Onkel.


Wenn ich Schwangere sehe, dann denke ich an das Kindlein, das kaum da war. Und doch hat es mich so berührt. 

Wenn ich am Friedhof bin fühle ich mich sehr wohl. Es ist mir ein angenehmer, friedlicher Ort. An manchen Ecken wuseln geschäftig Leute herum. Sie bringen Lichterl, Blumen, tratschen lautstark. Aber sie schaffen es kein bisschen diesen Ort in Unruhe oder Hektik zu versetzen. Zwischen all den Steinen und Blumen entdecke ich viel Liebe, aber auch das-gehört-sich-so der Lebenden. Die Toten finde ich da nicht. Die sind woanders. Treiben sich wohl in den Gedanken ihrer Lieben herum.

Wenn der kleine Fuchs eifrig die Religionshausaufgabe der letzten beiden Wochen erledigt, dann bin ich sehr gerührt. Gräber besuchen und schmücken ist seine Hausaufgabe. Er nimmt sie ernst! Fast täglich sind wir auf einem Friedhof. Zünden Lichterl an, legen ein Sträußerl dahin und ein Kränzchen dorthin.

Wenn wir über den Verbleib der Verwandtschaft spekulieren, dann wissen wir nichts. Aber wir spüren sehr viel.

180Grad.#38.Kaffee und Tee

Tee trinke ich eher gegen den Durst. Im Sommer rupfe ich alles was ich im Garten so finde und übergieße es. Pfefferminze und Melisse gibt es immer. Einmal im Garten ist das ja das reinste Unkraut. Es wandert und wird durchs Trinken ein wenig im Zaum gehalten. Im Winter sind es eher gekaufte Kräutertees, selten Schwarz- oder Grüntee - der kleine Fuchs will ja immer mittrinken.

Kaffee ist für mich das Genussgetränk. Am Morgen gibt es ihn nur, wenn reichlich Zeit zur Verfügung steht, so wie heute. er ist meine Sonntags-Morgen-Freude.
Unter der Woche braue ich mir wenn möglich einen Nachmittagskaffee. Das Machen ist der eigentliche Genuss. Der Geruch!


Es gibt Zubereitungsmethoden die flotter sind und Kaffees die besser schmecken. Aber kein anderer Kaffee erzeugt so ein angenehmes Wohlgefühl. Man könnte fast sagen: Der Weg ist das Ziel. 

Sonntagsfreude... Der Kaffee ist schon getrunken.
Lichtfreude... die Dinge habe ich für Bunt ist die Welt extra so ins Licht gerückt.

Und ihr? Kaffee und oder Tee?

Oktober 12tel


Lang wirds sicher nicht mehr dauern.
Dann finden sich Summerers Äpfel als Saft in der Flasche wieder.


Der Oktober 2015 ist mir schwer gefallen. In meiner Erinnerung wars immer nass und düster. Was miach aber immer wieder glücklich macht - der Dreijahresblick!

Füchse allüberall

Das (kleine) Füchslein hat einen ordentlichen Wachstumsschub hingelegt. Aus dem Grund ist auch ein Großteil der Herbst-Wintergarderobe neu. Genäht habe ich eine ganze Menge - allein zum Fotografieren kommen wir nicht. Kleinen Einblick gefällig?





Den Fuchs-Stoff haben wir von Kitzkatz geschenkt bekommen. DANKE! Wir alle lieben den Stoff. Da gibts noch viele Stofftiere, glaubt mir... vorallem wenn die Kamera kommt.  Die beiden einfärbigen Stoffe sind GOTS-Stoffe.

Das ist die fünfte Ausgabe (1-2-3-4) vom Kapuzenpulli Ottobre 3/14. Im Moment der absolute Lieblingsschnitt!

fade Näherei

Flicken - Mühsam.
Hosen verlängern - Sehr mühsam.
Wäschesackerl nähen - Sehr anspruchslos.

Hier mein heutiges Sonntags-Vormittags-Nähpensum:





Wintermantel nähen?
50er Jahre Kleidchen?
Nur in meinen Träumen finde ich dazu Zeit.
RGZS in Reinkultur!

Und doch... es ist eine Sonntagsfreude meine heutige Näherei. Denn Reparieren macht im Endeffekt total glücklich. Es ist fein, dass ich das kann! Und die vier Wäschesackerl waren schon überfällig. Es tut gut aufgeschobenen Arbeiten endlich erledigt zu haben!