verfuchstundzugenäht

Fuchs-Dachs-Wisch-Glitzer-Leiberl


"Mama, ALLE haben so ein Wisch-Leiberl"
Wenn ALLE etwas haben ist so ein Reflex in mir - na, dann sicher nicht! Erst mal überlegen ob das gscheit ist, dann vielleicht mitschwimmen auf der Brauch-ich-unbedingt-Welle. Nachdenken ergibt bei mir dann meist ein Brauch-ich-nicht. Und das arme Kinde muss bei meiner Brauchen-WIR-nicht Überzeugung oft mitmachen. Ob es will oder nicht.


Es ist ja jetzt nicht so, dass ich meinem Kinderl keinerlei Schnickschnack gönne. Der Wunsch war groß, also haben wir uns in den umliegenden Geschäften umgesehen. Mit den Pailletten konnte ich ja ganz gut leben, denn Glitzer für Buben find ich super! Wieso sollen nur Mädls glitzern? Ich versteh das ja nie - also Förderung auf dem Gebiet gerne! Aber die Überwindung irgendein Leiberl zu kaufen, die war groß... 
Doch dem Kind gefiel kein Motiv. Die Geschlechtersterotypen machen mich wahnsinnig! Für Burschen gibts nur Spidermans und gefährlich aussehende Drachen. Gefährlich mag er nicht. Für Mädels gibts Einhörner und rosa Katzen. Süßlich mag er auch nicht. Manchmal bekommt man Smileys... aber nicht in Hollabrunn. Wir sind hier brav eingeteilt in Bub-Mädl-Kategorien.

Also, wieder mal selbst machen. Beim Suchen im Internet habe ich bei Wunderpop den Cherry Picking Fuchs gefunden. Na der war was für uns! Der Stoff ist wie immer von biostoffe.at, da fühl ich mich auch wesentlich wohler damit als mit irgendeinem Klumpert-Stoff. Schnitt, wie so oft Tomboy.


Das Aufnähen war nicht ganz so schlimm wie befürchtet, das Kind wischt selig an sich rum und mein Mann flucht beim Wäsche machen vor sich hin... 


Juni.12tel-Blick.2018


Das Weinviertel wird klimatisch schon dem pannonischen Klima zugeschlagen. Das heißt der Niederschlag im Sommer hält sich in Grenzen. Aber heuer ist es ganz extrem! Zum Fotozeitpunkt hat es bei uns seit fast zwei Monaten nicht mehr geregnet. Das sieht man der Wiese auch an.

Im Vordergrund wirft das Nachbarhaus Schatten. Es ist dreiviertel acht, abends, aber das Kindlein denkt natürlich nicht ans Zubettgehen. Zu warm, zu sonnig, zu ferienreif sind wir alle. Also: Rasensprenger aufstellen und durchlaufen!



Das halbe Jahr ist vorbei - unglaublich! Habt ihr auch Lust auf ein Zusammenstellung? Ihr wisst nicht so recht wie? Ich zeige euch eine Möglichkeit:


Ich verwende zum Bearbeiten meiner Fotos gerne das Programm PicMonkey.com Dieses Programm gibt es kostenlos und als Bezahlversion. Seit einem halben Jahr leiste ich mir die Bezahlversion - aber das ist zum Erstellen so einer Collage überhaupt nicht notwendig! Ich bin jahrelang mit der kostenlosen Version ausgekommen!

Zum erstellen einer Collage drücke im oberen Bereich auf "Collage".
Unter dem Punkt "Edit a photo" verstecken sich unzählige Bearbetungsmöglichkeiten. Ich bringe so zum Beispiel die Schrift auf meine Bilder. Klick dich da mal durch wenn du Zeit hast... brauchen wir aber für die Collage nicht.



Zuerst richtest du dir mal die Bildgröße ein - das lässt sich aber auch später noch verändern. Meine Fotos am Blog sind immer 720 Pixel breit, also stelle ich das gleich mal ein.

Die vorgeschlagene Aufteilung kannst du einfach wegklicken.



Geh zur Farbpalette.
grüner Pfeil - Hier stellst du ein wieviel Abstand zwischen deinen Bildern sein soll. Bei meiner Collage gibt es keinen Abstand.
gelber Pfeil - Ich kicke hier immer auf "Transparent background". Wenn du zwischen deinen Bildern Abstand hast, dann ist der automatisch weiß. Hat dein Bloghintergund eine Farbe, so wie bei mir grau, dann siehet das komisch aus wenn die Zwischenräume weiß sind.


Nun musst du zu deinen Bildern kommen. Drücke auf "Add images" und dann auf "My computer"


Nun beginnt der schöne Teil - das Anordnen der Fotos. Einfach vom kleinen Vorschaubild hinüberziehen. Das erste Bild füllt das Kästchen komplett aus, ziehst du ein zweites dazu, dann werden beide kleiner.

Bei Punkt zwei habe ich euch ja schon gezeigt wie ich meine fixe Beite von 720 Pixel einstelle. Wenn nun alle Bilder in die Collage gezogen sind, bestimme ich die Höhe des Bildes. Du kannst den unteren Rand der Collage mit der Maus schappen und so lange hin un her ziehen bis dir die Größe passt. Du könntes natürlich auch im unteren Bereich eine genaue Höhe eingeben.

Am letzten Bild der Collge sehr ihr einen Stift. Wenn ihr darauf drückt könnt ihr dieses Bild bearbeiten: aufhellen, Bildausschnitt vergrößern,...

Gespeichert wird das Bild unterm Punkt "Export". Ihr könntet nochmals die Größe verändern, oder die Speicherart zum Beispiel in jpg ändern. Fertig! Ist doch echt einfach, oder?










Mittagessen mit Musik

Bei Tell a Story geht es diesmal ums Mittagessen und bei Susannes Stadt-Land-Serie dreht sich um die Besonderheiten der eigenen Gegend...




Schulfest, Feuerwehrfest, Marillenkirtag, Maibaum aufstellen, Maibaum schmeißen, Bezirksblasmusikfest, Weintage, Lange Einkaufnacht, Ringelreihn am Pinkelstein, Dorffest, Pfadfinderjubiläum, Sonnwendfeier, Sportfest, Dorferneuerungsverein - ich könnte diese Liste ewig forsetzen. JEDES Dorf -und sei es noch so klein- schmeißt von Mai-September MINDESTENS ein Fest - viele Ortschaften sind hier aber wesentlich engagierter!

Wenn es Sommer wird im Weinviertel, ändert sich damit auch der Sonntags-Speiseplan vieler Bewohner komplett. Ein Fest nach dem andern will abgeklappert werden. Manche haben das Bedürfnis gesehen werden zu müssen, viele haben einfach Freude dran sich mit Freunden zu verabreden.

Was es immer gibt: Kotelett, Käsekrainer, Cevapcici. Manchmal gibt es Brathendl und Schnitzel und für Vegetarier Pommes ;-) Zum Trinken sind Frucade, Bier und Wein Fixstarter. Und Nachspeisen - alle selbstgebacken. Ehrensache! Im Sommer bekommt man bei uns die besten Mehlspeisen. Schließlich will sich niemand von der Nachbarin nachsagen lassen, dass der Kuchen (eh schon mager) oder die Torte (rangmäßig viel höher) diesmal nicht so hübsch sind. 



An diesen Festtagen geht nichts ohne Musik. Abends leider auch viele zwei, drei Mann-Frau Bands,  die volkstümliche Schnulzen durchs Mikro schmettern. Wers mag... Leider viele hier...
Aber sonntags, zu Mittag, da kann man sicher sein: Es gibt Blasmusik! Märsche, Polka, symphonische Stücke und Walzer gibts im regen Wechsel mit Michael-Jackson-Medleys und Ennio Morricone vermischt mit Rockklassikern.
Und die Tradition, wird auch noch länger leben. Am Bild  seht ihr die First Brass Truppe der Musikschule. Schaut doch mal auf die Tuba! Das Kind kann sie nciht alleine tragen - aber spielen! Alle Kinder die im ersten bis dritten, vierten Lernjahr ihr Blasinstrument lernen tröten hier mit. Das kleine Füchslein spielt nun das dritte Jahr Horn und hatte heuer schon vier solcher Auftritte. Und es klingt! Ich schwöre... am Video sind lauter Kinder und Jugendliche zu hören. Musikförderung - das kann Österreich!





Frühstück


Die Sonne taucht gerade über der Hecke auf, noch ist eine kuschelige Vliesweste von Nöten. Eine Handvoll frische Erdbeeren, Marmelade, kalter Tee von gestern, warmer Kaffe, frisch gerieben, ein kleines Sträüßelein von allem was der Garten gerade hergibt und vorallem...

... Zeit!
 
Zum Plaudern, genießen, Tag planen.
So schaut ein perfektes Wochenend-Frühstück im Juni aus.

Mai.12tel-Blick.2018



Was für eine grüne Pracht! Im April dachte ich schon: Wow! Endlich alles grün! Pffff! Die Fülle des Mais haut mich jedes Jahr wieder um. Meine Hecke hat den Vorhang zum Garten geschlossen... ab zu Tell a Story #21


Und auch die Wiese davor ist ordentlich in die Höhe geschossen. Scheinbar ist hier alles grün...


... aber wenn man das Auge ein wenig schweifen lässt entdeckt man etliche Farbkleckse.

Wer öfter bei mir zu Besuch ist weiß: Ohne bewegte Bildchen gibts hier keinen 12tel-Blick. Falls ihr auch mal Lust dazu habt - ich mache das mit einem freien Onlineprogramm das wirklich, wirklich leicht zu bedienen ist. Natürlich gibt es Programme die wesentlich schönere Filmchen liefern. Aber innerhalb von drei Minuten - ich schwöre - ist es fertig.

Die Seite nennt sich gifmaker.me.


Klicke auf "Upload Images" bis zu 30 Bilder kannst du hier hochladen.


Gelb - Hier stellst du die Größe des fertigen Gifs ein. Ich rate dir: Lade die Bilder bei Schritt 1 schon in der gewünschten Größe hoch, das bringt schönere Ergebnisse als hier rumdzudrehen.

Blau - Du veränderst die Geschwindigkeit des Bilderwechsels. Mein Blumen-Gif ist auf 4000 Millisekunden eingestellt, das ist recht flott. Mein Blick-Bild wechselt mit einer Geschwindigkeit von 5,5 Sekunden, das finde ich viel harmonischer - das musst du einfach probieren.

Grün - Lass es auf Null, dann läuft es in Endlosschleife durch

Rot - Drücke hier um das Gif zu erstellen. 


Letzter Schritt - Klicke auf "Download the GIF", du wirst gefragt wo du es hinspeichern möchtest - fertig!

Ich füge diese Gifs am Blog dann als ganz normales Bild ein.

Ob mit bewegtem Bild - Collage - oder ganz pur...




Füchslein im sanften Morgentau

Walzendruck mit Nudelholz

Ich zeige euch meine Umsetzung der Frühlingspost 2018. Die Eckdaten des Themas: ein Walzendruck auf A3 in der Farbe "Sanfter Morgentau" - 10 mal drucken und an die Gruppenmitglieder schicken.

Ich wollte eine große Walze haben, welche die gesamte Breite des Papieres bedeckt. Es sollte ein durchgängiges Muster mit großem Rapport werden. Bei einem Flohmarkt bin ich über diesen unwuchten Nudelwalker (Nudelholz) gestolpert. 1€... das konnte ich riskieren für meinen Druckstock.

Der Einfachheit halber habe ich Moosgumm zugeschnitten und direkt mit Bastekleber auf das Holz geklebt. Gestartet habe ich mit dem Füchslein, die restlichen Formen sind mir einfach so aus der Schere geflossen. Das Herstellen des Druckstocks war echt eine Freude!

Das Drucken... na ja. Wegen Sauereiminimierung wollte ich im Garten drucken. Mein Problem: der Zustand Windstille ist hier im Waldviertel gänzlich unbekannt. Deshalb hatte ich auch alle Hände voll zu tun die Blätter zu beschweren, die Walze mit Farbe einzustreichen, flott zu drucken... dieser Prozess ist wieder mal fotolos geblieben.

Ich habe Acrylfarben verwendet und mit einer Schaumstoffwalze auf meinen Druckstock aufgetragen. Die zweite Umdrehung ist natürlich heller als die erste, aber erstaunlicher Weise ist gar nicht so viel um. Da die Farbe und alle Papiere sehr sanft getönt sind, macht die nachlassende Intensität in der zweiten Umdrehung nichts aus.

Walzendruck mit Nudelholz und Moosgummi


Gedruckt habe ich immer mit der Farbe sanfter Morgentau. Mein eigentliches A3 Blatt ist gold glänzend, das kommt auf den Fotos gar nicht raus. Diese Papier ist realtiv dünn. Für das Briefkuvert habe ich ein stärkeres, grünes Blatt bedruckt und mit der Nähmaschine zusammengenäht. Die Kärtchen sind aus einem recht starken weißen Papier.

Was noch aussteht: Das Muster muss auf ein Shirt! Ich bin wirklich recht glücklich mit meinem Muster, ich habe nicht erwartet, dass es so "rund" wird.

Weiß


Ich versuche gerade mein fotografisches Können ein wenig weiterzuentwickeln. Man könnte natürlich sagen, dass die Aufnahme grandios überbelichtet ist. Aber diese fotografische Ausdrucksweise hat auch einen Namen: High Key. Klingt doch besser als falsch belichtet - oder? Und da außer Weiß nicht viel am Foto ist, passt es hervoragend zum Tell-a-Story-Thema... mein Mann als weißes G'spenst.

Schwarz


Schwarz und ich, wir passen nicht zueinander. Immer schon hatte ich den Drang nach NICHT-Schwarz. Eines der Fotos, das es wohl am besten zeigt, ist mein Maturafoto. (Abitur)

Momentan gibt es in meinem Haus nur zwei schwarze Dinge, dich ich ganz bewusst gekauft habe: eine schwarze Hose für eine Begräbnis und mein E-Piano ist schwarz.

Wie ihr seht, man kann auch als weißes Schaf ein schwarzes Schaf sein.

Rot



Recht rot war schon das Originalfoto - das Dächermeer von Memmingen. Ich habe durch ein Semiar  Gimp für mich entdeckt... eine zeitaufwändige Spielerei. Aber schon spannend! Im Grunde fotografiere ich gerne so, dass ich nichts bearbeiten muss - oft nicht mal zuschneiden. Es ist eine Spielerei die schon gar nicht mehr nach Foto aussieht. Ich bezweifle, dass diese heftigen Bearbeitungen  in mein Fotorepertoir übergehen... aber zum heutigen Thema, da passts mal.

Blau



be real - be you

rosa Reh im Wald - Elfen? Kobolde? be real - be you

April.12tel-Blick.2018


Liebe 12tel-Blickerinnen und Blicker... Herzlich Willkommen!
Schön, dass ihr hier seid!

Der Frühling pinselt sein schönstes Blau für euren Empfang an den Himmel, die wilde Zwetschke (schreibt man in Österreich so :-) sprüht nur so vor Blüten, die Palmkätzchen (Saalweide... damit man mich im ganzen deutschsprachigen Raum versteht ;-) kleiden sich zur Freude der Bienen in Gelb. Apfelbaum, und Marille, die auch noch im Blick wären lassen sich noch ein wenig Zeit- Die werden euch wohl erst Ende Mai begrüßen.


Das erste Quartal des Jahres ist vorbei, noch ist die Blickachse durch meinen Garten frei.


Wer schon mal bei einem meiner 12tel-Blicke zu Besuch war weiß: Ohne Filmchen bin ichs nicht. Heute läuft: Ein Quartal - 6 Jahre

Aber nun - genug von mir ! Jetzt bin ich gespannt auf eure Blicke!





Ihr wollt mehr über den 12tel-Blick erfahren? Dann schicke ich euch zur 12tel-Blick Philosophie Seite.

Krawatten-Taschen

Tasche aus alten Krawatten genäht

Die Stoffspielerei des Monats April: Krawatten
Zu Ostern habe ich beim Familienessen fallen gelassen: "Ach, ja ich bräuchte ein paar Krawatten für meine Stoffspielerei. Habt ihr da vielleicht was für mich?"

Tasche aus alten Krawatten genäht

Hatten sie!

Tasche aus alten Krawatten genäht



Tasche aus alten Krawatten genäht



Tasche aus alten Krawatten genäht

Mit der Fülle war ich gleich mal komplett überfordert. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet. Und schon gar nicht, dass ein richtiger Regenbogen rauskommen würde. Auf einen roten Farbtupfer hab ich ja noch gehofft, aber die Fülle? Nachdem wir einige Tage im Wohnzimmer über den Regenbogen gestakst sind, meinte mein Mann es wäre Zeit für Ergebnisse.

Nach langem hin und her legen und drehen habe ich mich entschlossen erstmal nur die hinteren 80cm der Krawatten zu verwenden... das heißt die ganzen Vorderteile gibt es noch!

Tasche aus alten Krawatten genäht

In der ganzen Fotoflut ist es das einige Foto, auf dem ihr bei der grauen Tasche erkennen könnt, dass die Krawatten die ganze Oberfläche der Tasche ausmachen.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Entstanden sind drei Klappen-Taschen, das passt ganz gut, denn es gibt drei Hauptspender, da darf sich jeder eine Tasche aussuchen. Ich habe von einem mittelfesten Walkstoff 50 cm abgeschnitten und über die ganze Breite verwendet. Schnitt gibts keinen, ich hab einfach den Stoff umgeschlagen, Ecken am Boden abgenäht... alles ohne Messen aus dem Handgelenk. Desalb sind auch alle drei Taschen unterschiedlich groß und Tief.

Wesentlich schwieriger war es die Krawatten gerade auf den Stoff zu bringen. Ich habe mir alle 3 Zentimeter Kreide-Hilfslinien gemacht und doch ist hier alles ein wenig verzogen.
Erstens war der Stoffuntergrund wesentlich weniger stabil als gedacht und hat sich schrecklich verzogen. Die Klappen sind nun nicht ganz geade, sondern steigen optisch ein wenig an". Ich behaupte einfach mal: das gehört so.
Zweitens habe ich auch beim schmalen Teil der Krawatte den Breitenunterschied vollkommen unterschätz. Ich musste die Krawatten dadurch im Bereich des Spitzerls ziemlich stauchen. Was im Endeffekt aber einen wunderschön erhabenen Effekt bringt.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Innen ist die Tasche ziemlich raw. Die Nähte und den Zipp der Innentasche habe ich jeweils in Kontrastfarbe genäht. Der "Gurt" ist eine Lederkrawatte. Auf einer Seite ist sie angenäht, auf der anderen Seite kann sie in einem Ring festgeknotet werden, damit ist der Träger längenverstellbar.

Tasche aus alten Krawatten genäht

Eine Information die auch auf der Tasche erhalten bleibt: Die Österreichische Post stattet ihr Mitarbeiter mit Polyester-Krawatten aus.



Die Menschen. Stadt-Land. Tell a Story


Ja, da könnt ihr jetzt schauen so lang ihr wollt - Menschen werdet ihr auf diesem Foto nicht finden.
Und ja, das Bild habe ich ganz absichtlich unter diese Überschrift gestellt.

Ich lade euch mal ein zu Susannes Anstups-Beitrag rüberzuhüpfen. Erkennt ihr einen Unterschied?
Nein, die Lichtstimmung ist es nicht. Ich finde meine Straße so einfach irgendwie netter. Siedlungsgebiete in Niederösterreich sind untertags nicht soooo charmant.

Der Unterschied auf den ich raus will: Susanne hat in dem Post gleich 189!!! Menschen abgebildet, 32 davon richtig gut erkennbar. Ist ja auch logisch, geht ja auch um Menschen an seinem Wohnort. 189 Menschen in einem Post, das sind auf Hollabrunn umgerechnet 2,7% der Bevölkerung. Ebensoviele haben hier Grün gewählt. Eine witzige Vorstellung alle Grünwähler in einem Post.

Ich ringe mit diesem Thema schon das ganze Monat lang - aber ich schaff es einfach nicht den Fotoapparat zu zücken und am halbwegs belebten Hollabrunner Hauptplatz Fotos zu machen. Selbst wenn ich nur 1% der Bevölkerung ablichte...

Das macht man nicht.

Ich bin sebst ganz baff, dass ich das hier schreibe. Ich zähle mich zu den aufgeschlossenen Landbewohnerinnen, die sich um "gheart sie ned" und "woa schon immer so" recht wenig scheren. Aber Menschen in meinem Heimatort einfach so ohne Fragen zu fotografieren, das geht gar nicht! Wäre ich in Wien, ich hätte keine Hemmungen!

Die Interessante Einsicht die sich dieses Monat in mich eingeschlichen hat... (und es ist ja soooo aktuell!!!)

Datenschutz ist einfacher ernst zu nehmen,
wenn man zu den zu schützenden Subjekten irgendeine Beziehung hat.

In einer Großstadt, oder im Urlaub, knippse ich jetzt auch nicht offensichtlich unverschämt Menschen ohne sie zu fragen - aber trotzdem mache ich ganz selbstverständlich Fotos wo fremde Menschen drauf sind.

Das war mir bis jetzt noch nicht klar, dass ich so ticke. Das ist mir fremd an mir (Hier ergibt sich ganz gwieft die Verbindung zu Tell a Story;-)
Ich glaube ein erklecklicher Teil in mir hält sich ganz automatisch an das Das-tut-man-nicht und an Das-gehört-sich-nicht.
Ob das gut oder schlecht ist? Ich weiß nicht recht.

Das Fremdsein ist vielleicht ungezwungener, freier. Aber es macht wohl auch ein wenig übermütig und so ein bissl "geht mich ja nix an".
Wenn man Beziehung zu etwas hat, fühlt man sich immer ein wenig verantwortlich. Das bremst manchmal und macht klein. Allerdings finde ich es schon schön, wenn andere auf mich achten und ein wenig Sorgfalt im Umgang mit mir walten lassen.




gespiegelter Apfelbaum


Wenn ich wüsste,
dass morgen die Welt unterginge,
würde ich heute noch mein Apfelbäumchen pflanzen.


 

Vertrautes


Ich bin Lehrerin.
Ich glaube ich bin keine angenehme Schülerin.
War ich noch nie. Werd ich wohl auch nicht mehr.

Ich bin eifrig, das schon!
Ich erledige meine Arbeiten und frage gerne nach.
Aber irgendwie muss ich zwanghaft die Angabe ein wenig ändern.
Egal ob ich ein Kochrezept vor mir habe,
oder ein Schulbuch zum Vorbereiten,
oder die Aufgabenstellung eines Online-Seminars...
Ich muss meinen eigenen Stempel draufdrücken!

Die Aufgabenstellung war recht einfach: Mach ein Foto von deiner Kamera.
Hab ich auch. Kann ja keiner sagen, dass die nicht drauf ist.
Die Post-it am Spiegel... die waren nicht gefordert. Aber auch nicht ausgeschlossen!

Sachen verbiegen, dass sie mir passen - das ist mir vertraut.

Ochs und Esel


Nein, der Christbaum steht nicht mehr in unserem Wohnzimmer!
Die Bilder sind einfach schon so alt...
Das Kindlein hat sich - es ist schon Tradition - zum Weihnachtsfeste ein neu genähtes Christkind-Gewand gewünscht. Heuer sollten es Ochs und Esel sein.


Der Esel befindet sich gut sichtbar am Pulli drauf. Es ist unser Standard-Hoodie aus der Ottobre 4/14, Größe 140. Sämtliche Stoffe sind melierte Lillestoff-Biostoffe. Sie sind unglaublich schön miteinander! Die grauen Paspeln am Kapuzensweater sind gut gelungen, die Kapuze ist kräftig rosa, wie der Esel-Hintergrund.


Vom Ochsen gibts glatt schon Außenaufmahmen, seine Ohren erinnern ein wenig an dern Osterhasen! Der Ochse sitzt am Kurzarmshirt Tomboy, Größe 140. Die Wackelaugen finde ich für die Tiere immer besonders genial. Ich verwende sie seit Jahren, immer wieder wundert mich wie gut sie die Waschmaschine aushalten. Im Laufe der Jahre musste ich erst einmal ein Auge ersetzen.


Falls ihr euch fragt: Wo ist der obligatorische Fuchs? Hier! Und auf der Kapuze ist auch einer.

Altes



Vor etwa 15 Jahren wurde im Hollabrunner Stadtzentrum ein altes Haus abgerissen. Der Bestitzer fragte meinen Mann, ob er ein paar Ziegel wolle. Wollte er natürlich. Tagelang haben wir die Ziegel geputzt und von Dreck befreit.


Die Ziegelzeichen des Hollabrunner Bezirks sind recht gut erforscht, daher wissen wir auch wie alt sie etwa sind.


Nun liegen diese Ziegel schon seit  geraumer Zeit in unsrem Garten als Weg- und Beetbegrenzung.