verfuchstundzugenäht

März.12telBlick.2020

30. März 2020

Liebe 12tel-Blickerinnen und lieber Blicker, ich hoffe es geht euch gut!
In den letzten Tagen haben mich ein paar Anfragen erreicht: "Ich komm nicht zu meinem Blick! Was soll ich tun?!?" Mein Vorschläg wäre - fotografiert das was gerade möglich ist. Blickwinkel ändern, aus dem Fenster fotografiern, Klopapierberge, anderen Baum...
Die 12tel-Blick-Aktion geht gegen Jahresende so richtig auf. Wenn Ersatzfotos dabei sind, dann spiegeln sie das Jahr einfach ganz deutlich wider.


Die Bauern sind fleißig. Trotz Corona könnt ihr auf den Felden große Unterschiede erkennen. Die Gründungung ist eingearbeitet, die Getreidefelder werden grün. Noch kann man am Himmel Kondensstreifen erkennen. Jetzt, am Ende des Monats, gibt es gar keinen Flugverkehr mehr über uns.
Ob ich im April das Blühen der Bäume erwische? Mal schauen... Vorhersehbar ist in Zeiten wie diesen gar nichts!




You are invited to the Inlinkz link party!
Click here to enter

Floating Squares Quilt

23. März 2020


Ich habe eine neue Leidenschaft: Improv-Quilten. Die Kurzzusammenfassung davon: Decken herstellen ohne Anleitung, aus dem Bauch heraus. Das bedeutet nicht ohne Plan, aber nach MEINEM Plan. Um dieser Leidenschaft gleich so richtig zu fröhnen habe ich mir vier Ispirations-Bücher auf einen Schlag gekauft. Das war wirklich weise Vorraussicht. In Zeiten wie diesen komme ich sogar dazu sie zu lesen.

Ein Buch das mich besonders catcht (Quiltbücher sind englisch, das färbt ab :-) ist The Improv Handbook for Modern Quilters von Sheri Lynn Wood. Score #1 heißt Floating Squares... und der Aufgabe habe ich mich hingegeben. Meine Vorsätze waren gleich mal hoch: Man sollte eine sehr reduzierte Anzahl Stoffe aussuchen, in Quadrate schneiden und jeweils zwei Quadrate ganz zufällig zusammennähen, ein weiterer Stoff ist Füllstoff.

Im Überschwang habe ich das Kind in den Keller geschickt: Hole irgendwelche zwei Stoffe, können ruhig unterschiedlich sein. Den dritten suche ich dazu aus. Was auch immer du aussuchst vernähe ich. Ich mach ja improv... ich improvisier da schon was zsam!
Öhm.
Das Kind brachte einen Affen-Kinderstoff in türkis bis grün. Und einen rot goldenen Karostoff.
Urks.

Improv!
Schatzi.... ich habe wohl nicht erwähnt, dass sie einfärbig sein sollen. *ganzliebguck*



Und dann kamen tatsächlich zwei Stoffe die es wert waren Arbeit reinzustecken: ein sehr kräftiges Rot und ein Blau mit einem kräftigen Lilastich. Cool! Meine "dritte Farbe" war schnell gefunden: ein Rest Regenbogenstoff.... also eigentlich etliche Farben. Ihr findet das hat die Beschränkung auf drei Farben aufgehoben? Ah geh!    Ja.    Vielleicht. So wenig Farben auf einer Decke, das konnte ich mir schwer vorstellen.

Aber am Beginn war ich echt "brav" im score: Ich habe wirklich ganz zufällig gearbeitet. Etliche Durchgänge habe ich Quadrate an Quadrate genäht ohne zu beschönigen oder zu viel zu denken.

Als der Regenbogenrest dann verbraucht war hatte ich Lust auf ganz viel Blau. Irgendwie zog es mich in diese Richtung. Schlussendlich: gute Entscheidung!


   


Die Füllung ist eine alte Wolldecke. Das Quilten mit meiner Maschine ist nicht einfach. Ohne Walking Foot muss man höllisch aufpassen, dass die Schichten sich nicht verschieben. Da dieser Quilt mit 60x60 cm aber recht klein ist ging es gut!







So richtig gut gelungen finde ich ja die Rückseite! Die optischen Effekte der Steppung wirken da besonders gut. Ich bin zufrieden!

Was habe ich gelernt?

O Die Beschränkung auf drei Farben war sehr, sehr hart. Mit Regenbogenschummelei gings leichter.

O Das größte Aha hatte ich beim Bügeln. Ich habe "den Stoff aussuchen lassen" wo er hingebügelt werden will. Ich bin Team Auseinanderbügeln. Diesmal habe ich nicht gegen den Stoff gekämpft sondern ihn machen lassen. Gute Erfahrung!

O Das Absteppen ging erstaunlich gut, ich wage mich mit dieser Füllung auch an größere Quits.

O Sinnsloses Nähen macht einfach Spaß und befreit. Es ist wie spielen. Ich nähe viel Kleidung, da ist exakt sein das A und O. Kleine Quilts ohne Sinn, nur so, habe ich lange belächelt. Aber Näharbeiten müssen nicht zwingend ein sinnvolles Endprodukt ergeben. Ich kann auch einfach mit dem Material spielen... wobei. Ab jetzt habe ich am WC keine kalten Füße mehr. Wenn das nicht sinnvoll ist?


Februar.12tel-Blick.2020

29. Februar 2020

Licht an auf meiner Weinviertler Bühne!
Wie unterschiedlich die Landschaft in verschiedener Ausleuchtung wirkt!



In meinem Bildausschnitt liegen 12 verschiedene Felder. Ich habe nicht extra danach gesucht. So ein vielfältiger Feldermix ist in Österreich ganz üblich. Als ich letztes Jahr durch Ostdeutschland gefahren bin ist mir der Mund offen geblieben. EIN Feld so weit das Auge reicht, undenkbar hier.

Um euch einen Überblick über diese gravierenden Unterschiede zu geben, habe ich ein paar Zahlen rausgesucht. Sie sind nicht alle aus demselben Jahr und ich habe gerundet - aber für den Überblick reicht das wohl:

Landesfläche
   D      360 000 km²
   Ö        84 000 km²
   Sch     41 000 km²

Anzahl Landwirtschaftlicher Betriebe
   D      285 000
   Ö      161 000
   Sch     51 000

Bioanteil
   D      9%
   Ö      25%   ... ein Viertel ist Bio!
   Sch   15%

Grob gesagt ist Deutschland viermal so groß wie Ö, hat aber nur doppelt so viele Bauern.
Die Schweiz ist halb so groß, hat aber nur ein Drittel so viele Bauern.
Daraus folgt, dass die Betriebsgröße eine ganz ganz andere ist!


Schaut euch mal dieses Satelitenbild an. 20 Kilometer nördlich meines Blicks beginnt Tschechien. Die Grenze müsste man gar nicht einzeichnen! Achtet einfach auf die Felder. Im unteren Bereich der typisch österreichische Fleckerltepplich, sofort hinter der Grenze sind die Felder riesig.

Außerdem gibt es in Österreich und der Schweiz einen extremen Flächen-Unterschied zwischen Bergbauern und Flachlandbetrieben. Das heißt die Fläche pro Betrieb ist im flachen Waldviertel groß...

In Österreich sind 90% der Betriebe im Familienbesitz, davon werden 31% von Frauen geleitet. Etwa die Hälfte dieser Familienbetriebe wird im Nebenerwerb geführt.






You are invited to the Inlinkz link party!
Click here to enter

The fox and the fog

9. Februar 2020

Seit neuestem hat mich das Quilt-Interesse total gepackt. Ich habe gerade gar keine Lust auf sinnvolle Nähereien: das Kind braucht Hosen, der Mann Unterhosen,... aber danach ist mir gerade nicht! Auf Instagram hüpfe ich momentan von einer Quilterin zur anderen mit ahhh und ohhh. Anfangs des Jahres ist mir auch eine Deutsche Bee untergekommen Bee = Eine Bienenkönigen gibt ein Thema vor, die fleißigen Bienchen nähen es und schicken es ihr - schwupps hat man zu einem Thema viele verschiedeneStoffblöcke die man zusammennähen kann.

In dieser Bee gehts um imrovisiertes nähen... Patchwork und "aus dem Bauch raus" beißt sich meist. Oft sind die Muster strategisch geplant, die Farben sowieso... Und wer nicht ganz, ganz exakt arbeitet bekommt keine schönen Ergebnisse. Aber dieses "improv" - spontantes Nähen nach Gefühl - spricht mich total an. @nachtpedalquilts organisiert diese Bee. Und sie meine: "Kannst ja einfach so für dich mitnähen." Jaaa! Darauf habe ich gerade Lust.



Dieses Thema kam von Minerva Huhn. die Anregung war ein Gedicht von Heermann Hesse: Im Nebel. Das Gedicht ist recht schwer und düster. Der letzte Absatz lautet etwa:
  Seltsam im Nebel zu wandern!
  Leben ist Einsamsein.
  Kein Mensch kennt den anderen,
  jeder ist allein.
Pffff... Wisst ihr nun was ich mit "schwer" meine?

Ich dachte: Ok, Herr Hesse. Vielleicht gilt das ja für Menschen, aber kleine Füchslein lieben Nebel bestimmt!



Die Vorgabe war es mit einfärbigen Stoffen in weiß-grau-schwarz zu arbeiten und einen Farbtupfer zuzugeben... und natürlich improv zu nähen. Also nicht genau konstruieren, messen,... einfach vom Gefühl leiten lassen.
Da das Stücklein bei mir bleibt habe ich das Quilten aber gleich in die Arbeit miteinbezogen. Nach rechts decken immer mehr Vorhangstoff-Nebel Füchsleins weg zu. Und ja.... irgendwie auch meine ganze Improv-Arbeit! Recht viel sieht man nimmer...


Voller Enthusiasmus habe ich den Block zugequiltet mit Nebel. Es ist mein erstes handgequiltetes Stück - alles andere als perfekt. Aber ich mag es! Sehr sogar!

Jänner.12tel-Blick.2020

30. Januar 2020

Herzlich Willkommen im neuen Blickjahr!

Ich nehme euch heuer nach Eggendorf im Thale mit, der Ortschaft wo ich Volksschullehrerin bin. Rechts hinter mir ist der Friedhof und etwa 500m links hinter mir die Ortschaft. Ich habe den Blick gewählt, weil er so richtig typisch fürs westliche Weinviertel ist. Sanftes Hügelland, viele Felder. Der rechte Bildrand steigt leicht zu einem Wäldchen an. Am linken Bildrand ist die "Talmitte" in ihr fließt der Göllerbach - ein armseliges Rinnsal. Und links geht es dann auch wieder sanft zum Waldrand hoch. Ich zeige euch die Gegend im Laufe des Jahres genauer. Gleich über die Kuppe, in der nächsten Ortschaft, Stetteldorf, war mein 2017er Blick zu Hause.

Euch fehlt der Wein des Weinviertels? Gibt es! 2015 war ein Keller mein Blickfang. Allerdings sind in den letzten beiden Generationen aus den Bauern reine Ackerbauern geworden. Vieh und Wein und Feldfrucht sind in einem modernen Betrieb einfach nicht mehr unter einen Hut zu bringen. Und im Land um Hollabrunn gibt es nun einfach hauptsächlich Äcker.

Die Vielfalt der Äcker hat mich auch zu diesem Bildausschnitt bewogen. Es sind ganze 11 verschiedene Felder im Bildausschnitt und so wie die Gründüngung aussieht, könnte das ein abwechslungseiches Bild geben. Außerdem wollte ich mal richtig viel Himmel am Bild haben. Vorallem liegt der Bildausschnitt super im Licht. Wir schauen nach Westwestnord - also nie blendende Mittagssonne und Schatten, mit denen habe ich letztes Jahr einfach zu oft gekämpft. Dieses Jahr war ich vernünftig und habe "spannendere Motive" wegen des Lichts verworfen.

Es wird wohl ein recht ruhiger Blick werden, Besucher ins Bild zu schmuggeln wird diesmal nicht so leicht :-)



Ich bin schon so unglaublich gespannt was ihr im Blick habt. Ich freu mich! Los!


You are invited to the Inlinkz link party!
Click here to enter

Stoffspielerei Schmuck

26. Januar 2020
Hoppala! Es ist schon Ende Jänner! Als ich heute Früh meinen Feedreader geöffnet habe, da ist das Stoffspielerei-Motto des Jänners vor mir aufgepoppt! Und ich wollte es doch heuer uuuuunbedingt schaffen mitzumachen...

Herausgekommen ist eine sehr, sehr flotte Arbeit - die aber wirklich oft benützt werden könnte! Obwohl "Arbeit" fast schon zuviel gesagt ist...  Meine Haare sind nun so lange, dass ich sie öfter beim Arbeiten zusammenfassen muss. Am liebsten sind mir diese scheußlichen Plastikkringel. Fühlen sich nicht gut an, schauen nicht gut aus, halten aber prima in meinen Haaren. Nun hab ich ein so ein Haargummi mit einem Zwirnknopf von Frau Fiedler aus Waitra behübscht. Wenn das hält - dann produzier ich mehr davon! Ich habe so viele hübsche Knöpfe von ihr, die einfach im Ladl verstauben. Schad drum. Vielleicht kommen sie so öfter ans Tageslicht!


Stoffspielerei Schmuck bei Siebensachen zum Selbermachen


mehr - weniger

25. Januar 2020






Monatsmotto Jänner bei der Zitronenfalterin

Schwerkrafttasche

7. Januar 2020

Fast - aber nur fast - bin ich stolz auf mich. Hab ich es doch glatt geschafft die Farbenmix-Adventkalendertasche Marisa am 6. Jänner, also noch IN der Weihnachtszeit, zu vollenden.

Vorne ist sie seeeehr hübsch! Meine Mutter sammelte leidenschaftlich schräge Stoffe. Das ist ein Musterfleck für Möbelbezüge - ein toller Taschenstoff. Hat genug Festigkeit, aber doch etwas Weiches, Warmes. Der Verschluss ist ein alter Uniformknopf von der Gendarmerie-Uniform meines Opas. Gendarmerie...na ihr ahnt, auch dieser Knopf hat schon ein gutes Alter. Das Innenleben war mal ein Gartenvorhang meiner Mutter. Er ist schon leicht geschossen, aber das sieht innen ja niemand! Upgecycelt sind auch die Gurthalter, meine Tante trennt sehr gerne alte Dinge auf und gibt mir dann die Ersatzteile.


Auch von hinten ist es wunderschön, meine neues Täschchen! Das graue Webband am Gurt ist nicht zu auffällig, ein sehr zarter Hingucker!

Ihr fragt euch wo mein -fast- zufrieden herrührt?
Hat mit dem Namen der Tasche zu tun. Den hat mein Mann ihr gegeben: Schwerkraft-Tasche. Find ich rasend originell. Weil... tja... weil...


... das gesamte Innenleben verkehrt eingenäht ist. In die vordere Tasche und die hintere Zipptasche müssen nun Schlüssel, Geldbörsel und Taschentücher mit ein bissl Schwerkraftaufhebung reinschlüpfen.

12tel-Blick 2019

30. Dezember 2019

Schwupps! Wieder ist ein Jahr rum! Normalerweise bin ich am Ende des Jahres sehr wehmütig, Blicke loszulassen fällt mir schwer. Ich finde im letzten Quartal hat sich mein Hauptplatz schön gerundet - aber ich bin bereit für Neues. Gefunden habe ich noch nichts was mich wirklich fesselt, aber das wird schon noch!


Im Dezember hat mein Hauptplatz an Lebendigkeit zugelegt, die Glühweinstandln sind recht gut besucht. Die Feuer und Lichter die überall brennen machen es einigermaßen gemütlich. Trotzdem habe ich meine Lieblingsstatisten ind Bild gerückt, denn im "Freiluft-Kaffee" ist nach wie vor nicht die Hölle los.

Bis vor einem Jahr standen an dieser Stelle noch drei riesige Linden. Sie sind weg und somit auch der Charme dieser Paltzseite. Ich denke die Kaffeebetreiber haben sich ebenso verschätzt wie ich.  Die gemütliche Chill-Zone ist einfach auf die andere Seite des Platzes gewandert. Dort stehen nun die größeren Bäume, neben Brunnen und Spielgerüst. Ohne Konsumationszwang ist das die gemütliche Seite geworden, denn ganz so leer wie auf meinen Fotos ist es nicht immer.


Bevor ihr eure Jahresblicke loswerden könnt müsst ihr nochmals durch meine gesammelten Werke durch. Was bin ich Tabea dankbar, dass sie diese Aktion begonnen hat! Es sind über die Jahre Bilder mit großem Erinnerungswert entstanden. Ihr wisst, vorallem am ersten Blick hängt mein Herz, ist doch meine verstorbene Mama oft witzig im Bild. DANKE! Auch 2020 ist es mir eine Freude weiterhin eure Gastgeberin zu sein! Ich erfreue mich nach wie vor an euren Blicken!










You are invited to the Inlinkz link party!
Click here to enter

wie im Flug

26. Dezember 2019


Im Grunde braucht das Kind neue Hosen. Mindestens zwei Jeans, eine Stoffhose, einen Pyjama,... Ähmm... fertig geworden ist erstmal ein Shirt für mich. Ich kann mich wenigstens rühmen einen Stoff vernäht zu haben, der mal fürs Kind gedacht war. Gilt das?

Vom blauen Luftpost-Jersey habe ich seinerzeit nämlich nur 30 cm bestellt. Und irgendwie haben die 30 cm schon dmals nicht fürs Kind gereicht. Nun habe ich das Restl - Stoffstück kann man dazu wahrlich nicht sagen - verbraucht.



Obenrum macht sich der Stoff als Ärmel super, untenrum trägt er mich nun also flugs durchs Leben. Der Shirtschnitt war mal eine Ottobre-Basis, so oft abgeändert, dass er mit dem Ursprungsschnitt kaum mehr was zu tun hat. Die Socken gibts bei Hilli Hiltrud.

CiA -

November.12tel-Blick.2019

30. November 2019

Es rast dahin, das Jahr 2019! 


Die ganze Welt ist mit dem Black Friday im Konsumrausch... Hollabrunn auch. Aber auf "anloge" Art und Weise. Der Hauptplatz putzt sich für die Einkaufsnacht heraus - die Geschäfte haben bis 22 Uhr geöffnet.
Das ewig leere Kaffee hat sich einen Ofen zugelegt, der Mistkübel schlüpft in eine blaue Christbaumverpackung, die Schwimmreifen mussten Weihnachtskugeln weichen. Hinter dem Grünzeug werden die Glühweinstände wieder in Position gebracht, nochmals dahinter gerade eine Bühne für Modenschau und Humtata-Musik aufgebaut. Die Weihnachtsbeleuchtung hängt uuuuuuund der Gärtner ist im Bild!


Es rundet sich mein Bild! Wie geht es euch? Habt ihr schon einen neuen Blick im Auge? (Ich nicht!) Seid ihr wehmütig ihn bald loslassen zu müssen, oder ganz froh, dass ihr in loslassen könnt (so geht es mir)...

Darf ich mir für das große Finale im Dezember etwas von euch wünschen? Vielleicht schafft ihr alle einen Überblick? Tipp wie das zum Beispiel gehen kann findet ihr in diesem Post.




You are invited to the Inlinkz link party!
Click here to enter

Neun auf einen Sreich

5. November 2019

So ein langes Wochenende ist was Feines! Endlich mal Zeit zum Nähen. Das Kindlein brauchte Unterhosen. Ja, mittlerweile nähe ich auch schon Unterhosen. Für Kind und Mann. Es geht halt nix über die Perfekte Passform. Wobei ich ja finde, dass die neun Hoserl optisch durchaus ansprechend sind. Fad können die anderen gerne sein. Mein Kind sprüht nicht nur innerlich voller Ideen, es ist auch äußerlich bunt. Unsichtbar äußerlich... aber doch bunt.

Das Schnittmuster der Boxershort aus Ottobre 6/16 ist nun -fücht- an seinem Maximum angekommen. Ab der nächsten Größe muss ich basteln. Alles ist aus absoluten Stoffresten entstanden. Es wird so lange rungeschoben, bis das letzte Fizzerl Stoff verbraucht ist. Nachhaltig durch und durch. Hach, manchmal gehts einfach leicht.

5 Fragen am 5.-No.22.-November 19


1. Was hast du in letzter Zeit gebraucht gekauft?
Das letzte war der Stapel Spiele aus dem örtlichen Rot-Kreuz-Laden. Ich schaue oft auf Will-haben (der österreichischen Verkaufsplattform), bevor ich etwas neu kaufe. Ich bin aber vorallem ein große Verkäuferin. Wobei es mir gar nicht um den Gewinn geht, der rechtfertigt den Aufwand oft nicht. Aber es ist einfach sinnvoll Sachen zu verkaufen bzw. zu verschenken. Ich bin sie los, jemand anderer freut sich... win win also!


2. Welches Gericht würdest du am liebsten jeden Tag essen?
Paradeiser! Paradiesisch für mich!
Aaaaaber! Gute Paradeiser. Die aus dem Garten...
Hach! Mein absolutes Sehnsuchtsessen.


3. Ist irgendwann mal deine größte Befürchtung eingetreten?
Da hab ich wieder mal so richtig lange überlegt. Nein... obwohl das sicher nicht stimmt.

Ist es nicht irgendwie normal, dass man Befürchtungen hat?
Mal treten sie ein, mal nicht.
Ist es nicht irgendwie normal, dass man Glück hat?
Mal tritt es ein, mal nicht.
Ist es nicht irgendwie normal, dass man zuversichtlich ist?
Mal geht es auf, mal nicht.

Ich bin nicht sonderlich ängstlich. Natürlich habe ich so diffuse Ängst wie, meine Familie hat einen Verkehrsunfall, mein Kind kommt unter ein Auto, jemand bricht bei uns ein,... aber das stresst mich jetzt nicht nachhaltig und tief. Klar ermahne ich mein Kind die Augen offen zu halten, natürlich lass ich meine Haustüre nicht einfach offen stehen - aber Angst davor habe ich nicht. Ich bin kopfig vorsichtig, aber nicht ängstlich.


4. Würdest du gerne in einem anderen Land leben?
Nein. Ich könnte, aber ich muss nicht.


5. Welches Musikinstrument würdest du gerne spielen?
O Gott! Das ist ein wunder Punkt...
Alle! Ich wollte in meinem Leben schon alle Instrumente der Welt lernen. Ich habe auch richtig viele zu Hause. Also so wirklich richtig viele! Es hat sehr lange gedauert, bis ich diese beiden Einsichten gewonne habe.
Erstens - und das ist sehr unangenehm es mir einzugestehen - bin ich sehr faul. Ich übe nicht viel, also kann ich nicht viel.
Zweitens - leichter zu ertragen - ist mein bestes Instrument meine Stimme. Um die kümmere ich mich jetzt. Da liegt mein Talent. Hiermit bringe ich es weiter als auf einem Instrument.