5 Fragen am 5. - No.19 - Juli 19

5. Juli 2019

1. Bestellst du im Restaurant immer das Gleiche?
Na sicher nicht!!!
Da ich aber zu den Leuten gehöre die Essen essen und nicht so lange fotografieren bis es kalt ist - hab ich doch glatt kein anderes Foto als das vom Kirtag... Im Sommer oft: Würstl oder Kotelett? 



2. Genierst du dich dafür, dass du bestimmte TV-Formate schaust?
Mir ist sehr wenig peinlich. Ich habe nicht den Anspruch an mich immer perfekt zu sein. Schon gar nicht in meinen eigenen vier Wänden.



3. Wann hast du zuletzt deine Frisur geändert?
Ich bin dabei. Sie wachsen. Langsam. Sie nerven mich. Sehr! Ich widerstehe täglich dreimal zum Telefon zu greifen um einen Frisörtermin auszumachen. Ich schaffe das!



4. Wann hast du zuletzt den Sonnenaufgang beobachtet?
Im Februar. Ich fahre so zeitig zur Arbeit, dass sich das nebenbei ergibt.

Jeden Sommer mindesten einmal Pflicht: Wecker auf kurz nach drei stellen, durch den  finsteren Wald zur Koliskowarte. Weit über den Baumwipfeln den Sonnenaufgang erwarten und am Turm frühstücken. Es ist genial, aber unfotografierbar. Die Stimmung müsst ihr euch einfach vorstellen.


Grassmayr Glockenaufhängung

5. Welches Kunstwerk hat dich stark beeindruckt?
Da habe ich jetzt lange nachgedacht. Mir fällt ganz viel durcheinander ein, aber es gibt nicht das Eine Werk.  Architektur beeindruckt mich meist sehr viel tiefer als ein einzelnes Bild oder eine Skulptur.


Juni.12tel-Blick.2019

30. Juni 2019

Um ein wenig großstädtisches Flair auf meinen Hauptplatz zu bringen habe ich mir eine Freundin eingeladen. Susanne -mamimade- ist ganz unprätentiös mit dem Zug aus Wien anereist. Sie hat sich extra für mich in Schale geworfen um sich mondän in meinem Bildausschnitt zu räkeln.

Super fürs Foto - super für die Bauchmuskeln!

Die junge Dame, die da links (die Zitronenfalterin wirft freundlich ein: anderes links) gerade das Bild betritt, wir nämlich im nächsten Augenblick Susanne erblicken. Ihr Augen werden förmlich kleben bleiben an der noblen Dame aus der fernen Großstadt, die das Flair des Wochenmarktes im Hintergrund unerwartet aufwertet.


Nun, mein Halbjahresfazit fällt etwas ernüchternd aus. Irgendwie ist das nicht die große Liebe zwischen dem 2019-Blick und mir. Mir ist da zu viel los - obwohl eigentlich ja eh nie was los ist. Zu viele Details, zu klein, zu viel Grün direkt vor der Nase, schwieriges Licht... Ich glaube im nächsten Jahr brauche ich wieder viel Weinviertler-Weite und Reduziertheit.




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5 Fragen am 5. - No.18 - Juni 19

5. Juni 2019

1. Wo bist du am liebsten?
Zu Hause. Mit der Aussicht auf den nächsten Urlaub.



2. Was muss für dich unbedingt mit in den Urlaub?
Eine Regenjacke und eine Haube! (siehe Frage 4) Ja, auch wenn der Breitengrad südlicher ist als daheim! Und eine leichte Jacke. Und eine warme Jacke. Und einen Extrapulli. Zur Sicherheit auch noch ein ganz dünner und...


3. Welches ist dein liebstes Essen im Sommer?
Salat aus dem eigenen Garten


4. Bist du eher Team brütende Hitze oder lieber nordeuropäisch kühl?
Mein Kompass zeigt nach Norden!


5. Wie kannst du im Uurlaub am besten relaxen?
Leichtes Sightseeing mit Kamera in der Hand. Gerüstet für alle Schönheiten die so vor mir liegen. Coole Bushaltestellen zum Beispiel...


Rainbow - Love!

Power of Love

Ich liebe Farbverläufe. Sie ziehen mich einfach magisch an. Im Pride-Monat ist es naheliegend den Farbrausch mit dem Liebesrausch zu verbinden.


Als ich im Jänner zum Thema Struktur dieses einfärbige Shirt genäht habe  - das ich wirklich sehr, sehr, sehr gerne mag - war mir gleich klar: Struktur im Farbverlauf wär noch cooler.

Regenbogen mit Jersey genäht

Und ja! Es ist noch cooler! Irgendwie mehr ich. Ich fürchte das einfarbige Dunkelblau ist nobler, streckt mehr und wahrscheinlich finden mich mehr Menschen in dem einfarbigen Ding hübsch. Aber ich mags einfach bunt.

Regenbogen mit Jersey genäht - love ist der Mittelpunkt

Basis des T-Shirts ist Statement aus Ottobre 2/17 (aber stark abgewandelt - passend für mich gemacht). Die Farbschürchen sind etwa 0,75 cm breit. Was ich im normalen-quer-zum-Fadenlauf zugeschnitten habe kräuselt sich ziemlich klein zusammen, was quer geschnitten ist behält natürlich auch nach dem Waschen mehr Breite.

Die gefühlt zigtrilliarden Knoten auf der Rückseite und ständige Umspannen der Nähseide waren die Mühe wert! Ich liebe Farbverläufe. Und mit dem Leiberl huldige ich meiner Liebe dazu. Rainbow - Love!

Mai.12tel-Blick.19

30. Mai 2019
Hollabrunner Hauptplatz Jänner-Mai 2019

Waaaaas?
Jetzt ist er schon wieder leer, der nette Schanigarten?
Wo sind sie denn bloß, die Hollabrunner?

... das denkt ihr jetzt sicher!

Hollabrunn Hauptplatz im Mai

Schaut mal genauer. Der Platz ist gesteckt voll. Es ist Samstag, kurz vor 12 Uhr, es findet eine Wohltätigkeitsveranstaltung statt. Der Schulchor bringt sich gerade in Position, zwischen Glücksrad und Bratwürstel. Die Eltern scharen sich alle um die Bühne. Die Sonnenschirme können abgespannt bleiben, der Regen kommt erst in zwei Stunden. Die Farbe der Fest-Schirme harmoniert hervorragend mit der Kastanie, direkt dahinter steht der Maibaum. Aus meiner Position wirkt er nicht so toll, die fürchterliche Beleuchtung des Platzes ist einfach zu dominant. Außerdem wächst mein Blick schon langsam zu, die frisch gesetzten Obstbäume schießen empor.



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Nerd-Wiese

14. Mai 2019
grünes Shirt mit Wiesenstoff am Ärmel und Halsbündchen

Socken aus Jersey genäht

Näh-Nerd

Leiberl:
Statment (angepasst) aus Ottobre 2/17
Wiesen-Stoff gab es mal bei Stoff und Stil
grüner Jersey von Biostoffe.at

Socken:
Hilli Hiltrud - angepasst mit einem Abnäher am Gelenk


5 Fragen am 5. - Mai 19

5. Mai 2019
Parfümflaschen
Calvin Klein - be, Mexx - black, Giorgio Armani - Acqua die Gio, Elizabeth Arden - Green Tea
Nein, das ist keine Werbung!
Das ist, extra für die neugierige Astrid, genauer erklärt.

Wie duftet dein Lieblingsparfüm?

Frisch und herb.
Ich habe in den letzen Jahren gelernt erst mal die Männerabteilungen zu durchforsten. Da finde ich wesentlich mehr als bei den Damen.

Glasferder auf altem Schreibtisch

Was war der beste Rat den du jemals bekommen hast?

Keine Ahnung!
Ich habe unglaublich lange über die Frage nachgedacht. Aber ich habe nicht das Gefühl jemals einen Rat "angenommen" zu haben. Annehmen bedeutet: Ich dachte vorher ganz anders und jemand hat mich umgestimmt, oder mir mit seiner Sichtweise einen ganz neuen Weg gezeigt. Ich kann mich an so eine Situation nicht erinnern.

Ich frage gerne Leute um ihre Meinung, aber die Puzzelteile zusammensetzen, das passiert in mir. Das was ich mache kommt zu 100 Prozent aus mir, ist meine Entscheidung. Ich glaube im Leben gibt es nicht die eine richtige Weisheit. Man kommt von vielen Seiten ans Ziel. Klar beeinflussen mich viele Leute, und das ist auch gut so. Aber schlussendlich muss ich darauf hören was ich denke was zu tun ist.

lustige Gesichter mit Kärtchen-Mund

Telefonierst du gerne?

Nein!
Seit ein paar Jahren bin ich wieder ein bissl mehr connected. Ich schreibe lieber, ein WhatsApp oder hinterlasse Kommentare in den diversen Foren. Ich hasse es mit jemandem zu reden, dem ich nicht ins Gesicht sehen kann. Hat aber den Nachteil dass man viele Dinge nicht erfährt. Ich denke sehr oft an meine Familie oder Freunde - aber da ich nicht anrufe bleibt es dabei. Und die können ja gar nicht wissen, dass sie mir eh wichtig sind.

Vielleicht hat diese Frage auch ein wenig mit der vorherigen zu tun: Wenn ich nicht weiß was ich anziehen soll, dann rufe ich nicht eine Freundin an, sondern probiere mich selbst durch den Kasten.


Pfadfinderhalstuch

Machst du leicht Versprechungen?

Jein.

Bei Kleinigkeiten bin ich schnell dabei: Bringst du mir morgen den Zettel mit? Hilfst du mir bei dem Fest in der Küche? Nimmst du mir das Buch mit? Holst du mich vom Bahnhof ab? Singst du bei der Erstkommunion mit?... Es gibt sehr viele Dinge worauf ich ganz schnell ja sage. Kleinigkeiten, die dann aber in Summe ganz schön viel Zeit in Anspruch nehmen.

Aber bei den großen Dingen, bei wichtigen Entscheidungen, bin ich sehr zöglich. Ich stehe nämlich gern zu meinem Wort. Und wenn ich was zugesagt habe, dann halte ich es in der Regel auch ein. Daher bin ich bei wirklich wichtigen Entscheidungen sehr, sehr überlegt.


Was ist dein Lieblingsdessert?

Meine Tante macht eine weiche Schokotorte mit dem Namen Susi... die ist echt gut!

Ich kann so ziemlich jedem Essen der Welt was Positives abringen, erst recht wenn es eine Süßspeise ist! Also auch Tiramisu - logisch ;-) Das musste jetzt extra für Nic gesagt werden!

Vielleicht könnte man so sagen:
Palatschinken, Kaiserschmarrn, Marillenknödel,... vor Kuchen.
Aber Kuchen eindeutig vor Schokolade.
Und Schokolade vor Eis.
Aber im Zweifelsfall ess ich einfach zur Sicherheit mal das was da ist.

Obst mag ich sehr - nur Falls wer auf die Idee käme - zählt nicht zu den Nachspeisen!



April.12tel-Blick.2019

30. April 2019
Hollabrunner Hauptplatz im April

Ja, ich bin postiv überrascht von meinem Städtchen! Die Gemeinde hat es heuer geschafft den Hauptplatz aus dem Dornröschenschlaf zu rütteln! Hinter dem aufkommenden Grün ist der Springbrunnen erneuert, ein Klettergerüst wurde gabaut, neue Sitzbänke um Brunnen, Kastanie und Kletterturm sind entstanden. Das Zelt gehört zum Kaffee hinter mir und bei Sonnenschein tut sich ein Schanigarten unter Palmen auf. Echt, das kann nett sein! Ihr müsst mir das jetzt einfach mal glauben. Denn bei 11°C und Nieselwetter schauen alle einfach nur dass sie schnell weiterkommen.

Dabei hätte ich ja auch Fotos von Weinfest: strahlender Himmel, voller Platz, Modenschau,... volles Remmidemmi. Aber ... hmm... ich trau es mich gar nicht sagen: Falscher Blickwinkel. Im Eifer des Gefechts habe ich mich auf den falschen Stein gestellt. Irgendwie war es eh so komisch, die Linien im Sucherfeld waren nicht wirklich da wo sie hinsollten. Aber die Modenschau hat mich so gefesselt, dass ich dachte so ein bissl schief wird ja nix machen. Zu Hause war klar. Geht gar nicht. No jo, so müsst ihr eben mit dem neuen aber recht unbelebten Schanigarten und wohlbekanntem grauen Himmel zufrieden sein. Das Jahr dauert ja noch eine Weile.


Hollabrunner Hauptplatz Jänner-April 2019





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Artikel 11 der Menschenrechte

20. April 2019

Das Recht ist eine schwierige Sache, die wohl immer neu verhandelt werden muss...

Es ist das Osterwochenende. Und vor 2000 Jahren starb einer. Der bekam einen öffentlichen Prozess und sein ketzerisches Verhalten war wohl auch gut belegbar. Aber war das Urteil deshalb richtig?

Aktuelles Beispiel? Lest mal hier nach, ich habe etwas zum Prozess gegen Sigrid Maurer geschrieben. Die Rechtsprechung hat nicht immer mit Rechthaben zu tun. Und trotzdem. Es gibt in meinen Augen kein besseres Instrument. Das Recht muss immer und immer wieder weiterentwickelt werden. Ich möchte mich weder auf göttliche Fügung verlassen noch dem Willen eines Diktators beugen müssen.

Frülingspost 2019

12. April 2019
Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper

Diesmal war ich im Flow!

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper

Entstanden sind fast 100 Billets mit zugehörigen Kuverts - ich konnte einfach gar nicht mehr aufhören! Ich habe mit verschiedenen Kleistermischungen experimentiert, schließlich bin ich beim stinknormalen Tapetenkleister gelandet.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Einzig am Thema "Pastell" habe ich mir ein wenig die Zähne ausgebissen. Schlussendlich habe ich mich für die Kombination Tapetenkleister und normale Wasserfarben entschieden. Die Wasserfarben decken nicht so gut wie Acrylfarben, das Durchscheinende ist im weitesten Sinne pastellig... na ja nicht wirklich, aber ich habe irgendwann für mich beschlossen, dass es die pastelligste Art ist die ich hinbekomme und mir gefällt. Alle Versuche mit Acrylfarben haben kein haptisch angenehmes Gefühl am Papier hinterlassen. Acrylfarben fühlen sich viel rauher an, deshalb sind 90 Prozent der versandten Kärtchen Tapetenkleister+Wasserfarben.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Ganz schnell war klar: Keine Serien! Das Probieren und Werken hat mir so großen Spaß gemacht, ich wollte nicht zig gleiche Billets kreieren. Mit den Wasserfarben ergeben sich unendlich viele Farbmischungen direkt am Papier, die Buntheit hat mich sehr angezogen, mehrere gleiche Papiere - das wäre nicht ich! Ganz schnell habe ich mich auf ein fixes Format geeinigt: quadratisch. So sind die Karten und Kuverts untereinander nach Belieben tauschbar.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Aus einem Bogen A3 Papier - geschätzt 250g - konnte ich drei Karten schneiden. Aus normalem Zeichenpapier - etwas über 100g - sind die Kuverts entstanden. Zwei Kuverts gehen aus einem A3 Bogen. Leider habe ich erst nach dem ersten Flow begonnen auch auf eine saubere Rückseite zu achten. Zum Schluss habe ich unter jedes Blatt ein neues Blatt Zeitungspapier untergelegt, so sind die Ränder recht sauber geblieben. Die ersten Karten musste ich daher innen mit einer bunten Lage Papier kaschieren. Nicht ganz optimal, aber in vielen Fällen  auch sehr nett, da ich so die Farbe vom Kuvert aufnehmen konnte.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Ganz wesentlich an der Postaktion ist für mich das Kuvert. Ich mag es sehr, wenn auch das Kuvert zum Thema passt. Wie so oft habe ich es einfach zusammengenäht. Dieses Jahr gibt es leider keine schönen Briefmarken, da mein Papa die Post aus Kostengründen in Deutschland aufgegeben hat. Die Internetmarke gibt es in Österreich nicht, find ich aber unglaublich praktisch.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Als kleines Goodie ist eine Wimpelkette aus den Resten entstanden. Die hat schlussendlich in der Herstellung ganz schön viel Zeit gekostet, sieht aber ganz zauberhaft aus.


Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper

Immer wieder bekomme ich sehr erstaunte Anfragen: Du nähst Papier? Ja! Total easy! Egal ob Kuvert oder Wimpelkette - einfach das Papier ganz beherzt reinschieben, die Nähmaschine frisst alles was ihr unters Füßchen kommt. Versprochen!

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Während des Kleisterns dachte ich: Mit Karten und Kuverts komme ich bestimmt bis zum Lebensende! Aber ich habe so viel verschickt, es ist kaum noch was da. Macht ja nichts. Ich habe jetzt ein gutes Gefühl bekommen wie dick der Kleister sein muss für welche Art von Muster.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Ein Tipp - für alle die noch Kleistern - habe ich von einer englischsprachigen Seite: Vor dem Einkleistern die Rückseite des Papieres befeuchten. Meine Papiere haben sich dadurch deutlich weniger gewellt während des Einstreichens, aber auch beim Trocknen sind diese Papiere wesentlich gerader getrocknet.

Karten und Kuverts aus Kleisterpapier, Pastepaper


Die Freude am Kleistern bleibt nun wohl für immer in meinem schöpferischen Repertoir. Danke, Michaela und Tabea! Und kaum ist die Frühlingspost geschafft, freu ich mich schon auf die Sommer-Ausgabe...


Artikel 10 der Menschenrechte

6. April 2019

Fünf Fragen am Fünften - April.19

5. April 2019
Ein Kind liest mir eben sein Lesekärtchen vor, ein weiteres wartet auf seine Uhr, dessen Zeiger ich gerade aufmontiere, einer wartet weil er im Mathebuch nicht weiter weiß... Klitzekleine Momentaufnahme meines Vormittags. Und ich schaff das noch für euch zu fotografieren!

1. Machst du oft mehrere Dinge gleichzeitig?
Ich bin Voksschullehrerin - damit ist eigentlich schon alles beantwortet. Mutitasking ist mein zweiter Vorname.
Ich bin nicht nur ein "normale" Lehrerin, ich unterrichte an einer einklassigen Volksschule. Also wuseln da Kinder von der 1. bis zu 4. Schulstufe um mich rum. Überleben kann  man in so einer Schule nur, wenn die Kinder einen Plan haben. Also jedes Kind seinen. Jaaa, das sind viele Pläne die von jemandem gemacht und überwacht werden wollen. Frau Eva Mutistasking Fuchs hat hier oft häufig manchmal immer wieder mal den Durchblick.
Damit wär das Thema geklärt.

Ich bin die zweite von links. Leicht erkennbar auf jedem Kinderfoto. Ich habe immer eine riesige Masche im Haar.

2. Mit wem hast du deine erste Freundschaft geschlossen? Hast du zu diesen Menschen heute noch Kontakt?
Ich hatte im Kindergarten einige sehr gute, fest Freundschaften. Da in meiner Ortschaft der Kindergarten voll war, steckte man mich in die Nachbarortschaft. Das war für mich total in Ordnung. Die Volksschule besuchte ich dann aber in meiner Ortschaft, und als Kind kann man ohne Unterstützung eine Freundschaft auf Distanz nicht halten. Später, im Gymnsium, habe ich keinen der Kindergartenfreunde mehr getroffen. Jetzt wohne ich auch in einer ganz anderen Gegend. Ein paar Leute sind mir über soziale Medien lose begegnet. Aber nichts, was auch nur annähernd als Freundschaft zu bezeichnen ist, ist aus dieser Zeit geblieben. 


Susanne - mamimade - hat mich im Auge.

3. Bist du in der virtuellen Kommunikation anders als von Angesicht zu Angesicht?
Sehr spannende Frage. Ich denke nein. Ich würde mich sehr freuen, wenn die paar Leute die mich auch "in Echt" kennen hier ihren Senf dazu geben. In der virtuellen Kommunikation bin ich aus Zeitmangel oft sehr knapp beim Kommentieren und Zurückschreiben. Knapper als ich es wohl von Angesicht zu Angesicht bin.


4. Vermeidest du bestimmte Musik, weil sie dich traurig macht?
Nein. Ich habe keine Musik die mich traurig macht. Zumindest nicht eine bestimmte. Klar kann Musik meine Stimmung färben, aber was jetzt nicht passt kann zu einem andern Zeitpunkt prima sein. Mein Musikgeschmack ist sehr breit.


5. Wen würdest du als erstes beißen, wenn du ein Zombie wärst?
Kraft meines Berufes, siehe Frage 1, behaupte ich ja immer:
Es gibt keine blöden Fragen. Immer nur raus damit!
Aber -hey- es gibt einfach Fragen, die meine Synapsen nicht so recht in Schwung kommen lassen. Die gehört dazu. Ich mag einfach kein Zombie sein. Bäh. Und Halloween mag ich auch nicht, so ganz nebenbei...