The fox and the fog

9. Februar 2020

Seit neuestem hat mich das Quilt-Interesse total gepackt. Ich habe gerade gar keine Lust auf sinnvolle Nähereien: das Kind braucht Hosen, der Mann Unterhosen,... aber danach ist mir gerade nicht! Auf Instagram hüpfe ich momentan von einer Quilterin zur anderen mit ahhh und ohhh. Anfangs des Jahres ist mir auch eine Deutsche Bee untergekommen Bee = Eine Bienenkönigen gibt ein Thema vor, die fleißigen Bienchen nähen es und schicken es ihr - schwupps hat man zu einem Thema viele verschiedeneStoffblöcke die man zusammennähen kann.

In dieser Bee gehts um imrovisiertes nähen... Patchwork und "aus dem Bauch raus" beißt sich meist. Oft sind die Muster strategisch geplant, die Farben sowieso... Und wer nicht ganz, ganz exakt arbeitet bekommt keine schönen Ergebnisse. Aber dieses "improv" - spontantes Nähen nach Gefühl - spricht mich total an. @nachtpedalquilts organisiert diese Bee. Und sie meine: "Kannst ja einfach so für dich mitnähen." Jaaa! Darauf habe ich gerade Lust.



Dieses Thema kam von Minerva Huhn. die Anregung war ein Gedicht von Heermann Hesse: Im Nebel. Das Gedicht ist recht schwer und düster. Der letzte Absatz lautet etwa:
  Seltsam im Nebel zu wandern!
  Leben ist Einsamsein.
  Kein Mensch kennt den anderen,
  jeder ist allein.
Pffff... Wisst ihr nun was ich mit "schwer" meine?

Ich dachte: Ok, Herr Hesse. Vielleicht gilt das ja für Menschen, aber kleine Füchslein lieben Nebel bestimmt!



Die Vorgabe war es mit einfärbigen Stoffen in weiß-grau-schwarz zu arbeiten und einen Farbtupfer zuzugeben... und natürlich improv zu nähen. Also nicht genau konstruieren, messen,... einfach vom Gefühl leiten lassen.
Da das Stücklein bei mir bleibt habe ich das Quilten aber gleich in die Arbeit miteinbezogen. Nach rechts decken immer mehr Vorhangstoff-Nebel Füchsleins weg zu. Und ja.... irgendwie auch meine ganze Improv-Arbeit! Recht viel sieht man nimmer...


Voller Enthusiasmus habe ich den Block zugequiltet mit Nebel. Es ist mein erstes handgequiltetes Stück - alles andere als perfekt. Aber ich mag es! Sehr sogar!

Jänner.12tel-Blick.2020

30. Januar 2020

Herzlich Willkommen im neuen Blickjahr!

Ich nehme euch heuer nach Eggendorf im Thale mit, der Ortschaft wo ich Volksschullehrerin bin. Rechts hinter mir ist der Friedhof und etwa 500m links hinter mir die Ortschaft. Ich habe den Blick gewählt, weil er so richtig typisch fürs westliche Weinviertel ist. Sanftes Hügelland, viele Felder. Der rechte Bildrand steigt leicht zu einem Wäldchen an. Am linken Bildrand ist die "Talmitte" in ihr fließt der Göllerbach - ein armseliges Rinnsal. Und links geht es dann auch wieder sanft zum Waldrand hoch. Ich zeige euch die Gegend im Laufe des Jahres genauer. Gleich über die Kuppe, in der nächsten Ortschaft, Stetteldorf, war mein 2017er Blick zu Hause.

Euch fehlt der Wein des Weinviertels? Gibt es! 2015 war ein Keller mein Blickfang. Allerdings sind in den letzten beiden Generationen aus den Bauern reine Ackerbauern geworden. Vieh und Wein und Feldfrucht sind in einem modernen Betrieb einfach nicht mehr unter einen Hut zu bringen. Und im Land um Hollabrunn gibt es nun einfach hauptsächlich Äcker.

Die Vielfalt der Äcker hat mich auch zu diesem Bildausschnitt bewogen. Es sind ganze 11 verschiedene Felder im Bildausschnitt und so wie die Gründüngung aussieht, könnte das ein abwechslungseiches Bild geben. Außerdem wollte ich mal richtig viel Himmel am Bild haben. Vorallem liegt der Bildausschnitt super im Licht. Wir schauen nach Westwestnord - also nie blendende Mittagssonne und Schatten, mit denen habe ich letztes Jahr einfach zu oft gekämpft. Dieses Jahr war ich vernünftig und habe "spannendere Motive" wegen des Lichts verworfen.

Es wird wohl ein recht ruhiger Blick werden, Besucher ins Bild zu schmuggeln wird diesmal nicht so leicht :-)



Ich bin schon so unglaublich gespannt was ihr im Blick habt. Ich freu mich! Los!


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Stoffspielerei Schmuck

26. Januar 2020
Hoppala! Es ist schon Ende Jänner! Als ich heute Früh meinen Feedreader geöffnet habe, da ist das Stoffspielerei-Motto des Jänners vor mir aufgepoppt! Und ich wollte es doch heuer uuuuunbedingt schaffen mitzumachen...

Herausgekommen ist eine sehr, sehr flotte Arbeit - die aber wirklich oft benützt werden könnte! Obwohl "Arbeit" fast schon zuviel gesagt ist...  Meine Haare sind nun so lange, dass ich sie öfter beim Arbeiten zusammenfassen muss. Am liebsten sind mir diese scheußlichen Plastikkringel. Fühlen sich nicht gut an, schauen nicht gut aus, halten aber prima in meinen Haaren. Nun hab ich ein so ein Haargummi mit einem Zwirnknopf von Frau Fiedler aus Waitra behübscht. Wenn das hält - dann produzier ich mehr davon! Ich habe so viele hübsche Knöpfe von ihr, die einfach im Ladl verstauben. Schad drum. Vielleicht kommen sie so öfter ans Tageslicht!


Stoffspielerei Schmuck bei Siebensachen zum Selbermachen


mehr - weniger

25. Januar 2020






Monatsmotto Jänner bei der Zitronenfalterin

Schwerkrafttasche

7. Januar 2020

Fast - aber nur fast - bin ich stolz auf mich. Hab ich es doch glatt geschafft die Farbenmix-Adventkalendertasche Marisa am 6. Jänner, also noch IN der Weihnachtszeit, zu vollenden.

Vorne ist sie seeeehr hübsch! Meine Mutter sammelte leidenschaftlich schräge Stoffe. Das ist ein Musterfleck für Möbelbezüge - ein toller Taschenstoff. Hat genug Festigkeit, aber doch etwas Weiches, Warmes. Der Verschluss ist ein alter Uniformknopf von der Gendarmerie-Uniform meines Opas. Gendarmerie...na ihr ahnt, auch dieser Knopf hat schon ein gutes Alter. Das Innenleben war mal ein Gartenvorhang meiner Mutter. Er ist schon leicht geschossen, aber das sieht innen ja niemand! Upgecycelt sind auch die Gurthalter, meine Tante trennt sehr gerne alte Dinge auf und gibt mir dann die Ersatzteile.


Auch von hinten ist es wunderschön, meine neues Täschchen! Das graue Webband am Gurt ist nicht zu auffällig, ein sehr zarter Hingucker!

Ihr fragt euch wo mein -fast- zufrieden herrührt?
Hat mit dem Namen der Tasche zu tun. Den hat mein Mann ihr gegeben: Schwerkraft-Tasche. Find ich rasend originell. Weil... tja... weil...


... das gesamte Innenleben verkehrt eingenäht ist. In die vordere Tasche und die hintere Zipptasche müssen nun Schlüssel, Geldbörsel und Taschentücher mit ein bissl Schwerkraftaufhebung reinschlüpfen.