verfuchstundzugenäht

Juli.12tel-Blick.2020

30. Juli 2020

blick über die Feler im Weinviertel

20. Juli 2020, fast das ganze Getreide steht noch. In den letzten Jahren war um diese Zeit schon lange alles gedroschen. Der gesamte Juli war sehr unbeständig und einfach "angenehm" heiß. Endlich ein "normaler" Sommer.

Leider ist mein gefühltes "normal" einfach nicht die Realität. In den 70ern geboren waren die Sommer meiner Kindheit ähnlich wie dieser hier. Ab und zu mal ein Tag über 30 Grad, immer wieder Regen. Und die lauen Abende, wo man ohne Weste draußen sitzen konnte, die waren an einer Hand abzählbar.

Wir habe einfach ein neues normal in der Klimarechnung. Für mein Kind ist das ein total abnormaler Sommer. Für Jugendliche gibt es ein anderes "normal" als für mich.

Das Bankett wurde von der Straßenmeisterei ein wenig gemäht. Es freut mich sehr, dass gut die Hälfte stehen geblieben ist und weiterhin blühen darf. Hier hat in den letzten Jahren wirklich ein Umdenken stattgefunden. Gut so!

Jänner bis Juli im Weinviertel

Nun freue ich mich sehr auf eure Sommerbilder!


Ich versteh es nicht... dieses Monat schaffe ich keine direkte Vorschau hier. Ihr müsst einmal mehr klicken...

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Regenbogen-Sunprint-Quilt

21. Juli 2020

Quit aus Sunprint Stoffen

Was lange währt wird endlich gut! Die Stoffe der Sommerpost 2017, des Sunprints... lest hier und da nach... waren mir sehr wertvoll. Lange Zeit habe ich mich nicht getraut sie zu verarbeiten, Anfang des Jahres nahm ich all meinen Mut zusammen.

Quiltback


Ich suchte den schönsten Rüchseitenstoff raus den mein Stofflager hergab, ein wenig musste ich Stückeln, und machte mich ans Zerschneiden einer Jelly-Roll für die Zwischenstege.

Sunprint

Sonnendruck auf Stoff

Sunprint



Gequiltet habe ich mit der Hand. Zuerst mit dickem Häkelgarn die Stege. Dann nach und nach ein Kästchen nach dem anderen. Das Handquilten macht mir rieseige Freude. Es läuft abands beim Fernsehen nebenbei mit. Jedes fertige Kasterl - ein Erfolgserlebnis. Eine echt Good-Mood-Decke!

Das Wort Sonne gequiltet


Das Quilten hat ewig gedauert - aber was lange währt wird endlich gut. In meinem Fall: ein neuer Badezimmerteppich. Yeah! Sommerfeeling das ganze Jahr!

sun as a sunprint


Juni.12tel-Blick.2020

30. Juni 2020
Jänner-Juni im Weinviertel bei Eggendorf

Juni?
Echt jetzt? Kann nicht sein! Wo ist das halbe Jahr geblieben?

12tel-Blick Jänner bis Juni


Juni in Eggendorf im Thale

Das Korn bekommt Farbe und die Rabbatteln explodieren. Überall sind plötzlich Blumen und Insekten. Sogar ein Auto hab ich mal für euch erwischt.

Hummel landet im Johanniskraut

Die Aufnahmen sind von 24. Juni - Johannistag! Die Festtafel für die Hummel ist gedeckt!

Blick auf Eggendorf im Thale im Juni

Endlich zeige ich euch mal den "Blick zurück". Ich habe mich auf meinem Standort umgedreht und schaue Richtung Eggendorf im Thale. Ich war einige Tage hintereinander zum Fotografieren da - und immer war jemand zum Scheren da. Endlich haben es die Rüben geschafft dem Käfer zu trotzen. An dem Tag ist der Opa der Familie zum Scheren dran.

sich färbendes Kornfeld und Kirche von Eggendorf im Thale

Das Weinviertel ist im Juni einfach am schönsten. Alles ist noch satt grün, die Felder stehen hoch und bekommen Farbe. Hinter der Kirche befindet sich mein Arbeitspaltz - die Volksschule. Klassische Kombi.

12tel Blick Banner



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Blumen-Bluse

23. Juni 2020
weiße Leinenbluse mit zarten Ranken

Lange her, seitdem ich etwas für mich genäht habe. Der Sommer naht und ich wollte mal etwas anders haben als T-Shirts. Von einer sehr alten Kaufbluse (die so lala sitzt) habe ich den Schnitt abgenommen und mich gleich in der Verbesserung versucht.


Auch wenn ich sie mag, fertig mit dem Verbessern bin ich nicht! Der Abnäher sitzt noch an komplett verkehrter Stelle. Der Ausschnitt ist ein bissl weit geworden - vorbeugen muss ich mich mit Vorsicht. Die Ärmel wären länger schöner gewesen... mehr Stoff war aber nicht da. Körper und Ärmel sind zwei verschiedenen Leinenstoffe mit Geschichte. Sie gehören zwar nicht zusammen, passen aber ganz gut zueinander. Da die Ärmel irgendwie komisch waren habe ich zum Schluss ein Gummiband eingezogen, so ist es ganz o.k.


Grundsätzlich passen weiß und ich nicht wirklich gut zusammen. Aber eine weiße Sommer-Leinen-Bluse, die wollte ich einfach mal besitzen.


Besonders gerne mag ich die Jersey-Einfassung an der Bluse. Der grüne Rahmen schmeichelt mir ein wenig mehr als das Weiß. Außerdem ist es nicht so ganz "brav Leinenbluse". Der Blusen-Beginn ist ganz gelungen. Es kommen noch mehrere...

Mai.12tel-Blick.2020

30. Mai 2020



Endlich hat es ein wenig geregnet bei uns! Meine Bäume sind belaubt, an den Feldrändern beginnt es zu blühen. Nur das ehemalige Rüben-Feld, wo im Vormonat der Traktor stand, das sieht immer noch recht traurig aus. Mittlerweile ist es wieder gegrubbert, aber außer ein paar Ackerschachtelhalmen wächst nichts.




Ich freue mich nun sehr auf eure Fotos, bestimmt haben viele "Grünexplosionen" stattgefunden.



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April.12tel-Blick.2020

30. April 2020


Die Obstbaumblüte habe ich versäumt. Wegen Corona fahren ich nun nicht jeden Tag hier entlang... und zack, perfekter Zeitpunkt verpasst. Ich wollte noch ein wenig zuwarten, dann hat es gefroren und das wars mit meinem Blütenmeer. Aber ich bin trotzdem ganz zufrieden. Der Traktor macht sich richtig gut im Bild!

Jetzt weiß ich auch wem das Feld gehört, an dem ich direkt stehe. Im Steyer sitzt der Vater einer Schülerin. Er hat aus dem Bauern-Nähkastchen geplaudert. Nicht einfach sag ich euch. Da wo er gerade rumstaubt sollten Zuckerrüben sehten. Grün, saftig um diese Zeit. Aber der Echte Steckrüssler "Zuckerrübenkäfer" frisst sich einmal quer durchs Weinviertel. Das Feld trug zwischenzeitlich mal grünen Flaum - und schwupps - alles ratzeputz kahl. Es ist wirklich unglaublich wo diese kleinen Käferchen das hinfressen.

Was nun als Nachfolgefrucht kommt ist noch nicht klar. Das hängt von den Nachbarn ab. Es gibt nämlich noch mehrere Zuckerrübenfelder die eingeackert werden und neu bepflanzt werden müssen. Dieses Feld ist ein Biofeld und braucht daher genügend Abstand zu konventionellen Feldern. Das heißt die Entscheidung trifft man nicht alleine sondern mit den Nachbarn.
Das ist der Nachteil unseres Fleckerlteppichs. Ihr erinnert euch? 12 Felder sind in alleine in meinem Blick. Mais ginge vielleicht, oder noch ein Rübenversuch, wegen der Förderung. Na, wir werden es sehen!


Das erste Quartal ist voll! Hach, ich mag ihn schon jetzt sehr, meinen 2020er Blick!

Aber nun auf zu euren Blicken! Ihr habt ja nun schon Erfahrung im Corona-Ausweich-Knipsen!


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März.12telBlick.2020

30. März 2020

Liebe 12tel-Blickerinnen und lieber Blicker, ich hoffe es geht euch gut!
In den letzten Tagen haben mich ein paar Anfragen erreicht: "Ich komm nicht zu meinem Blick! Was soll ich tun?!?" Mein Vorschläg wäre - fotografiert das was gerade möglich ist. Blickwinkel ändern, aus dem Fenster fotografiern, Klopapierberge, anderen Baum...
Die 12tel-Blick-Aktion geht gegen Jahresende so richtig auf. Wenn Ersatzfotos dabei sind, dann spiegeln sie das Jahr einfach ganz deutlich wider.


Die Bauern sind fleißig. Trotz Corona könnt ihr auf den Felden große Unterschiede erkennen. Die Gründungung ist eingearbeitet, die Getreidefelder werden grün. Noch kann man am Himmel Kondensstreifen erkennen. Jetzt, am Ende des Monats, gibt es gar keinen Flugverkehr mehr über uns.
Ob ich im April das Blühen der Bäume erwische? Mal schauen... Vorhersehbar ist in Zeiten wie diesen gar nichts!




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Floating Squares Quilt

23. März 2020


Ich habe eine neue Leidenschaft: Improv-Quilten. Die Kurzzusammenfassung davon: Decken herstellen ohne Anleitung, aus dem Bauch heraus. Das bedeutet nicht ohne Plan, aber nach MEINEM Plan. Um dieser Leidenschaft gleich so richtig zu fröhnen habe ich mir vier Ispirations-Bücher auf einen Schlag gekauft. Das war wirklich weise Vorraussicht. In Zeiten wie diesen komme ich sogar dazu sie zu lesen.

Ein Buch das mich besonders catcht (Quiltbücher sind englisch, das färbt ab :-) ist The Improv Handbook for Modern Quilters von Sheri Lynn Wood. Score #1 heißt Floating Squares... und der Aufgabe habe ich mich hingegeben. Meine Vorsätze waren gleich mal hoch: Man sollte eine sehr reduzierte Anzahl Stoffe aussuchen, in Quadrate schneiden und jeweils zwei Quadrate ganz zufällig zusammennähen, ein weiterer Stoff ist Füllstoff.

Im Überschwang habe ich das Kind in den Keller geschickt: Hole irgendwelche zwei Stoffe, können ruhig unterschiedlich sein. Den dritten suche ich dazu aus. Was auch immer du aussuchst vernähe ich. Ich mach ja improv... ich improvisier da schon was zsam!
Öhm.
Das Kind brachte einen Affen-Kinderstoff in türkis bis grün. Und einen rot goldenen Karostoff.
Urks.

Improv!
Schatzi.... ich habe wohl nicht erwähnt, dass sie einfärbig sein sollen. *ganzliebguck*



Und dann kamen tatsächlich zwei Stoffe die es wert waren Arbeit reinzustecken: ein sehr kräftiges Rot und ein Blau mit einem kräftigen Lilastich. Cool! Meine "dritte Farbe" war schnell gefunden: ein Rest Regenbogenstoff.... also eigentlich etliche Farben. Ihr findet das hat die Beschränkung auf drei Farben aufgehoben? Ah geh!    Ja.    Vielleicht. So wenig Farben auf einer Decke, das konnte ich mir schwer vorstellen.

Aber am Beginn war ich echt "brav" im score: Ich habe wirklich ganz zufällig gearbeitet. Etliche Durchgänge habe ich Quadrate an Quadrate genäht ohne zu beschönigen oder zu viel zu denken.

Als der Regenbogenrest dann verbraucht war hatte ich Lust auf ganz viel Blau. Irgendwie zog es mich in diese Richtung. Schlussendlich: gute Entscheidung!


   


Die Füllung ist eine alte Wolldecke. Das Quilten mit meiner Maschine ist nicht einfach. Ohne Walking Foot muss man höllisch aufpassen, dass die Schichten sich nicht verschieben. Da dieser Quilt mit 60x60 cm aber recht klein ist ging es gut!







So richtig gut gelungen finde ich ja die Rückseite! Die optischen Effekte der Steppung wirken da besonders gut. Ich bin zufrieden!

Was habe ich gelernt?

O Die Beschränkung auf drei Farben war sehr, sehr hart. Mit Regenbogenschummelei gings leichter.

O Das größte Aha hatte ich beim Bügeln. Ich habe "den Stoff aussuchen lassen" wo er hingebügelt werden will. Ich bin Team Auseinanderbügeln. Diesmal habe ich nicht gegen den Stoff gekämpft sondern ihn machen lassen. Gute Erfahrung!

O Das Absteppen ging erstaunlich gut, ich wage mich mit dieser Füllung auch an größere Quits.

O Sinnsloses Nähen macht einfach Spaß und befreit. Es ist wie spielen. Ich nähe viel Kleidung, da ist exakt sein das A und O. Kleine Quilts ohne Sinn, nur so, habe ich lange belächelt. Aber Näharbeiten müssen nicht zwingend ein sinnvolles Endprodukt ergeben. Ich kann auch einfach mit dem Material spielen... wobei. Ab jetzt habe ich am WC keine kalten Füße mehr. Wenn das nicht sinnvoll ist?


Februar.12tel-Blick.2020

29. Februar 2020

Licht an auf meiner Weinviertler Bühne!
Wie unterschiedlich die Landschaft in verschiedener Ausleuchtung wirkt!



In meinem Bildausschnitt liegen 12 verschiedene Felder. Ich habe nicht extra danach gesucht. So ein vielfältiger Feldermix ist in Österreich ganz üblich. Als ich letztes Jahr durch Ostdeutschland gefahren bin ist mir der Mund offen geblieben. EIN Feld so weit das Auge reicht, undenkbar hier.

Um euch einen Überblick über diese gravierenden Unterschiede zu geben, habe ich ein paar Zahlen rausgesucht. Sie sind nicht alle aus demselben Jahr und ich habe gerundet - aber für den Überblick reicht das wohl:

Landesfläche
   D      360 000 km²
   Ö        84 000 km²
   Sch     41 000 km²

Anzahl Landwirtschaftlicher Betriebe
   D      285 000
   Ö      161 000
   Sch     51 000

Bioanteil
   D      9%
   Ö      25%   ... ein Viertel ist Bio!
   Sch   15%

Grob gesagt ist Deutschland viermal so groß wie Ö, hat aber nur doppelt so viele Bauern.
Die Schweiz ist halb so groß, hat aber nur ein Drittel so viele Bauern.
Daraus folgt, dass die Betriebsgröße eine ganz ganz andere ist!


Schaut euch mal dieses Satelitenbild an. 20 Kilometer nördlich meines Blicks beginnt Tschechien. Die Grenze müsste man gar nicht einzeichnen! Achtet einfach auf die Felder. Im unteren Bereich der typisch österreichische Fleckerltepplich, sofort hinter der Grenze sind die Felder riesig.

Außerdem gibt es in Österreich und der Schweiz einen extremen Flächen-Unterschied zwischen Bergbauern und Flachlandbetrieben. Das heißt die Fläche pro Betrieb ist im flachen Waldviertel groß...

In Österreich sind 90% der Betriebe im Familienbesitz, davon werden 31% von Frauen geleitet. Etwa die Hälfte dieser Familienbetriebe wird im Nebenerwerb geführt.






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The fox and the fog

9. Februar 2020

Seit neuestem hat mich das Quilt-Interesse total gepackt. Ich habe gerade gar keine Lust auf sinnvolle Nähereien: das Kind braucht Hosen, der Mann Unterhosen,... aber danach ist mir gerade nicht! Auf Instagram hüpfe ich momentan von einer Quilterin zur anderen mit ahhh und ohhh. Anfangs des Jahres ist mir auch eine Deutsche Bee untergekommen Bee = Eine Bienenkönigen gibt ein Thema vor, die fleißigen Bienchen nähen es und schicken es ihr - schwupps hat man zu einem Thema viele verschiedeneStoffblöcke die man zusammennähen kann.

In dieser Bee gehts um imrovisiertes nähen... Patchwork und "aus dem Bauch raus" beißt sich meist. Oft sind die Muster strategisch geplant, die Farben sowieso... Und wer nicht ganz, ganz exakt arbeitet bekommt keine schönen Ergebnisse. Aber dieses "improv" - spontantes Nähen nach Gefühl - spricht mich total an. @nachtpedalquilts organisiert diese Bee. Und sie meine: "Kannst ja einfach so für dich mitnähen." Jaaa! Darauf habe ich gerade Lust.



Dieses Thema kam von Minerva Huhn. die Anregung war ein Gedicht von Heermann Hesse: Im Nebel. Das Gedicht ist recht schwer und düster. Der letzte Absatz lautet etwa:
  Seltsam im Nebel zu wandern!
  Leben ist Einsamsein.
  Kein Mensch kennt den anderen,
  jeder ist allein.
Pffff... Wisst ihr nun was ich mit "schwer" meine?

Ich dachte: Ok, Herr Hesse. Vielleicht gilt das ja für Menschen, aber kleine Füchslein lieben Nebel bestimmt!



Die Vorgabe war es mit einfärbigen Stoffen in weiß-grau-schwarz zu arbeiten und einen Farbtupfer zuzugeben... und natürlich improv zu nähen. Also nicht genau konstruieren, messen,... einfach vom Gefühl leiten lassen.
Da das Stücklein bei mir bleibt habe ich das Quilten aber gleich in die Arbeit miteinbezogen. Nach rechts decken immer mehr Vorhangstoff-Nebel Füchsleins weg zu. Und ja.... irgendwie auch meine ganze Improv-Arbeit! Recht viel sieht man nimmer...


Voller Enthusiasmus habe ich den Block zugequiltet mit Nebel. Es ist mein erstes handgequiltetes Stück - alles andere als perfekt. Aber ich mag es! Sehr sogar!

Jänner.12tel-Blick.2020

30. Januar 2020

Herzlich Willkommen im neuen Blickjahr!

Ich nehme euch heuer nach Eggendorf im Thale mit, der Ortschaft wo ich Volksschullehrerin bin. Rechts hinter mir ist der Friedhof und etwa 500m links hinter mir die Ortschaft. Ich habe den Blick gewählt, weil er so richtig typisch fürs westliche Weinviertel ist. Sanftes Hügelland, viele Felder. Der rechte Bildrand steigt leicht zu einem Wäldchen an. Am linken Bildrand ist die "Talmitte" in ihr fließt der Göllerbach - ein armseliges Rinnsal. Und links geht es dann auch wieder sanft zum Waldrand hoch. Ich zeige euch die Gegend im Laufe des Jahres genauer. Gleich über die Kuppe, in der nächsten Ortschaft, Stetteldorf, war mein 2017er Blick zu Hause.

Euch fehlt der Wein des Weinviertels? Gibt es! 2015 war ein Keller mein Blickfang. Allerdings sind in den letzten beiden Generationen aus den Bauern reine Ackerbauern geworden. Vieh und Wein und Feldfrucht sind in einem modernen Betrieb einfach nicht mehr unter einen Hut zu bringen. Und im Land um Hollabrunn gibt es nun einfach hauptsächlich Äcker.

Die Vielfalt der Äcker hat mich auch zu diesem Bildausschnitt bewogen. Es sind ganze 11 verschiedene Felder im Bildausschnitt und so wie die Gründüngung aussieht, könnte das ein abwechslungseiches Bild geben. Außerdem wollte ich mal richtig viel Himmel am Bild haben. Vorallem liegt der Bildausschnitt super im Licht. Wir schauen nach Westwestnord - also nie blendende Mittagssonne und Schatten, mit denen habe ich letztes Jahr einfach zu oft gekämpft. Dieses Jahr war ich vernünftig und habe "spannendere Motive" wegen des Lichts verworfen.

Es wird wohl ein recht ruhiger Blick werden, Besucher ins Bild zu schmuggeln wird diesmal nicht so leicht :-)



Ich bin schon so unglaublich gespannt was ihr im Blick habt. Ich freu mich! Los!


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Stoffspielerei Schmuck

26. Januar 2020
Hoppala! Es ist schon Ende Jänner! Als ich heute Früh meinen Feedreader geöffnet habe, da ist das Stoffspielerei-Motto des Jänners vor mir aufgepoppt! Und ich wollte es doch heuer uuuuunbedingt schaffen mitzumachen...

Herausgekommen ist eine sehr, sehr flotte Arbeit - die aber wirklich oft benützt werden könnte! Obwohl "Arbeit" fast schon zuviel gesagt ist...  Meine Haare sind nun so lange, dass ich sie öfter beim Arbeiten zusammenfassen muss. Am liebsten sind mir diese scheußlichen Plastikkringel. Fühlen sich nicht gut an, schauen nicht gut aus, halten aber prima in meinen Haaren. Nun hab ich ein so ein Haargummi mit einem Zwirnknopf von Frau Fiedler aus Waitra behübscht. Wenn das hält - dann produzier ich mehr davon! Ich habe so viele hübsche Knöpfe von ihr, die einfach im Ladl verstauben. Schad drum. Vielleicht kommen sie so öfter ans Tageslicht!


Stoffspielerei Schmuck bei Siebensachen zum Selbermachen