verfuchstundzugenäht

Weiß


Ich versuche gerade mein fotografisches Können ein wenig weiterzuentwickeln. Man könnte natürlich sagen, dass die Aufnahme grandios überbelichtet ist. Aber diese fotografische Ausdrucksweise hat auch einen Namen: High Key. Klingt doch besser als falsch belichtet - oder? Und da außer Weiß nicht viel am Foto ist, passt es hervoragend zum Tell-a-Story-Thema... mein Mann als weißes G'spenst.

Schwarz


Schwarz und ich, wir passen nicht zueinander. Immer schon hatte ich den Drang nach NICHT-Schwarz. Eines der Fotos, das es wohl am besten zeigt, ist mein Maturafoto. (Abitur)

Momentan gibt es in meinem Haus nur zwei schwarze Dinge, dich ich ganz bewusst gekauft habe: eine schwarze Hose für eine Begräbnis und mein E-Piano ist schwarz.

Wie ihr seht, man kann auch als weißes Schaf ein schwarzes Schaf sein.

Rot



Recht rot war schon das Originalfoto - das Dächermeer von Memmingen. Ich habe durch ein Semiar  Gimp für mich entdeckt... eine zeitaufwändige Spielerei. Aber schon spannend! Im Grunde fotografiere ich gerne so, dass ich nichts bearbeiten muss - oft nicht mal zuschneiden. Es ist eine Spielerei die schon gar nicht mehr nach Foto aussieht. Ich bezweifle, dass diese heftigen Bearbeitungen  in mein Fotorepertoir übergehen... aber zum heutigen Thema, da passts mal.

Blau



be real - be you

rosa Reh im Wald - Elfen? Kobolde? be real - be you

April.12tel-Blick.2018


Liebe 12tel-Blickerinnen und Blicker... Herzlich Willkommen!
Schön, dass ihr hier seid!

Der Frühling pinselt sein schönstes Blau für euren Empfang an den Himmel, die wilde Zwetschke (schreibt man in Österreich so :-) sprüht nur so vor Blüten, die Palmkätzchen (Saalweide... damit man mich im ganzen deutschsprachigen Raum versteht ;-) kleiden sich zur Freude der Bienen in Gelb. Apfelbaum, und Marille, die auch noch im Blick wären lassen sich noch ein wenig Zeit- Die werden euch wohl erst Ende Mai begrüßen.


Das erste Quartal des Jahres ist vorbei, noch ist die Blickachse durch meinen Garten frei.


Wer schon mal bei einem meiner 12tel-Blicke zu Besuch war weiß: Ohne Filmchen bin ichs nicht. Heute läuft: Ein Quartal - 6 Jahre

Aber nun - genug von mir ! Jetzt bin ich gespannt auf eure Blicke!





Ihr wollt mehr über den 12tel-Blick erfahren? Dann schicke ich euch zur 12tel-Blick Philosophie Seite.

Krawatten-Taschen

Tasche aus alten Krawatten genäht

Die Stoffspielerei des Monats April: Krawatten
Zu Ostern habe ich beim Familienessen fallen gelassen: "Ach, ja ich bräuchte ein paar Krawatten für meine Stoffspielerei. Habt ihr da vielleicht was für mich?"

Tasche aus alten Krawatten genäht

Hatten sie!

Tasche aus alten Krawatten genäht



Tasche aus alten Krawatten genäht



Tasche aus alten Krawatten genäht

Mit der Fülle war ich gleich mal komplett überfordert. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Und schon gar nicht, dass ein richtiger Regenbogen rauskommen würde. Auf einen roten Farbtupfer hab ich ja noch gehofft, aber die Fülle? Nachdem wir einige Tage im Wohnzimmer über den Regenbogen gestakst sind, meinte mein Mann es wäre Zeit für Ergebnisse.

Nach langem hin und her legen und drehen habe ich mich entschlossen erstmal nur die hinteren 80cm der Krawatten zu verwenden... das heißt die ganzen Vorderteile gibt es noch!

Tasche aus alten Krawatten genäht

In der ganzen Fotoflut ist es das einige Foto, auf dem ihr bei der grauen Tasche erkennen könnt, dass die Krawatten die ganze Oberfläche der Tasche ausmachen.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Entstanden sind drei Klappen-Taschen, das passt ganz gut, denn es gibt drei Hauptspender, da darf sich jeder eine Tasche aussuchen. Ich habe von einem mittelfesten Walkstoff 50 cm abgeschnitten und über die ganze Breite verwendet. Schnitt gibts keinen, ich hab einfach den Stoff umgeschlagen, Ecken am Boden abgenäht... alles ohne Messen aus dem Handgelenk. Desalb sind auch alle drei Taschen unterschiedlich groß und Tief.

Wesentlich schwieriger war es die Krawatten gerade auf den Stoff zu bringen. Ich habe mir alle 3 Zentimeter Kreide-Hilfslinien gemacht und doch ist hier alles ein wenig verzogen.
Erstens war der Stoffuntergrund wesentlich weniger stabil als gedacht und hat sich schrecklich verzogen. Die Klappen sind nun nicht ganz geade, sondern steigen optisch ein wenig an". Ich behaupte einfach mal: das gehört so.
Zweitens habe ich auch beim schmalen Teil der Krawatte den Breitenunterschied vollkommen unterschätz. Ich musste die Krawatten dadurch im Bereich des Spitzerls ziemlich stauchen. Was im Endeffekt aber einen wunderschön erhabenen Effekt bringt.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Innen ist die Tasche ziemlich raw. Die Nähte und den Zipp der Innentasche habe ich jeweils in Kontrastfarbe genäht. Der "Gurt" ist eine Lederkrawatte. Auf einer Seite ist sie angenäht, auf der anderen Seite kann sie in einem Ring festgeknotet werden, damit ist der Träger längenverstellbar.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Eine Information die auch auf der Tasche erhalten bleibt: Die Österreichische Post stattet ihr Mitarbeiter mit Polyester-Krawatten aus.



Die Menschen. Stadt-Land. Tell a Story


Ja, da könnt ihr jetzt schauen so lang ihr wollt - Menschen werdet ihr auf diesem Foto nicht finden.
Und ja, das Bild habe ich ganz absichtlich unter diese Überschrift gestellt.

Ich lade euch mal ein zu Susannes Anstups-Beitrag rüberzuhüpfen. Erkennt ihr einen Unterschied?
Nein, die Lichtstimmung ist es nicht. Ich finde meine Straße so einfach irgendwie netter. Siedlungsgebiete in Niederösterreich sind untertags nicht soooo charmant.

Der Unterschied auf den ich raus will: Susanne hat in dem Post gleich 189!!! Menschen abgebildet, 32 davon richtig gut erkennbar. Ist ja auch logisch, geht ja auch um Menschen an seinem Wohnort. 189 Menschen in einem Post, das sind auf Hollabrunn umgerechnet 2,7% der Bevölkerung. Ebensoviele haben hier Grün gewählt. Eine witzige Vorstellung alle Grünwähler in einem Post.

Ich ringe mit diesem Thema schon das ganze Monat lang - aber ich schaff es einfach nicht den Fotoapparat zu zücken und am halbwegs belebten Hollabrunner Hauptplatz Fotos zu machen. Selbst wenn ich nur 1% der Bevölkerung ablichte...

Das macht man nicht.

Ich bin sebst ganz baff, dass ich das hier schreibe. Ich zähle mich zu den aufgeschlossenen Landbewohnerinnen, die sich um "gheart sie ned" und "woa schon immer so" recht wenig scheren. Aber Menschen in meinem Heimatort einfach so ohne Fragen zu fotografieren, das geht gar nicht! Wäre ich in Wien, ich hätte keine Hemmungen!

Die Interessante Einsicht die sich dieses Monat in mich eingeschlichen hat... (und es ist ja soooo aktuell!!!)

Datenschutz ist einfacher ernst zu nehmen,
wenn man zu den zu schützenden Subjekten irgendeine Beziehung hat.

In einer Großstadt, oder im Urlaub, knippse ich jetzt auch nicht offensichtlich unverschämt Menschen ohne sie zu fragen - aber trotzdem mache ich ganz selbstverständlich Fotos wo fremde Menschen drauf sind.

Das war mir bis jetzt noch nicht klar, dass ich so ticke. Das ist mir fremd an mir (Hier ergibt sich ganz gwieft die Verbindung zu Tell a Story;-)
Ich glaube ein erklecklicher Teil in mir hält sich ganz automatisch an das Das-tut-man-nicht und an Das-gehört-sich-nicht.
Ob das gut oder schlecht ist? Ich weiß nicht recht.

Das Fremdsein ist vielleicht ungezwungener, freier. Aber es macht wohl auch ein wenig übermütig und so ein bissl "geht mich ja nix an".
Wenn man Beziehung zu etwas hat, fühlt man sich immer ein wenig verantwortlich. Das bremst manchmal und macht klein. Allerdings finde ich es schon schön, wenn andere auf mich achten und ein wenig Sorgfalt im Umgang mit mir walten lassen.




gespiegelter Apfelbaum


Wenn ich wüsste,
dass morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen.


 

Vertrautes


Ich bin Lehrerin.
Ich glaube ich bin keine angenehme Schülerin.
War ich noch nie. Werd ich wohl auch nicht mehr.

Ich bin eifrig, das schon!
Ich erledige meine Arbeiten und frage gerne nach.
Aber irgendwie muss ich zwanghaft die Angabe ein wenig ändern.
Egal ob ich ein Kochrezept vor mir habe,
oder ein Schulbuch zum Vorbereiten,
oder die Aufgabenstellung eines Online-Seminars...
Ich muss meinen eigenen Stempel draufdrücken!

Die Aufgabenstellung war recht einfach: Mach ein Foto von deiner Kamera.
Hab ich auch. Kann ja keiner sagen, dass die nicht drauf ist.
Die Post-it am Spiegel... die waren nicht gefordert. Aber auch nicht ausgeschlossen!

Sachen verbiegen, dass sie mir passen - das ist mir vertraut.

Ochs und Esel


Nein, der Christbaum steht nicht mehr in unserem Wohnzimmer!
Die Bilder sind einfach schon so alt...
Das Kindlein hat sich - es ist schon Tradition - zum Weihnachtsfeste ein neu genähtes Christkind-Gewand gewünscht. Heuer sollten es Ochs und Esel sein.


Der Esel befindet sich gut sichtbar am Pulli drauf. Es ist unser Standard-Hoodie aus der Ottobre 4/14, Größe 140. Sämtliche Stoffe sind melierte Lillestoff-Biostoffe. Sie sind unglaublich schön miteinander! Die grauen Paspeln am Kapuzensweater sind gut gelungen, die Kapuze ist kräftig rosa, wie der Esel-Hintergrund.


Vom Ochsen gibts glatt schon Außenaufmahmen, seine Ohren erinnern ein wenig an dern Osterhasen! Der Ochse sitzt am Kurzarmshirt Tomboy, Größe 140. Die Wackelaugen finde ich für die Tiere immer besonders genial. Ich verwende sie seit Jahren, immer wieder wundert mich wie gut sie die Waschmaschine aushalten. Im Laufe der Jahre musste ich erst einmal ein Auge ersetzen.


Falls ihr euch fragt: Wo ist der obligatorische Fuchs? Hier! Und auf der Kapuze ist auch einer.

Altes



Vor etwa 15 Jahren wurde im Hollabrunner Stadtzentrum ein altes Haus abgerissen. Der Bestitzer fragte meinen Mann, ob er ein paar Ziegel wolle. Wollte er natürlich. Tagelang haben wir die Ziegel geputzt und von Dreck befreit.


Die Ziegelzeichen des Hollabrunner Bezirks sind recht gut erforscht, daher wissen wir auch wie alt sie etwa sind.


Nun liegen diese Ziegel schon seit  geraumer Zeit in unsrem Garten als Weg- und Beetbegrenzung.

Neues



Neue Waldviertler. Schuhe sind einfach Rudeltiere.

März.12tel-Blick.2018


Meine lieben Leserinnen und Leser, heute bin ich aufgeregt.
Sehr aufgeregt!

Es ist nicht die vorösterliche Freude, die mich so aufgeregt sein lässt...

Mein Blog bekommt ein neues Baby! Also eigentlich schon einen Schulanfänger. Der 12tel Blick ist nun im siebenten Jahr. Tabea möchte wieder "arbeiten gehen" und sucht Betreuung für ihr 12tel-Blick-Kinderl. Natürlich bleibt sie dem 12tel-Blick erhalten, aber...

Der 12tel-Blick zieht um! Zu mir! Juhu!

Wahrscheinlich fühlen sich manche von euch unbehaglich, so wie ich. Der 12tel-Blick ist eine so feste Konstante in meinem Jahreslauf, und nun zieht er um? Wo wir alle doch Tabea so gerne besucht haben! Aber seht es poitiv. Wenn Tabea Zeit für andere Dinge hat - Bücher, Zeichnungen, Fotos... Kunstwerke, welcher Art auch immer, dann haben wir auch was davon. Wir bekommen sie zu sehen! Und darauf freue ich mich!

Im Laufe des Aprils werden wir den 12tel Blick von Geringswalde nach Hollabrunn umsiedeln. Am 30. April treffen wir 12tel-Blickerinnen uns hier, bei mir. Außer der neuen Adresse wird sich für euch nichts ändern. Wir posten, wie gehabt, ab 30. die Bilder des letzten Monats. Ich freu mich schon ganz narrisch auf euch!

So, jetzt wo die freudige Nachricht draußen ist kann ich mich in Ruhe wieder der Osterfreude widmen:


Noch sieht man von außen in unserern Garten hinein, auch wenn der gewaltige Palmkatzerl-Strauch (Sal-Weide) den Blick schon recht einschränkt auf den österlichen Birnbaum.

Das Kindlein und ich haben einen Osterbaum aufgeputzt. Wir haben ein engagiertes Vorbild (Minute 7!). Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis wir in die Da-klappt-mir-das-Kiefer-runter-Ecke kommen. Aber alles fängt klein an.



Wie der März in den letzten sechs Jahren war? Schaut selbst:


Noch einmal husche ich mit Wehmut und großer Vorfreude zu

Urban Jungle


Faltentasche Susie


Seit Jahren schon möchte ich dieses zauberhafte Schnittmuster nähen - irgendwie gibt es immer ein "wichtigeres" Projekt. Dieses Monat ist bei den Stoffspielereien das Thema Falten dran. Das ist Susies Chance, die das Täschchen sofort genützt hat: sehr flott in der Herstellung - grandios in der Wirkung!



Freebook Susie von Pattydoo - Ich werde bestimmt noch mehr solche Täschchen nähen, die Spielerei mit den hervorbitzenden Farben macht Spaß! Die Einnaht des Zipps hab ich ein bisschen abgeändert, ich mag es, wenn die Enden ds Zipps ganz klar definiert sind und nicht irgendwie sich um die Kruve biegen.

Ostermusterei

Ostereier mit Edding bemalt, schwarz-weiße Blumenmuster

Jedes Jahr entstehen viele Ostereier für den Osterbaum. Jaaa... ich machs heuer spannend - der kommt schon noch :-)

Meine Ostereier 2018 sind mit Edding bemalt. Ziemlich unkomplizierte Blümchen für den Mustermittwoch, aber toll in der Wirkung.

Auch heuer hat das Kind viele Eier, recht flott, bepinselt. Jetzt ist er neun, der Unterschied zu drei ist kaum erkennbar... am Ei.
Rundherum ist vielelicht ein bissl weniger angekleckst, aber sonst... Das Kind hat viel Geduld - aber nicht beim Malen. Seis drum, ich ordne das eher unter Aktions-Kunst ein. Denn die Osterbaum-Idee kommt vom Kind!

Es ist zwar eine Kindersendung, aber liebe Kreativ-Muster-Süchtige, ich garantiere euch einen weit offenen Mund! Ungeduldige sollten bei Minute 7 starten ;-) Ihr müsst dann aber zu Minute 3 zurückhüpfen, denn das Kreativzimmer ist auch nicht schlecht! Die Zahl haben wir noch nicht ganz... aber he - lasst mich mal 70 werden ;-)

Bäume


Baum und Tell a Story... da leite ich heute zu einem alten Post um.

Ich mag Bäume übrigens sehr... sehr, sehr, sehr!
Da könnte man glatt bezweifeln beim alten Post.

Wenn es gut geht (die Minusgrade eeendlich verschwinden) zeige ich euch diese Woche noch meinen Osterbaum... Das ist dann ein lebender... Ich mag Bäume nämlich wirkich!



Wohnsituation. Stadt-Land

Ich wohne in der Stadt Hollabrunn, der Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirkes. Die Stadt selbst ist jedoch irgendwie auch nur ein größeres Dorf. 6.910 Menschen wohnen in der Bezirkshauptstadt, im ganzen Bezirk sind 50.700 Menschen zu Hause. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 50 Einwohnern pro km².

Fotostrecke von Bau eines Keller
Wir wohnen in einem selbst gebauten Haus, ich nehme euch mit auf den Bau.


Fotostrecke von der Errichtung eines Rohbaus

Es war unglaublich intensiv - aber schön. Im Nachhinein bin ich immer noch verwundert was wir da mit Hilfe von Freunden und Verwandten geschaffen haben.


Selbermachen ist einfach sehr befriedigend für mich. Egal ob ich mir Shirts nähe, ein Essen koche oder ein Haus baue, es ist ein feines Gefühl die eigenen Vorstellungen umzusetzen. So kommt es auch, dass sich selbst im Ärgsten Bautrubel Zeit für eine hübsche Eingangstür finden ließ.



Meine Fotos sind ein krasser Gegenpol zu Susannes Stiegenhaus und den Innenhöfen. Keine Stunde wohnt Susanne von mir entfernt - und doch irgendwie in einer ganz, ganz anderen Welt.


März.WonkyStar



wonky... nicht ganz gerade, schief
Das trifft nicht nur auf den März-Streifen zu. Jetzt, mit drei fertigen Monaten, sieht man, dass hier mehr wonky ist als die Stars.


Macht nix! Spaß machts! Die Sterne waren dieses Monat eine ganz schöne Arbeit! Am allerbesten gefällt mir immer noch mein Bettdecken-Selbstfärb-Hintergundstoff. Er schimmert so schön!


Blumen

Gartenblumen-Strauß in der Kaffeekanne

Blumen gibts bei mir nur in den Sommermonaten. Mein Garten ist voller Blumen. Dann und wann schneide ich mir ein Sträußlein für drinnen ab.

Es würde mir gefallen immer einen Blumestrauß im Wohnzimmer zu haben. Aber...

Ich mag keine Blumen kaufen. Es widerstrebt mir Blumen zu besorgen die Tausende Kilometer hinter sich haben. Manche davon werden auch unter bedenklichen Umständen gepflanzt und geerntet.

Frühblüher vorm Haus

Da allles würde für meine eigenen Gartenblumen ja nicht gelten. Aber sie tun mir so schrecklich leid, wenn ich sie abschneide. In der Vase leben sie bestenfalls ein paar Tage. Draußen können sie noch Samen bilden und nächstes Jahr werden sie mehr. Manchmal lass ich die Samen ja aus Faulheit stehen - aber meist doch ganz bewusst. Im Herbst nehme ich viele Samen ab, der Rest bleibt stehen. Ich  "säubere" meinen Garten immer erst im Frühjahr, so können sich sämtliche Tiere im Winter bedienen und verstecken. Der "Nachteil" ist, dass die Blumen  so sehr selbständig durch den Garten wandern... auch durch die Gemüsebeete, wo ich sie nur schweren Herzens verscheuche.

Knospe, Blüte und Samnstand der Federnelke
Knospe, Blüte und Samnstand der Winde
Knospe, Blüte und Samnstand der Tagetes
Knospe, Blüte und Samnstand der Kapuzinerkresse


Und dann erst die kleinen Bienchen und Käferchen. Immer habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich ihnen was wegnehme. Ein bissl übertrieben, ich weiß.

Hummel und Distel

Am liebsten sind mir Blumen einfach in der freien Wildbahn.


Ein tolles "Kinder"-Buch zum Thema:
 Über Land und durch die Luft
Anne Möller
 978-3-7152-0439-0