März.12tel-Blick.2018


Meine lieben Leserinnen und Leser, heute bin ich aufgeregt.
Sehr aufgeregt!

Es ist nicht die vorösterliche Freude, die mich so aufgeregt sein lässt...

Mein Blog bekommt ein neues Baby! Also eigentlich schon einen Schulanfänger. Der 12tel Blick ist nun im siebenten Jahr. Tabea möchte wieder "arbeiten gehen" und sucht Betreuung für ihr 12tel-Blick-Kinderl. Natürlich bleibt sie dem 12tel-Blick erhalten, aber...

Der 12tel-Blick zieht um! Zu mir! Juhu!

Wahrscheinlich fühlen sich manche von euch unbehaglich, so wie ich. Der 12tel-Blick ist eine so feste Konstante in meinem Jahreslauf, und nun zieht er um? Wo wir alle doch Tabea so gerne besucht haben! Aber seht es poitiv. Wenn Tabea Zeit für andere Dinge hat - Bücher, Zeichnungen, Fotos... Kunstwerke, welcher Art auch immer, dann haben wir auch was davon. Wir bekommen sie zu sehen! Und darauf freue ich mich!

Im Laufe des Aprils werden wir den 12tel Blick von Geringswalde nach Hollabrunn umsiedeln. Am 30. April treffen wir 12tel-Blickerinnen uns hier, bei mir. Außer der neuen Adresse wird sich für euch nichts ändern. Wir posten, wie gehabt, ab 30. die Bilder des letzten Monats. Ich freu mich schon ganz narrisch auf euch!

So, jetzt wo die freudige Nachricht draußen ist kann ich mich in Ruhe wieder der Osterfreude widmen:


Noch sieht man von außen in unserern Garten hinein, auch wenn der gewaltige Palmkatzerl-Strauch (Sal-Weide) den Blick schon recht einschränkt auf den österlichen Birnbaum.

Das Kindlein und ich haben einen Osterbaum aufgeputzt. Wir haben ein engagiertes Vorbild (Minute 7!). Es wird wohl noch einige Jahre dauern, bis wir in die Da-klappt-mir-das-Kiefer-runter-Ecke kommen. Aber alles fängt klein an.



Wie der März in den letzten sechs Jahren war? Schaut selbst:


Noch einmal husche ich mit Wehmut und großer Vorfreude zu

Urban Jungle


Faltentasche Susie


Seit Jahren schon möchte ich dieses zauberhafte Schnittmuster nähen - irgendwie gibt es immer ein "wichtigeres" Projekt. Dieses Monat ist bei den Stoffspielereien das Thema Falten dran. Das ist Susies Chance, die das Täschchen sofort genützt hat: sehr flott in der Herstellung - grandios in der Wirkung!



Freebook Susie von Pattydoo - Ich werde bestimmt noch mehr solche Täschchen nähen, die Spielerei mit den hervorbitzenden Farben macht Spaß! Die Einnaht des Zipps hab ich ein bisschen abgeändert, ich mag es, wenn die Enden ds Zipps ganz klar definiert sind und nicht irgendwie sich um die Kruve biegen.

Ostermusterei

Ostereier mit Edding bemalt, schwarz-weiße Blumenmuster

Jedes Jahr entstehen viele Ostereier für den Osterbaum. Jaaa... ich machs heuer spannend - der kommt schon noch :-)

Meine Ostereier 2018 sind mit Edding bemalt. Ziemlich unkomplizierte Blümchen für den Mustermittwoch, aber toll in der Wirkung.

Auch heuer hat das Kind viele Eier, recht flott, bepinselt. Jetzt ist er neun, der Unterschied zu drei ist kaum erkennbar... am Ei.
Rundherum ist vielelicht ein bissl weniger angekleckst, aber sonst... Das Kind hat viel Geduld - aber nicht beim Malen. Seis drum, ich ordne das eher unter Aktions-Kunst ein. Denn die Osterbaum-Idee kommt vom Kind!

Es ist zwar eine Kindersendung, aber liebe Kreativ-Muster-Süchtige, ich garantiere euch einen weit offenen Mund! Ungeduldige sollten bei Minute 7 starten ;-) Ihr müsst dann aber zu Minute 3 zurückhüpfen, denn das Kreativzimmer ist auch nicht schlecht! Die Zahl haben wir noch nicht ganz... aber he - lasst mich mal 70 werden ;-)

Bäume


Baum und Tell a Story... da leite ich heute zu einem alten Post um.

Ich mag Bäume übrigens sehr... sehr, sehr, sehr!
Da könnte man glatt bezweifeln beim alten Post.

Wenn es gut geht (die Minusgrade eeendlich verschwinden) zeige ich euch diese Woche noch meinen Osterbaum... Das ist dann ein lebender... Ich mag Bäume nämlich wirkich!



Wohnsituation. Stadt-Land

Ich wohne in der Stadt Hollabrunn, der Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirkes. Die Stadt selbst ist jedoch irgendwie auch nur ein größeres Dorf. 6.910 Menschen wohnen in der Bezirkshauptstadt, im ganzen Bezirk sind 50.700 Menschen zu Hause. Das ergibt eine Bevölkerungsdichte von 50 Einwohnern pro km².

Fotostrecke von Bau eines Keller
Wir wohnen in einem selbst gebauten Haus, ich nehme euch mit auf den Bau.


Fotostrecke von der Errichtung eines Rohbaus

Es war unglaublich intensiv - aber schön. Im Nachhinein bin ich immer noch verwundert was wir da mit Hilfe von Freunden und Verwandten geschaffen haben.


Selbermachen ist einfach sehr befriedigend für mich. Egal ob ich mir Shirts nähe, ein Essen koche oder ein Haus baue, es ist ein feines Gefühl die eigenen Vorstellungen umzusetzen. So kommt es auch, dass sich selbst im Ärgsten Bautrubel Zeit für eine hübsche Eingangstür finden ließ.



Meine Fotos sind ein krasser Gegenpol zu Susannes Stiegenhaus und den Innenhöfen. Keine Stunde wohnt Susanne von mir entfernt - und doch irgendwie in einer ganz, ganz anderen Welt.


März.WonkyStar



wonky... nicht ganz gerade, schief
Das trifft nicht nur auf den März-Streifen zu. Jetzt, mit drei fertigen Monaten, sieht man, dass hier mehr wonky ist als die Stars.


Macht nix! Spaß machts! Die Sterne waren dieses Monat eine ganz schöne Arbeit! Am allerbesten gefällt mir immer noch mein Bettdecken-Selbstfärb-Hintergundstoff. Er schimmert so schön!


Blumen

Gartenblumen-Strauß in der Kaffeekanne

Blumen gibts bei mir nur in den Sommermonaten. Mein Garten ist voller Blumen. Dann und wann schneide ich mir ein Sträußlein für drinnen ab.

Es würde mir gefallen immer einen Blumestrauß im Wohnzimmer zu haben. Aber...

Ich mag keine Blumen kaufen. Es widerstrebt mir Blumen zu besorgen die Tausende Kilometer hinter sich haben. Manche davon werden auch unter bedenklichen Umständen gepflanzt und geerntet.

Frühblüher vorm Haus

Da allles würde für meine eigenen Gartenblumen ja nicht gelten. Aber sie tun mir so schrecklich leid, wenn ich sie abschneide. In der Vase leben sie bestenfalls ein paar Tage. Draußen können sie noch Samen bilden und nächstes Jahr werden sie mehr. Manchmal lass ich die Samen ja aus Faulheit stehen - aber meist doch ganz bewusst. Im Herbst nehme ich viele Samen ab, der Rest bleibt stehen. Ich  "säubere" meinen Garten immer erst im Frühjahr, so können sich sämtliche Tiere im Winter bedienen und verstecken. Der "Nachteil" ist, dass die Blumen  so sehr selbständig durch den Garten wandern... auch durch die Gemüsebeete, wo ich sie nur schweren Herzens verscheuche.

Knospe, Blüte und Samnstand der Federnelke
Knospe, Blüte und Samnstand der Winde
Knospe, Blüte und Samnstand der Tagetes
Knospe, Blüte und Samnstand der Kapuzinerkresse


Und dann erst die kleinen Bienchen und Käferchen. Immer habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich ihnen was wegnehme. Ein bissl übertrieben, ich weiß.

Hummel und Distel

Am liebsten sind mir Blumen einfach in der freien Wildbahn.


Ein tolles "Kinder"-Buch zum Thema:
 Über Land und durch die Luft
Anne Möller
 978-3-7152-0439-0



Pflanzen


Ich habe eine eindeutige Lieblingspflanze: Paradeiser! Man kann auch ganz ordinär Tomate zu ihr sagen. Jedes Jahr baue ich Unmengen von ihnen an.

Am Foto sehr ihr mein Vorjahresprojekt der Arche Noah: Die Samenfestigkeit der Sternparadeiser wurde in verschiedenen Hausgärten getestet. Am Bild seht ihr EINE Paradeisersorte, die Sternparadeiser. Ich habe von jeder Pflanze einen Paradeiser gepflückt... ja ich hatte also 22 Sternparadeispflanzen :-) Nur drei Stauden sind perfekt für die Weiterzucht geeignet. In der mittleren Reihe seht ihr drei ganz dunkle Paradeiser mit hellem Stern. So hätten eigentlich viel mehr aussehen sollen, aber die Paradeiser haben einfach ihren eigenen Kopf. Alle Farben und Schalenformen sind vertreten - ich finde das herrlich, wie störrisch sie sind.

Das ist auch der faszinierende Punkt an Pflanzen. Seit Milliarden Jahren sind sie schon auf der Erde. Sie sind extem zäh und anpassungsfähig. Wir Menschen tun unser Bestes sie zu vestehen, aber sie schlagen uns immer wieder ein Schnippchen.  

Apropos auf der Erde: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt schießt noch heuer einen Satelliten "Eu:Cropis" ins All, voller Tomatensamen. Vor den Auen der Forscher sollen dann im All Pflanzen wachsen und Früchte tragen - eineinhalb Jahre lang ein geschlossenes System aus Urin, Algen, Augentierchen und Tomaten . Erst wird die Schwerkraft der Erde simuliert, dann die des Mars und schließlich Schwerelosigkeit.

Mein Mann belächelt meine Paradeis-Liebe ja immer ein wenig (manchmal flucht er auch - beim Gießen) Aber jetzt ist es klar: Paradeiser sind so cool, dass die DLR einen eigenen Satliten für sie startet... Ich habs ja schon immer gewusst!