Gastpost: 12tel-Blick-Video

27. Februar 2022

 

@zedena.tharendt

Liebe 12tel-Blick-Gemeinde, heute habe ich hier einen Gastpost für euch. Wenn ihr nicht nur am Blog den 12tel-Blick verfolgt, sondern auch auf Insta, dann habt ihr Zedenas umwerfende Videos vom 2021 Blick schon gesenen. Ich war total entzückt von diesen Videos und wollte natürlich wissen: Wie geht das?!? Zedena hat für uns eine sehr ausführliche Erklärung geschrieben. Viel Vergnügen mit ihrer Anleitung:


Hallo liebe 12tel-Blick-Gemeinde!

 

Heute übernehme ich mal das Wort. Mein Name ist Zedena von Tharendt und seit 2019 fahre ich jeden Monat raus und stelle mein Stativ an die gleiche Stelle. Da ich aber nicht nur diese zwölf Bilder mache, sondern auch sonst viel im Bereich Natur- und Tierfotografie bis hinein in den Makrobereich unterwegs bin, eigene ich mir ständig neue Techniken an, um noch mehr aus meinen Bildern herauszuholen. Dieses Wissen teile ich gerne und als Eva über Insta fragte, wie ich denn das 12tel-Blickvideo gemacht habe, lag es nahe euch alle daran teilhaben zu lassen.

 

So ein Video, in dem die Bilder jeden Monats ineinanderfließen, entsteht in zwei Etappen: Zuerst müssen die Bilder genau übereinandergelegt werden. Denn egal wie penibel man jeden Monat seine Kamera ausrichtet, bekommt man keine zwei deckungsgleichen Schnappschüße zu Stande. Die ausgerichteten Bilder werden dann in ein Videoschnittprogramm hochgeladen und Überblendungen zwischen den Bildern eingefügt.

 

Für beide Etappen werde ich euch eine generelle Schritt-für-Schritt-Anleitung geben, sowie ein paar Kniffe, die das Ganze erleichtern. Außerdem werde ich euch verschiedene Programme vorstellen, mit denen man die Bilder bzw. Videos bearbeiten kann. Ich habe Programme sowohl fürs Smartphone als auch für Laptop/Desktop herausgesucht. Die meisten sind kostenlos oder weit verbreitet.

 

@.zedena.tharendt

 

Teil 1 – Bilder ausrichten

Das Ausrichten der Bilder ist das A und O für einen nahtlosen Übergang im späteren Video. Wenn man da nicht sorgfältig ist, fällt das im Video viel mehr auf als in einer Collage. Glaubt mir! Ich habe bisher jedes 12er Set mindestens einmal von Grund auf neu ausrichten müssen, weil ich wieder irgendwo geschlafen hab – oder weil mein Perfektionismus mich heimsuchen kam. Aber keine Angst. Es muss nicht perfekt sein!

 

Zumindest nicht im gesamten Bild. Wichtig ist euer Fokuspunkt. Der muss überall gut passen. Den Rest kriegt man oft auch gar nicht perfekt überlappt (außer man fährt die schweren Geschütze auf).

Um die Bilder übereinander ausrichten zu können, braucht ihr ein Programm, das mit Ebenen arbeitet. Diese Ebenen kann man sich vorstellen wie ein Stapel bedruckter Folien. Jede Ebene hat eine eigene Transparenz, Größe und Ausrichtung und wir schieben sie so lange hin und her, bis es uns passt.

 

Wenn ihr das Programm eurer Wahl öffnet, müsst ihr erstmal all eure 12 Bilder als Ebenen in ein und dasselbe Dokument importieren. Ich hole mir immer gleich alle Bilder rein, dann geht das Ausrichten flüssiger. Dann sucht ihr euch den Blick heraus, der den stärksten Kontrast hat. Meistens ein Winterbild. Das schiebt ihr ganz nach unten. An diesem Bild werden alle anderen ausgerichtet. Nennen wir es Januar.

 

Bei allen anderen Bildern wird nun die Sichtbarkeit deaktiviert. Das zweitunterste Bild wählt ihr an. Nennen wir es Februar. Dies ist die aktive Ebene, hier starten wir mit dem Ausrichten. Dazu aktiviert ihr die Sichtbarkeit wieder und verringert die Deckkraft auf etwa 50%.

 

Jetzt solltet ihr den Februar wie einen Geist über dem Januar schweben sehen. Sucht euren Fokuspunkt und fangt an den Februar zu verschieben, zu drehen oder auch größer und kleiner zu ziehen. So lange bis ihr der Meinung seid, dass beide Monate optimal übereinander liegen.

 

Dann setzt ihr die Deckkraft vom Februar wieder auf 100%. Um zu überprüfen, ob der Übergang nahtlos ist, kann man jetzt die Sichtbarkeit des Februars mehrmals deaktivieren und aktivieren. Schaut dabei vor allem auf euren Fokus. Springt der Baum immer hin und her? Nein. Gut. – Ja. Nochmal 50% Deckkraft und nachjustieren.

 

Fällt euch im Randbereich eine störende „Bewegung“ auf? Wenn ja: Speichert eure Datei und probiert, ob ihr die „Bewegung“ – die Abweichung – zumindest verringern könnt. Sollte das nicht der Fall sein und ihr den Eindruck haben, dass jetzt plötzlich wieder alles aus dem Lot ist, könnt ihr immerhin zum letzten Speicherstand zurückkehren.

 

Gefällt euch das Ergebnis: Unbedingt speichern! Je nachdem welches Programm ihr nutzt und wie groß die Bilder sind, kann euer Rechner ganz schön ins Schwitzen kommen. Ist der Februar fertig, kann dessen Sichtbarkeit wieder deaktiviert werden. Der März wird nach dem gleichen Prinzip am Januar ausgerichtet. Und so weiter und so fort.

 

Am Anfang habe ich jeden Monat am vorherigen ausgerichtet, aber wenn mir später im Video ein Übergang nicht gefiel, mussten natürlich auch alle darauffolgenden Bilder neu ausgerichtet werden. Mit dieser Methode muss man immer nur ein Bild korrigieren.

 

Wenn ihr mit dem ganzen Stapel fertig seid und die Sichtbarkeit aller Ebenen aktiviert, werdet ihr merken, dass manche Bilder über den Rand herausragen. Dafür sieht man an anderer Stelle die darunter liegenden Ebenen durchblitzen. Hier muss rigoros zugeschnitten werden. Geht dabei immer wieder den Stapel durch, aktiviert/deaktiviert die Sichtbarkeit und geht sicher, dass keine groben Lücken entstehen.

 

Ist auch das geschafft, können die neu arrangierten Blicke endlich exportiert werden. Ob ihr oben oder unten anfangt, ist egal. Exportiert euer Bild, ändert die Sichtbarkeit des nächsten Monats und exportiert wieder unter neuem Namen. Damit ist die erste und schwierigste Etappe geschafft!

 

Bevor ich euch die Programme vorstelle, möchte ich euch noch ein paar Tricks mit auf den Weg geben, die das Ausrichten erleichtern oder beschleunigen.

  • Sucht euch von Beginn an Fixpunkte mit gutem Kontrast. Einen Baum vor hellen Himmel, ein weißes Haus… Ihr braucht mehrere, in der Nähe eures Fokus aber auch weiter weg.
  • Wenn ihr das Bild drehen müsst, bewegt die Ebene erst so, dass ein Fixpunkt relativ weit außerhalb der Bildmitte gut überlappt und verschiebt den Drehpunkt dorthin. Um diese Bildseite braucht ihr euch jetzt erstmal wenig Sorgen zu machen. Auf der anderen Seite des Bildes wird jetzt auch viel deutlicher in welche Richtung ihr drehen müsst.
  • Beim Skalieren einer Ebene müsst ihr immer hin und her springen. Wenn ihr von links schiebt, bis der Fixpunkt passt, wird der andere Fixpunkt weiter rechts total daneben liegen. Also schiebt ihr von rechts, am besten ein wenig über das Ziel hinaus. Wieder von links, rechts, links, rechts… Dabei werden die Abweichungen immer kleiner. Irgendwann hat man auch raus, wie viel man „zu weit“ schieben muss, damit es mit der anderen Seite wieder passt.

 

Teil 2 – Die Bildbearbeitungsprogramme

Bisher habe ich euch den allgemeinen Ablauf gezeigt, denn die Details sind von Programm zu Programm unterschiedlich. Da detaillierte Anleitung für jedes Programm jedoch den Rahmen sprengen würden, zeige ich euch mit ein paar Sceenshots, wo ihr die relevanten Funktionen findet, und sage ein paar Worte zu den Vor- und Nachteilen jedes Programmes.

 

 


Autodesk Sketchbook

Weil ich vermute, dass die meisten von euch eher mit dem Handy fotografieren, und viele Leute inzwischen auch gar keinen Laptop oder gar Desktop mehr haben, sondern alles an Smartphone und Tablet erledigen, war es mir wichtig auch eine mobile Lösung anzubieten.

 

Leider gibt es in der Sparte mobile Bildbearbeitung nur zwei Programme, die mit Ebenen arbeiten. Photoshop und Affinity Photo, beide kostenpflichtig. Deswegen musste ich auf ein Zeichenprogramm ausweichen. Da gibt es vermutlich mehrere, die in Frage kämen, aber mit Sketchbook habe ich schon gearbeitet.

 

Leider kann man bei Sketchbook den Bildausschnitt nicht im Nachhinein verändern. Deswegen sollte man sein erstes Bild, den Januar, möglichst nah heranholen.

 

Allgemeines Problem bei den mobilen Anwendungen ist, dass Bewegen, Drehen und Skalieren alles in einem passiert. Mit einem oder zwei Fingern und jede Bewegung verändert das Bild. Das kann echt frustrieren. Hier ist Zwischenspeichern bzw. die Rückgängig-Funktion euer bester Freund.

 

Dieses Problem wird es auch bei der mobilen Version von Affinty Photo geben (ca. 10€). Aber ich vermute, dass es dort zusätzlich die Möglichkeit gibt, Drehung, Größe und Position über Zahleneingaben im Transformationsmenü (siehe unten) zu steuern. Ich habe nur das Vektorgrafikprogramm von Affinity auf dem Tablet, deswegen sind diese Angaben ohne Gewähr.

 


 

GIMP

Dieses Desktop-Programm mit dem lustigen Namen wurde als Open-Source-Äquivalent zu Photoshop entwickelt. Sprich es ist kostenlos, kann viele Dinge, die Photoshop kann, ist aber manchmal etwas umständlich. So sind Verschieben, Drehen und Skalieren, was bei anderen Programmen in einem passiert, hier in verschiedene Werkzeuge aufgeteilt.

 

Großer Vorteil von GIMP ist, dass man zum Drehen bzw. Skalieren an jeder Stelle des Bildes anpacken kann. So lässt sich sehr genau arbeiten. Außerdem lässt sich der Drehpunkt frei im Bild verschieben, auch ein praktisches Detail. Mit der Ankertransformation kann man das Bild bzw. vorher ausgewählte Bildbereiche auch verzerren. Diese Funktion ist aber etwas für Fortgeschrittene und in Affinity deutlich besser gelöst.

 


 

Affinity Photo

Ihr habt es wahrscheinlich schon vermutet: Affinity Photo ist das Programm meiner Wahl. Das gibt es sowohl als mobile als auch Desktop-Variante, wobei ich nur mit letzterer Erfahrung habe. Affinity ist kostenpflichtig aber mit ca. 55€ als Einzelkauf deutlich günstiger als Photoshop (Abo mit ca. 25€ pro Monat) und hat mich bisher nicht enttäuscht.

 

Im Großen und Ganzen ist Affinity Photo wesentlich angenehmer zu handhaben als GIMP, aber genau an der Stelle, die wir hier brauchen, ist es doch wieder umständlicher. Bewegen, Drehen und Skalieren ist alles in der Funktion Verschieben zusammengefasst. Zum Bewegen kann man an jedem Punkt im Bild anfassen, aber Skalieren und Drehen geht nur über die Knoten an den Außenkanten. Es lässt sich also nicht so fein arbeiten wie bei GIMP. Man kann sich jedoch über das Transformationsmenü unten rechts behelfen. Vor allem für Drehungen nutze ich die direkte Zahleneingabe. Affinity kann aber auch nur in 0,1° Schritten drehen (0,01° bei GIMP).

 

Warum ich für den 12tel Blick trotzdem Affinity Photo nutze?

Wegen der Funktion „Gitterverzerrung“. Damit lassen sich auch perspektivische Verzerrungen in den äußeren Bildbereichen gerade bügeln. Das lässt mein Perfektionistenherz höherschlagen. Das war es, was ich am Anfang mit schweren Geschützen meinte.

 

Teil 3 - Bewegte Bilder

Der schwierigste Teil ist geschafft. Was wir nun vor haben ist vergleichsweise einfach. Quasi eine Diashow oder Präsentation mit definierten Zeitabständen und Übergangsanimationen.

Die Bedienoberfläche von Videoschnittprogrammen ist im Allgemeinen in drei Bereiche aufgeteilt. Unten hat man den Zeitstrahl, auf dem die Clips aneinander oder auch übereinander gelagert sind. Dann gibt es die Vorschau, die das Standbild der aktuellen Videoposition zeigt, und den Bereich für die Funktionen und Werkzeuge. Die Clips im Zeitstrahl werden als Reihe von Standbildern angezeigt, um eine Orientierung im Geschehen zu ermöglichen. Wo zwei Clips aneinanderstoßen, wird ein Symbol o.ä. angezeigt, das die Art des Übergangs darstellt. Der Zeitstrahl kann aus mehreren Ebenen bestehen, wenn man zum Beispiel noch animierte Sticker hinzufügt.

 

In diesem Zeitstrahl fügt ihr nun eure zwölf Blicke ein. Achtet auf die richtige Reihenfolge und darauf, dass keine Lücken entstehen.

Und nun werdet ihr Regisseur eures eigenen Filmes. Alles ist euch überlassen. Wie lange werden die einzelnen Bilder angezeigt, welche Übergänge ihr nutzt. Ich möchte euch nur ein paar Anregungen und Tipps geben.

 

  • Meine 12tel-Blickvideo dauern meist 30 Sekunden. Das empfinde ich als eine angenehme Schnelligkeit. Kürzer würde ich nicht empfehlen (außer man will es in eine Insta-Story quetschen). Vor allem für Blicke auf denen viel los ist, kann ein längeres Video sehr von Vorteil sein.
  • Bei mir sind alle Bilder gleich lang zu sehen, aber das muss nicht so sein. Einen trostlosen Winter ohne Schnee kann man ruhig schneller abhandeln und sich für Frühjahr und Sommer mehr Zeit lassen.
  • Überblenden als Übergang: Dieser Effekt, wenn ein Monat ganz langsam in den nächsten fließt, kommt am besten heraus, wenn der Übergang besonders langsam erfolgt. Bei meinem Scharfensteinvideo  sind die Bilder je 3s lang und der Übergang dauert 2s.
  • Den Übergang nutzen, um Fehler beim Ausrichten zu kaschieren: Schaut euch mein Video von der Tauchereiche amEdersee an. Und jetzt nochmal und achtet auf die linke Seite. Ist euch beim ersten Mal aufgefallen, wie die Bäume da hüpfen? Nein? Gut! Ich habe bewusst die Raute als Übergangsanimation gewählt, weil sie nochmal den Fokus auf die Eiche im Bildmittelpunkt verstärkt. Dadurch fallen die kleinen Abweichungen an den Bildrändern nicht mehr so auf.
  • Bitte, bitte! Entscheidet euch für eine Übergangsanimation. Maximal zwei verschiedene, sonst lenkt das zu sehr von eurem Blick ab.
  • VVon bewegten Übergängen, wo der nächste Monat ins Bild hüpft, würde ich die Finger lassen. Das zerstört die Illusion.

 

@zedena.tharendt

 

Teil 4 – Videoprogramme

Gerade fürs Smartphone gibt es inzwischen hunderte Apps zum Schneiden von Videos. Alle sind etwa gleich aufgebaut und viele kostenlos, wenn man mit dem Wasserzeichen der App leben kann. Hauptunterscheidungskriterium ist die Bedienerfreundlichkeit und die verfügbaren animierten Sticker, Filter und Übergänge. Weitere solcher Kleinigkeiten kosten meist extra.

 

Ich habe verschiedene Apps ausprobiert und bin bei InShot hängen geblieben. Die App ist aufgeräumt, schnell und bietet neben der Videobearbeitung auch eine gute Bildbearbeitung. Zusätzlicher Bonus: Wenn ihr einen querformatigen Blick habt, aber das Video als Story bei Instagram posten wollt, lässt sich nicht nur ganz schnell das passende Format auswählen, sondern all der leere Raum in diesem extremen Hochformat wird automatisch gefüllt.

 

Wer am PC oder Laptop arbeitet, muss sich jedoch gar nicht mit einem Videoschnittprogramm anfreunden. PowerPoint kann das auch und ist bei vielen als Teil des Microsoft Office Paketes bereits vorhanden.

 

Über die Dokumenteneinstellung könnt ihr die Größe der Folien an eure Bilder anpassen. Dann einfach den Januar bildfüllend auf der Titelseite einfügen und die Folie kopieren. Im Menü „Übergänge“ lässt sich der gewünschte Übergangseffekt zuweisen und außerdem feste Zeiten eingeben, wann der Übergang beginnt und die lange er dauert. Ist das einmal eingestellt, kopiert ihr eure Folie und tauscht einfach nur das Bild aus. So schnell habt ihr eine 12tel-Blickpräsentation, die von ganz allein läuft. Das könnt ihr leicht überprüfen, indem ihr die Bildschirmpräsentation startet. Gefällt euch, was ihr seht, geht auf Datei > Exportieren > Video erstellen und das Video ist fertig.

 

 

Das war es von meiner Seite. Ich hoffe ihr könnt mit meiner Erklärung was anfangen und ich freu mich darauf eure Videos zu bestaunen.

Viele Grüße

Zedena

 

PS: Sollten noch Fragen bestehen, findet ihr mich auf Instagram @zedena.tharendt oder per Mail an zedena.v.tharendt „ät“ gmail.com.

 

Na, seid ihr auch so begeistert wie ich? Falls ihr euch diese Anleitung ausdrucken wollt, könnt ihr sie hier als pdf finden.

Viel Vergnügen!

Eva

Jänner.12tel-Blick.22

29. Januar 2022

Kellergasse Diepolz im Jänner

 Juhu! Neuer Blick, neues Glück!

Ich freue mich so auf das neue Blick-Jahr, dass ich gar nicht so recht weiß wo ich beginnen soll. Vielleicht mal bei den Regeln: Von einem fixen Standpunkt aus machen wir 12 mal pro Jahr ein Foto. Wir versuchen den Blickwinkel so genau wie möglich wieder zu finden, denn dann haben wir am Ende des Jahres 12 Bilder unseres Liebslingsblicks. Die einzige Änderung ist die Jahreszeit... und diese Änderung ist ja in unseren Breiten enorm. Darin liegt der Reiz des Bildes.

 

Das Einzelbild mag vielleicht gar nicht so toll sein. *räusper* Mein diesjähriges Jännerbild ist DER Beweis dafür - den kann ich aber erst am Jahresende erbringen. Mein Jänner ist dunkel, scheußlich farblos, eiskalt, verlassen... Jänner im Weinviertel eben. Dieses Bild ist nicht "schön". Ihr könnt euch alle vorstellen - da wird sich was tun! Und genau diese Veränderung hat ihren Reiz, die fangen wir ein.

 

Die wichtigste Regel: Habt Spaß! Man kann das Bild auf den Millimeter einrichten - so wie ich. Und öfters pro Monat den Blick besuchen um dann aus 500 Bildern eines auszuwählen - so wie ich. Man kann aber auch einfach ein Bild pro Monat mit Freude aus dem Handgelenk schütteln. Macht den Blick zu EUREM Blick.

 

Wo bin ich heuer gelandet? In Diepolz im Weinviertel, das liegt in Niederösterreich. Wien ist etwa eine Stunde Autofahrt entfernt, in Tschechien ist man in 10 Minuten. Wir befinden uns also am nordöstlichsten Rand Österreichs. Wir blicken wieder mal auf eine Kellergasse, so wie im Vorjahr. Irgendwie ist das Thema für mich noch nicht erledigt.

 

Kellergasse und Weinviertel - der Keller ist einfach DAS Signature-Bauwerk der Region. Erfahrene Blickerinnen wissen vom Vorjahr schon ein wenig Bescheid, ich werde euch heuer mit gehobenem Kellergassenwissen beglücken ;-)


Blick auf Diepolz

Meine Jänneraufnahme ist kein schwarzweiß Bild, auch wenn es so wirkt. Damit ihr seht, dass unsere Gegend nicht immer farblos im Winter ist, zeige ich euch die Lage der Kellergasse von weiter weg. Links vom Baum liegt am Hang die Kellergasse.

 


Wie jedes Jahr lege ich euch ans Herz den Standpunkt richtig gut zu merken, irgendeinen fixen Punkt in der Natur als Standpunkt zu nehmen. Ich habe heuer ein kleines Pflöckchen eingeschlagen, aber der Standpunkt ist auch definiert durch das Zusammentreffen zweier Äcker in meinem Rücken. Ich habe mich wieder entschieden vom Hocker aus zu fotografieren. Wer weiß was der Bauer anbaut... Wenn da heuer ein Maisfeld vor unsere Nase aufpoppt, sehen wir ohne Stockerl ein halbes Jahr lang keine Kellergasse. Außerdem habe ich erstmals gezoom. Ich versuche das so gut wie möglich zu vermeiden. Erstens ist es ungleich schwieriger den Bildausschnitt wieder zu finden, außerdem ist die Qualität ohne Zoom einfach besser. Aber, heuer war ich mutig und es musste aufgrund der Komposition des Bildes einfach sein!
 

Collage im Jänner. Na gut. Ich gebe zu, das macht noch nicht sooo viel Sinn. Ich möchte euch trotzdem ermutigen, euch damit auseinanderzusetzen! Übers Jahr gesehen werdet ihr jene Blicke lieben, die in Collagen gezeigt werden. So lassen sich die Monate einfach besser vergleichen.

 

Aber nun! Ihr! Ich freue mich schon so sehr auf eure Bilder, dass ich das Linkplenum schon am 29. 1. öffnen muss. Ich bin zu neugierig. Normalerweise treffen wir uns immer am 30. des Monats um die Bilder des vergangenen Monats zu teilen, im Februar am 28. Das Linkplenum ist ab nun den ganzen Februar geöffnet um das Jännerbild hochzuladen - Zeit genug also. Kein Stress! Wenn ihr euren Blick auch auf Instagram teilen wollt, dann verwendet die Hastags #12telblick und #12telblick22 und markiert mich, dann finde ich euch besser @verfuchst.insta. Etliche Teilnehmerin haben keinen Blog, sondern nur einen Insta-Account, aber hier am Blog treffen wir einander alle.

 

Und jetzt...


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Dezember.12tel-Blick.21

30. Dezember 2021

 


Beim Fotografieren des Dezemberbildes war ich richtig weh mütig! Mit Kaiserwetter verabschiede ich mich von der Hundsberg Kellergasse in Hart- Aschendorf!

Wie sehr einem so ein Blick ans Herz wachsen kann! Heuer fällt es mir richtig schwer ihn loszulassen. Was war das für ein Jahr! Verrückt in allen möglichen Dimensionen - auch dass das hier das FÜNFTE Schneebild ist! Es gibt etliche Jahresläufe, die kein einzige Schneebild enthalten. Irgendwie gut, dass 2021 vorbei ist. So richtig ans Herz gewachsen ist mir dieses Jahr nicht. Aber die Kellergasse, die werde ich vermissen.

 




 

Noch habe ich keinen neuen Blick, das Loslassen fällt mir heuer schwer. Aber das wird schon noch! Ich begebe mich in den nächsten Tagen auf die Suche. Ich möchte einen tollen Baum finden, auf Licht und Schatten achten, auf die Wiedererkennung des Fotopunktes, gute Ereichbarkeit und, und, und...

Wenn es euch ähnlich geht wie mir, und leichtes Verzagen sich breit macht, dann denkt an das Wichtigste: Das hier soll dir gut tun! Es geht nicht um Perfektion! Schnapp dir den Fotoapparat und geh raus! Das wird schon! Einfach machen!

 

Ich bin so aufgeregt auf eure Bilder! Habt ihr schon einen Jahresüberblick gemacht? Nein? Solltet ihr! Ihr schafft das! Schnappt euch irgendein Bildbearbeitungsprogramm und los! Ich verwende PicMonkey, da gibt es eine freie Version. Füge deine Fotos unbedingt zu einem großen Ganzen zusammen! Du wirst es lieben...

 


 

Jetzt aber: Bühne frei für euer 2021!

 


 

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November.12tel-Blick.2021

29. November 2021

 


Ich schwöre, ich hab es nicht drauf angelegt, das vierte Schneebild des Jahres zu fotografieren! Österreich ist ja momentan im Lockdown. Normalerweise besuche ich meine Kellergasse öfters pro Monat. Und ein Foto gegen Ende des Monats, das das Monat besonders gut repräsentiert, nehme ich dann. Nun, im November war ich genau einmal dort. Ich nahm mir vor am letztmöglichen Freitag am Nachhauseweg einen Schlankler zu machen und meinen Blick zu fotografieren. Bei der Hinfahrt wäre ich ja schon beinahe stecken geblieben. Steckenbleiben im Lochdown - Himmel - gut, dass ich das niemand erklären musste! Kaum war ich dort, konnte ich kaum gerade stehen vor lauter Wind... ihr seht: Voller Einsatz für den 12tel-Blick.

 

 

Letztes Monat ist mir schon das "rote Fähnchen" aufgefallen. Mann und Kind waren ja mit, da hatte ich gar keine Zeit es genauer zu betrachten. Diesmal allerdings kam mir der knallrote Punkt im Baum irgendwie komisch vor. Es ist ein Luftballon, den jemand hat steigen lassen. Er hat sich im Baum verheddert und hängt nun da. Einfach Müll. Früher habe ich öfter mit Schulkindern Gasluftballons steigen lassen. Beim Wegfliegen ist das ja auch ein schönes Gefühl... allerdings als Müll, im Baum, schaut das ganze nicht mehr so fein aus. Mach ich schon seit einigen Jahren nicht mehr! Beim nächsten Besuch - und etwas lieblicherem Wetter - werde ich das Bäumchen von seinem oftmals umwickelten Ballon befreien.

 

Und bei euch? Auch Schnee? Auf ins letzte Monat!



 


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Oktober.12tel-Blick.21

30. Oktober 2021

 

Was für ein Unterschied zum September! Mann Mann hat die Walkweste und die Haube ausgepackt - und doch zieht er noch den Kopf ein, damit es ihm nicht ins Genick bläst. Die Sonne wärmt den Rücken nocht trefflich, aber der Wind! Bei uns ist es einfach immer windig. Irgendjemand hat ein rotes Fähnchen in den Baum gehängt und der Himmel nimmt wieder mehr Platz ein.  Nun ist es eindeutig klar, das Jahr biegt in die letzte große Kurve ein!



Und wie sieht es bei euch aus? Auch so leergeräumt wie bei mir? Oder habt ihr früher im Monat fotoagrafiert?



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September.12tel-Blick.21

30. September 2021

 

Mein Septemberbild ist extrem grün. Heuer war das Frühjahr bei uns sehr lange kalt, dann gab es zwei Monate extreme Hitze, doch dann war es wieder recht feucht. Und das sieht man der Natur an. So saftig grün war es die letzen Jahre Ende September nicht mehr. Das Auffälligste: Die Lese (=Weinernte) hat bei uns gerade erst zögerlich begonnen! Eigentlich fühlt sich dieser Umstand für mich ganz normal an. In meiner Kindheit begann die Lese immer Ende September... zwischen Schulbeginn und Lese waren immer zwei, drei Wochen Abstand. In den letzten Jahren war Ende September schon alles wieder vorbei.



Heute nehem ich euch endllich mal in den Keller mit hinein. Es ist der erste Keller rechts auf meinem Blick. Der Keller gehört der Familie Pamperl und ist das ganze Jahr geöffnet. Man kann jederzeit Weine kosten oder Flaschen mitnehmen.



Wir sind nun im Presshaus. Der Keller besteht aus einem Raum - dem Presshaus- und der Kellerröhre. That's it! Keine Heizung, kein Wasser ist in so einem klassischen Keller, er ist ja nur ein Arbeitsraum.

 

Das beherrschende Gerät in jedem Presshaus ist die Balkenpresse. Das System ist sehr simpel. In den Presskorb - es ist ein Fass, das "Lücken" hat - werden die Trauben eingefüllt. Da wo jetzt die Stecken und das Grünzeug sind wird ein Deckel draufgelegt und Holzbalken so hoch geschlichtet, dass sie bis zum großen Querbalken, dem Baum, reichen. Nun lässt man das Gewicht des Baumes wirken, die Trauben im Korb werden gepresst. Durch die Ritzen fließt der Most, der nur noch aufgefangen werden muss. In den 80er Jahren gab es in unserer Gegend noch wesentlich mehr "Nebenerwerbsweinhauer". Quasi jeder half Freunden beim Lesen - für uns Kinder war das ein Hit. Und es gab damals noch viele Baumpressen in Betrieb.

 

Im Bogen der Presse liegt der Abgang zur Kellerröhre. Unsere Gegend besteht aus Löss (= Lehm) Man kann also ganz leicht "Löcher in die Erde graben"... und das hält! Viele Kellerröhren sind einfache Erdröhren.

 


Der Eingang dieser Kellerröhre ist mit Ziegeln gewölbt, der hintere Teil, da wird es etwas weiter, ist einfach nur Erde. Im hinteren Teil standen früher die Weinfässer. An diesem Keller könnt ihr nun auch erkennen, warum die Kellergassen am Aussterben sind. Die Röhre ist so niedrig, dass ich nur gebückt durchgehen kann. Und in Weinfässern lagert schon lange kein Wein mehr bei uns, Stahltanks sind der Standard. Aber ihr seht schon. Stahltanks hier rein? Und auch wenn es hier einen Wasseranschluss gibt - qualitätvolles Arbeiten ist hier einfach nicht möglich. Seit dem Ende der 70er Jahre, irgendwann in den 80er sind die Kellergassen in einen Dornröschenschlaf verfallen. Ob sie mal wieder erweckt werden?



Dieser Keller ist jedenfalls rege frequentiert. Immer wenn ich da bin spaziert jemand vorbei, nimmt sich ein Achtel Wein und setzt sich aufs Bankerl vorm Keller.



Im oberen Teil der Kellergasse liegt ein Keller gerade besonders verwunschen da. Färbt sich bei euch schon mehr als bei mir? Ich bin gespannt!






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August.12tel-Blick.21

30. August 2021

 

Kellergasse im August

Auch im August hat der Heurigen offen. Meine beiden Männer traben gemächlich den Weg hinauf. Es ist 16 Uhr, der Heurigen sperrt gerade auf. Wir haben extra diesen frühen Zeitpunkt gewählt, damit nicht viele andere Leute im Blick sind.

Seht ihr den Vogel, der oben den Weg quert? Der hat wohl andere Pläne als sich vorm Keller niederzulassen. Und seht ihr auch, dass etwas im Baum hängt und ein Ständer drunter steht? Ich werde euch vor dem nächsten Bild extra noch den Namen der Kellergasse in Erinnerung rufen... Hundsberg Kellergasse...

 

 

Hunde Hüpfburg

 

Eine Hundehüpfburg ist aufgebaut! Sehr süß! Meine Begleiter fühlten sich leider etwas zu erwachsen um darin rumzuhhüpfen, aber am späteren Nachmittag kam das Hündlein noch ganz schön in Bewegung!

 

Collage August hundsberg Kellergasse

Und wie war euer August? Ich freue mich schon auf eure Blicke!

 



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Juli.12tel-Blick.2021

30. Juli 2021

 

Kellerkatze in Hart-Aschendorf

 

Als wir zum Fotostandpunkt kamen, flitzte sie mit freudigem Gemaunze herbei - die Kellerkatze. Das Kindlein pflückte sofort einige lange Halme, und jagte sie unermüdlich durch den 12tel-Blick. Diesmal könnte ich euch hunderte Fotos zeigen. Sehr süß... beide :-)

 

Die Wiese wurde gemäht, das Sonnenblumenfeld hat im letzten Monat einen unglaublichen Schub gemacht, ebenso der Wein. Könnt ihr das kleine weiße Täfelchen am Eingang der Kellergasse erkennen? Nein? Gehen wir näher!

 


Meine Hoffnung war groß euch im Juli DAS Event (neben dem Heurigen) der Kellergasse zeigen zu können: Die Geister- und Sagenwanderung! Aber - Corona. Da gibts ja eh nichts mehr zu erklären. Statt Action ein Taferl, hach, sind wir ja schon gewöhnt.  So sollte das eigentlich aussehen:


www.geister-und-sagenwanderung.at

Ein tolles Spektakel... hoffentlich 2022 wieder. Erfreulich ist der Blick auf auf den Wein. Er wächst!



Und weil sie gar so süß ist: die Kellerkatze in Großaufnhame. Vor dem ersten Keller steht ihr Wassernapf. Sie ist tatsächlich die einzige Bewohnerin der Kellergasse. Ihr erinnert euch vielleicht - in Kellergassen wohnt niemand. Keller haben keine Heizung, sie sind (bzw. waren)  ausschließlich Wirtschaftsgebäude für die Weinerzeugung.  Der Keller wird von der Familie Pamperl betrieben und ist täglich geöffnet, man holt sich einfach ein gutes Tröperl, oder auch mehr, und schmeißt das Geld in die Kasse. Überwacht wird das ganze wahrscheinlich von der Kellerkatze, die ist nämlich immer da. Ihr wollt endlich mal einen Keller von innen sehen? Gemach, das Jahr dauert noch länger.

 

Kellerkatze

 

 

 

Aber nun zu euch! Wie geht es euch im Sommer? Ich hoffe, niemend von euch hat Überschwemmungs- und Unwetterbilder im Blick festhalten müssen! Das Weinviertel ist eine extrem trockene Region. Uns plagt hier aktuell die Hitze und ihre Auswirkungen. Wenn es alle heiligen Zeiten mal regnet, dann ausschließlich in Gewitterform - aber das dann gleich ordentlich heftig mit Hagel und starkem Wind.




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Juni.12tel-Blick.21

30. Juni 2021

 

Prost in der Kellergasse

Juni bringt mein Herz zum Hüpfen! Ich habe meine Lieblingsstatisten engagiert... und es war nicht schwer sie zu überreden! Der Heurigen hatte jeden Samstag im Juni offen! Es war für uns das erste mal, nach all den Corona-Einschränkungen, dass wir mal wieder gemeinsam weg waren und besonders arg - wir haben auswärts gegessen!!!


Heurigentische im Weingarten

 

Heurigen... der Versuch einer Erklärung:

In unserer Gegend ist der Heurigen ein immaterielles Kulturgut. Jeder Weinhauer (so nennt man Weinbauern bei uns) kann den Wein im eigenen Haus ohne besondere Lizenz ausschenken. Diese Regelung geht auf Joseph II zurück, ist also nun gut 250 Jahre alt. Ursprünglich war der Heurige für die Winzer da um direkt nach der Ernte den Sturm ( = der ganz frisch vergorene Wein) und den jungen Wein ( = den heurigen Wein) auszuschenken. Ein zweiter Termin war bald üblich, um in den Fässern Platz zu machen für den neuen Wein.

 

Speisekarte Heuriger

Jedes Bundesland hat ein wenig andere Gesetze - aber gleich ist: die Ausschank ist auf einen kurzen Zeitraum, wenige Wochen, beschränkt. Es werden ausschließlich kalte Speisen angeboten - die Weinbauern (Obstbauern) brauchen keine Gastgewerbelizenz, daher gibt es ein sehr eingeschränktes Angebot. Und es geht um den eigenen Wein, daher gibt es kein Bier oder ähnliche Getränke.

 

Brettljause beim Heurigen

 

DER Klassiker ist die Brettljausn - Reichlich Wurst und ein wenig Käse werden hübsch auf einem Holzbrettchen serviert. Der "vegarische Klassiker" ist die Aufstrichplatte mit Fleischschmalz, Kellergatsch, aber auch Liptauer, Eieraufstrich,...



Besonders fein am Heurigen ist meist der Platz - die Kellergasse. Es fahren keine Autos durch, Kellergassen sind einfach hübsch - wie unsere Serie ja beweist.


Katze in der Kellergasse


Ein Treffen beim Heurigen ist immer entspannend - für die Erwachsenen, aber vorallem auch für die Kinder. Sie klettern, kraxeln und laufen überall in der Kellergasse rum. Und sind die Kinder entspannt, sind auch die Eltern entspannt.


Kinder klettern in der Kellergasse



 

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