verfuchstundzugenäht

Mittagessen mit Musik

Bei Tell a Story geht es diesmal ums Mittagessen und bei Susannes Stadt-Land-Serie dreht sich um die Besonderheiten der eigenen Gegend...




Schulfest, Feuerwehrfest, Marillenkirtag, Maibaum aufstellen, Maibaum schmeißen, Bezirksblasmusikfest, Weintage, Lange Einkaufnacht, Ringelreihn am Pinkelstein, Dorffest, Pfadfinderjubiläum, Sonnwendfeier, Sportfest, Dorferneuerungsverein - ich könnte diese Liste ewig forsetzen. JEDES Dorf -und sei es noch so klein- schmeißt von Mai-September MINDESTENS ein Fest - viele Ortschaften sind hier aber wesentlich engagierter!

Wenn es Sommer wird im Weinviertel, ändert sich damit auch der Sonntags-Speiseplan vieler Bewohner komplett. Ein Fest nach dem andern will abgeklappert werden. Manche haben das Bedürfnis gesehen werden zu müssen, viele haben einfach Freude dran sich mit Freunden zu verabreden.

Was es immer gibt: Kotelett, Käsekrainer, Cevapcici. Manchmal gibt es Brathendl und Schnitzel und für Vegetarier Pommes ;-) Zum Trinken sind Frucade, Bier und Wein Fixstarter. Und Nachspeisen - alle selbstgebacken. Ehrensache! Im Sommer bekommt man bei uns die besten Mehlspeisen. Schließlich will sich niemand von der Nachbarin nachsagen lassen, dass der Kuchen (eh schon mager) oder die Torte (rangmäßig viel höher) diesmal nicht so hübsch sind. 



An diesen Festtagen geht nichts ohne Musik. Abends leider auch viele zwei, drei Mann-Frau Bands,  die volkstümliche Schnulzen durchs Mikro schmettern. Wers mag... Leider viele hier...
Aber sonntags, zu Mittag, da kann man sicher sein: Es gibt Blasmusik! Märsche, Polka, symphonische Stücke und Walzer gibts im regen Wechsel mit Michael-Jackson-Medleys und Ennio Morricone vermischt mit Rockklassikern.
Und die Tradition, wird auch noch länger leben. Am Bild  seht ihr die First Brass Truppe der Musikschule. Schaut doch mal auf die Tuba! Das Kind kann sie nciht alleine tragen - aber spielen! Alle Kinder die im ersten bis dritten, vierten Lernjahr ihr Blasinstrument lernen tröten hier mit. Das kleine Füchslein spielt nun das dritte Jahr Horn und hatte heuer schon vier solcher Auftritte. Und es klingt! Ich schwöre... am Video sind lauter Kinder und Jugendliche zu hören. Musikförderung - das kann Österreich!





Frühstück


Die Sonne taucht gerade über der Hecke auf, noch ist eine kuschelige Vliesweste von Nöten. Eine Handvoll frische Erdbeeren, Marmelade, kalter Tee von gestern, warmer Kaffe, frisch gerieben, ein kleines Sträüßelein von allem was der Garten gerade hergibt und vorallem...

... Zeit!
 
Zum Plaudern, genießen, Tag planen.
So schaut ein perfektes Wochenend-Frühstück im Juni aus.

Mai.12tel-Blick.2018



Was für eine grüne Pracht! Im April dachte ich schon: Wow! Endlich alles grün! Pffff! Die Fülle des Mais haut mich jedes Jahr wieder um. Meine Hecke hat den Vorhang zum Garten geschlossen... ab zu Tell a Story #21


Und auch die Wiese davor ist ordentlich in die Höhe geschossen. Scheinbar ist hier alles grün...


... aber wenn man das Auge ein wenig schweifen lässt entdeckt man etliche Farbkleckse.

Wer öfter bei mir zu Besuch ist weiß: Ohne bewegte Bildchen gibts hier keinen 12tel-Blick. Falls ihr auch mal Lust dazu habt - ich mache das mit einem freien Onlineprogramm das wirklich, wirklich leicht zu bedienen ist. Natürlich gibt es Programme die wesentlich schönere Filmchen liefern. Aber innerhalb von drei Minuten - ich schwöre - ist es fertig.

Die Seite nennt sich gifmaker.me.


Klicke auf "Upload Images" bis zu 30 Bilder kannst du hier hochladen.


Gelb - Hier stellst du die Größe des fertigen Gifs ein. Ich rate dir: Lade die Bilder bei Schritt 1 schon in der gewünschten Größe hoch, das bringt schönere Ergebnisse als hier rumdzudrehen.

Blau - Du veränderst die Geschwindigkeit des Bilderwechsels. Mein Blumen-Gif ist auf 4000 Millisekunden eingestellt, das ist recht flott. Mein Blick-Bild wechselt mit einer Geschwindigkeit von 5,5 Sekunden, das finde ich viel harmonischer - das musst du einfach probieren.

Grün - Lass es auf Null, dann läuft es in Endlosschleife durch

Rot - Drücke hier um das Gif zu erstellen. 


Letzter Schritt - Klicke auf "Download the GIF", du wirst gefragt wo du es hinspeichern möchtest - fertig!

Ich füge diese Gifs am Blog dann als ganz normales Bild ein.

Ob mit bewegtem Bild - Collage - oder ganz pur...




Füchslein im sanften Morgentau

Walzendruck mit Nudelholz

Ich zeige euch meine Umsetzung der Frühlingspost 2018. Die Eckdaten des Themas: ein Walzendruck auf A3 in der Farbe "Sanfter Morgentau" - 10 mal drucken und an die Gruppenmitglieder schicken.

Ich wollte eine große Walze haben, welche die gesamte Breite des Papieres bedeckt. Es sollte ein durchgängiges Muster mit großem Rapport werden. Bei einem Flohmarkt bin ich über diesen unwuchten Nudelwalker (Nudelholz) gestolpert. 1€... das konnte ich riskieren für meinen Druckstock.

Der Einfachheit halber habe ich Moosgumm zugeschnitten und direkt mit Bastekleber auf das Holz geklebt. Gestartet habe ich mit dem Füchslein, die restlichen Formen sind mir einfach so aus der Schere geflossen. Das Herstellen des Druckstocks war echt eine Freude!

Das Drucken... na ja. Wegen Sauereiminimierung wollte ich im Garten drucken. Mein Problem: der Zustand Windstille ist hier im Waldviertel gänzlich unbekannt. Deshalb hatte ich auch alle Hände voll zu tun die Blätter zu beschweren, die Walze mit Farbe einzustreichen, flott zu drucken... dieser Prozess ist wieder mal fotolos geblieben.

Ich habe Acrylfarben verwendet und mit einer Schaumstoffwalze auf meinen Druckstock aufgetragen. Die zweite Umdrehung ist natürlich heller als die erste, aber erstaunlicher Weise ist gar nicht so viel um. Da die Farbe und alle Papiere sehr sanft getönt sind, macht die nachlassende Intensität in der zweiten Umdrehung nichts aus.

Walzendruck mit Nudelholz und Moosgummi


Gedruckt habe ich immer mit der Farbe sanfter Morgentau. Mein eigentliches A3 Blatt ist gold glänzend, das kommt auf den Fotos gar nicht raus. Diese Papier ist realtiv dünn. Für das Briefkuvert habe ich ein stärkeres, grünes Blatt bedruckt und mit der Nähmaschine zusammengenäht. Die Kärtchen sind aus einem recht starken weißen Papier.

Was noch aussteht: Das Muster muss auf ein Shirt! Ich bin wirklich recht glücklich mit meinem Muster, ich habe nicht erwartet, dass es so "rund" wird.

Weiß


Ich versuche gerade mein fotografisches Können ein wenig weiterzuentwickeln. Man könnte natürlich sagen, dass die Aufnahme grandios überbelichtet ist. Aber diese fotografische Ausdrucksweise hat auch einen Namen: High Key. Klingt doch besser als falsch belichtet - oder? Und da außer Weiß nicht viel am Foto ist, passt es hervoragend zum Tell-a-Story-Thema... mein Mann als weißes G'spenst.

Schwarz


Schwarz und ich, wir passen nicht zueinander. Immer schon hatte ich den Drang nach NICHT-Schwarz. Eines der Fotos, das es wohl am besten zeigt, ist mein Maturafoto. (Abitur)

Momentan gibt es in meinem Haus nur zwei schwarze Dinge, dich ich ganz bewusst gekauft habe: eine schwarze Hose für eine Begräbnis und mein E-Piano ist schwarz.

Wie ihr seht, man kann auch als weißes Schaf ein schwarzes Schaf sein.

Rot



Recht rot war schon das Originalfoto - das Dächermeer von Memmingen. Ich habe durch ein Semiar  Gimp für mich entdeckt... eine zeitaufwändige Spielerei. Aber schon spannend! Im Grunde fotografiere ich gerne so, dass ich nichts bearbeiten muss - oft nicht mal zuschneiden. Es ist eine Spielerei die schon gar nicht mehr nach Foto aussieht. Ich bezweifle, dass diese heftigen Bearbeitungen  in mein Fotorepertoir übergehen... aber zum heutigen Thema, da passts mal.

Blau



be real - be you

rosa Reh im Wald - Elfen? Kobolde? be real - be you

April.12tel-Blick.2018


Liebe 12tel-Blickerinnen und Blicker... Herzlich Willkommen!
Schön, dass ihr hier seid!

Der Frühling pinselt sein schönstes Blau für euren Empfang an den Himmel, die wilde Zwetschke (schreibt man in Österreich so :-) sprüht nur so vor Blüten, die Palmkätzchen (Saalweide... damit man mich im ganzen deutschsprachigen Raum versteht ;-) kleiden sich zur Freude der Bienen in Gelb. Apfelbaum, und Marille, die auch noch im Blick wären lassen sich noch ein wenig Zeit- Die werden euch wohl erst Ende Mai begrüßen.


Das erste Quartal des Jahres ist vorbei, noch ist die Blickachse durch meinen Garten frei.


Wer schon mal bei einem meiner 12tel-Blicke zu Besuch war weiß: Ohne Filmchen bin ichs nicht. Heute läuft: Ein Quartal - 6 Jahre

Aber nun - genug von mir ! Jetzt bin ich gespannt auf eure Blicke!





Ihr wollt mehr über den 12tel-Blick erfahren? Dann schicke ich euch zur 12tel-Blick Philosophie Seite.

Krawatten-Taschen

Tasche aus alten Krawatten genäht

Die Stoffspielerei des Monats April: Krawatten
Zu Ostern habe ich beim Familienessen fallen gelassen: "Ach, ja ich bräuchte ein paar Krawatten für meine Stoffspielerei. Habt ihr da vielleicht was für mich?"

Tasche aus alten Krawatten genäht

Hatten sie!

Tasche aus alten Krawatten genäht



Tasche aus alten Krawatten genäht



Tasche aus alten Krawatten genäht

Mit der Fülle war ich gleich mal komplett überfordert. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Und schon gar nicht, dass ein richtiger Regenbogen rauskommen würde. Auf einen roten Farbtupfer hab ich ja noch gehofft, aber die Fülle? Nachdem wir einige Tage im Wohnzimmer über den Regenbogen gestakst sind, meinte mein Mann es wäre Zeit für Ergebnisse.

Nach langem hin und her legen und drehen habe ich mich entschlossen erstmal nur die hinteren 80cm der Krawatten zu verwenden... das heißt die ganzen Vorderteile gibt es noch!

Tasche aus alten Krawatten genäht

In der ganzen Fotoflut ist es das einige Foto, auf dem ihr bei der grauen Tasche erkennen könnt, dass die Krawatten die ganze Oberfläche der Tasche ausmachen.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Entstanden sind drei Klappen-Taschen, das passt ganz gut, denn es gibt drei Hauptspender, da darf sich jeder eine Tasche aussuchen. Ich habe von einem mittelfesten Walkstoff 50 cm abgeschnitten und über die ganze Breite verwendet. Schnitt gibts keinen, ich hab einfach den Stoff umgeschlagen, Ecken am Boden abgenäht... alles ohne Messen aus dem Handgelenk. Desalb sind auch alle drei Taschen unterschiedlich groß und Tief.

Wesentlich schwieriger war es die Krawatten gerade auf den Stoff zu bringen. Ich habe mir alle 3 Zentimeter Kreide-Hilfslinien gemacht und doch ist hier alles ein wenig verzogen.
Erstens war der Stoffuntergrund wesentlich weniger stabil als gedacht und hat sich schrecklich verzogen. Die Klappen sind nun nicht ganz geade, sondern steigen optisch ein wenig an". Ich behaupte einfach mal: das gehört so.
Zweitens habe ich auch beim schmalen Teil der Krawatte den Breitenunterschied vollkommen unterschätz. Ich musste die Krawatten dadurch im Bereich des Spitzerls ziemlich stauchen. Was im Endeffekt aber einen wunderschön erhabenen Effekt bringt.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Innen ist die Tasche ziemlich raw. Die Nähte und den Zipp der Innentasche habe ich jeweils in Kontrastfarbe genäht. Der "Gurt" ist eine Lederkrawatte. Auf einer Seite ist sie angenäht, auf der anderen Seite kann sie in einem Ring festgeknotet werden, damit ist der Träger längenverstellbar.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Eine Information die auch auf der Tasche erhalten bleibt: Die Österreichische Post stattet ihr Mitarbeiter mit Polyester-Krawatten aus.



Die Menschen. Stadt-Land. Tell a Story


Ja, da könnt ihr jetzt schauen so lang ihr wollt - Menschen werdet ihr auf diesem Foto nicht finden.
Und ja, das Bild habe ich ganz absichtlich unter diese Überschrift gestellt.

Ich lade euch mal ein zu Susannes Anstups-Beitrag rüberzuhüpfen. Erkennt ihr einen Unterschied?
Nein, die Lichtstimmung ist es nicht. Ich finde meine Straße so einfach irgendwie netter. Siedlungsgebiete in Niederösterreich sind untertags nicht soooo charmant.

Der Unterschied auf den ich raus will: Susanne hat in dem Post gleich 189!!! Menschen abgebildet, 32 davon richtig gut erkennbar. Ist ja auch logisch, geht ja auch um Menschen an seinem Wohnort. 189 Menschen in einem Post, das sind auf Hollabrunn umgerechnet 2,7% der Bevölkerung. Ebensoviele haben hier Grün gewählt. Eine witzige Vorstellung alle Grünwähler in einem Post.

Ich ringe mit diesem Thema schon das ganze Monat lang - aber ich schaff es einfach nicht den Fotoapparat zu zücken und am halbwegs belebten Hollabrunner Hauptplatz Fotos zu machen. Selbst wenn ich nur 1% der Bevölkerung ablichte...

Das macht man nicht.

Ich bin sebst ganz baff, dass ich das hier schreibe. Ich zähle mich zu den aufgeschlossenen Landbewohnerinnen, die sich um "gheart sie ned" und "woa schon immer so" recht wenig scheren. Aber Menschen in meinem Heimatort einfach so ohne Fragen zu fotografieren, das geht gar nicht! Wäre ich in Wien, ich hätte keine Hemmungen!

Die Interessante Einsicht die sich dieses Monat in mich eingeschlichen hat... (und es ist ja soooo aktuell!!!)

Datenschutz ist einfacher ernst zu nehmen,
wenn man zu den zu schützenden Subjekten irgendeine Beziehung hat.

In einer Großstadt, oder im Urlaub, knippse ich jetzt auch nicht offensichtlich unverschämt Menschen ohne sie zu fragen - aber trotzdem mache ich ganz selbstverständlich Fotos wo fremde Menschen drauf sind.

Das war mir bis jetzt noch nicht klar, dass ich so ticke. Das ist mir fremd an mir (Hier ergibt sich ganz gwieft die Verbindung zu Tell a Story;-)
Ich glaube ein erklecklicher Teil in mir hält sich ganz automatisch an das Das-tut-man-nicht und an Das-gehört-sich-nicht.
Ob das gut oder schlecht ist? Ich weiß nicht recht.

Das Fremdsein ist vielleicht ungezwungener, freier. Aber es macht wohl auch ein wenig übermütig und so ein bissl "geht mich ja nix an".
Wenn man Beziehung zu etwas hat, fühlt man sich immer ein wenig verantwortlich. Das bremst manchmal und macht klein. Allerdings finde ich es schon schön, wenn andere auf mich achten und ein wenig Sorgfalt im Umgang mit mir walten lassen.




gespiegelter Apfelbaum


Wenn ich wüsste,
dass morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen.


 

Vertrautes


Ich bin Lehrerin.
Ich glaube ich bin keine angenehme Schülerin.
War ich noch nie. Werd ich wohl auch nicht mehr.

Ich bin eifrig, das schon!
Ich erledige meine Arbeiten und frage gerne nach.
Aber irgendwie muss ich zwanghaft die Angabe ein wenig ändern.
Egal ob ich ein Kochrezept vor mir habe,
oder ein Schulbuch zum Vorbereiten,
oder die Aufgabenstellung eines Online-Seminars...
Ich muss meinen eigenen Stempel draufdrücken!

Die Aufgabenstellung war recht einfach: Mach ein Foto von deiner Kamera.
Hab ich auch. Kann ja keiner sagen, dass die nicht drauf ist.
Die Post-it am Spiegel... die waren nicht gefordert. Aber auch nicht ausgeschlossen!

Sachen verbiegen, dass sie mir passen - das ist mir vertraut.

Ochs und Esel


Nein, der Christbaum steht nicht mehr in unserem Wohnzimmer!
Die Bilder sind einfach schon so alt...
Das Kindlein hat sich - es ist schon Tradition - zum Weihnachtsfeste ein neu genähtes Christkind-Gewand gewünscht. Heuer sollten es Ochs und Esel sein.


Der Esel befindet sich gut sichtbar am Pulli drauf. Es ist unser Standard-Hoodie aus der Ottobre 4/14, Größe 140. Sämtliche Stoffe sind melierte Lillestoff-Biostoffe. Sie sind unglaublich schön miteinander! Die grauen Paspeln am Kapuzensweater sind gut gelungen, die Kapuze ist kräftig rosa, wie der Esel-Hintergrund.


Vom Ochsen gibts glatt schon Außenaufmahmen, seine Ohren erinnern ein wenig an dern Osterhasen! Der Ochse sitzt am Kurzarmshirt Tomboy, Größe 140. Die Wackelaugen finde ich für die Tiere immer besonders genial. Ich verwende sie seit Jahren, immer wieder wundert mich wie gut sie die Waschmaschine aushalten. Im Laufe der Jahre musste ich erst einmal ein Auge ersetzen.


Falls ihr euch fragt: Wo ist der obligatorische Fuchs? Hier! Und auf der Kapuze ist auch einer.

Altes



Vor etwa 15 Jahren wurde im Hollabrunner Stadtzentrum ein altes Haus abgerissen. Der Bestitzer fragte meinen Mann, ob er ein paar Ziegel wolle. Wollte er natürlich. Tagelang haben wir die Ziegel geputzt und von Dreck befreit.


Die Ziegelzeichen des Hollabrunner Bezirks sind recht gut erforscht, daher wissen wir auch wie alt sie etwa sind.


Nun liegen diese Ziegel schon seit  geraumer Zeit in unsrem Garten als Weg- und Beetbegrenzung.

Neues



Neue Waldviertler. Schuhe sind einfach Rudeltiere.

März.12tel-Blick.2018


Meine lieben Leserinnen und Leser, heute bin ich aufgeregt.
Sehr aufgeregt!

Es ist nicht die vorösterliche Freude, die mich so aufgeregt sein lässt...

Mein Blog bekommt ein neues Baby! Also eigentlich schon einen Schulanfänger. Der 12tel Blick ist nun im siebenten Jahr. Tabea möchte wieder "arbeiten gehen" und sucht Betreuung für ihr 12tel-Blick-Kinderl. Natürlich bleibt sie dem 12tel-Blick erhalten, aber...

Der 12tel-Blick zieht um! Zu mir! Juhu!

Wahrscheinlich fühlen sich manche von euch unbehaglich, so wie ich. Der 12tel-Blick ist eine so feste Konstante in meinem Jahreslauf, und nun zieht er um? Wo wir alle doch Tabea so gerne besucht haben! Aber seht es poitiv. Wenn Tabea Zeit für andere Dinge hat - Bücher, Zeichnungen, Fotos... Kunstwerke, welcher Art auch immer, dann haben wir auch was davon. Wir bekommen sie zu sehen! Und darauf freue ich mich!

Im Laufe des Aprils werden wir den 12tel Blick von Geringswalde nach Hollabrunn umsiedeln. Am 30. April treffen wir 12tel-Blickerinnen uns hier, bei mir. Außer der neuen Adresse wird sich für euch nichts ändern. Wir posten, wie gehabt, ab 30. die Bilder des letzten Monats. Ich freu mich schon ganz narrisch auf euch!

So, jetzt wo die freudige Nachricht draußen ist kann ich mich in Ruhe wieder der Osterfreude widmen:


Noch sieht man von außen in unserern Garten hinein, auch wenn der gewaltige Palmkatzerl-Strauch (Sal-Weide) den Blick schon recht einschränkt auf den österlichen Birnbaum.

Das Kindlein und ich haben einen Osterbaum aufgeputzt. Wir haben ein engagiertes Vorbild (Minute 7!). Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis wir in die Da-klappt-mir-das-Kiefer-runter-Ecke kommen. Aber alles fängt klein an.



Wie der März in den letzten sechs Jahren war? Schaut selbst:


Noch einmal husche ich mit Wehmut und großer Vorfreude zu

Urban Jungle


Faltentasche Susie


Seit Jahren schon möchte ich dieses zauberhafte Schnittmuster nähen - irgendwie gibt es immer ein "wichtigeres" Projekt. Dieses Monat ist bei den Stoffspielereien das Thema Falten dran. Das ist Susies Chance, die das Täschchen sofort genützt hat: sehr flott in der Herstellung - grandios in der Wirkung!



Freebook Susie von Pattydoo - Ich werde bestimmt noch mehr solche Täschchen nähen, die Spielerei mit den hervorbitzenden Farben macht Spaß! Die Einnaht des Zipps hab ich ein bisschen abgeändert, ich mag es, wenn die Enden ds Zipps ganz klar definiert sind und nicht irgendwie sich um die Kruve biegen.

Ostermusterei

Ostereier mit Edding bemalt, schwarz-weiße Blumenmuster

Jedes Jahr entstehen viele Ostereier für den Osterbaum. Jaaa... ich machs heuer spannend - der kommt schon noch :-)

Meine Ostereier 2018 sind mit Edding bemalt. Ziemlich unkomplizierte Blümchen für den Mustermittwoch, aber toll in der Wirkung.

Auch heuer hat das Kind viele Eier, recht flott, bepinselt. Jetzt ist er neun, der Unterschied zu drei ist kaum erkennbar... am Ei.
Rundherum ist vielelicht ein bissl weniger angekleckst, aber sonst... Das Kind hat viel Geduld - aber nicht beim Malen. Seis drum, ich ordne das eher unter Aktions-Kunst ein. Denn die Osterbaum-Idee kommt vom Kind!

Es ist zwar eine Kindersendung, aber liebe Kreativ-Muster-Süchtige, ich garantiere euch einen weit offenen Mund! Ungeduldige sollten bei Minute 7 starten ;-) Ihr müsst dann aber zu Minute 3 zurückhüpfen, denn das Kreativzimmer ist auch nicht schlecht! Die Zahl haben wir noch nicht ganz... aber he - lasst mich mal 70 werden ;-)

Bäume


Baum und Tell a Story... da leite ich heute zu einem alten Post um.

Ich mag Bäume übrigens sehr... sehr, sehr, sehr!
Da könnte man glatt bezweifeln beim alten Post.

Wenn es gut geht (die Minusgrade eeendlich verschwinden) zeige ich euch diese Woche noch meinen Osterbaum... Das ist dann ein lebender... Ich mag Bäume nämlich wirkich!