Sonntag, 19. März 2017

Magisches Motto - Bewegung

Bewegungshungrig sind sie, unsere vier selbstgemachent Drachen. Nach der langen Winterpause müssen sie wieder raus! Perfekt um sich für die Magischen Mottos in Szene zu setzen.
















Majestätisch gleiten sie durch die Lüfte, irgendwie beschleicht mich der Verdacht, dass ich die besten Fotos zum Thema Bewegung-und-Drachen schon im Archiv habe. Hab ich euch schon im Jänner bei Abstraktion gezeigt... hmmm. Ihr könnt ja da nochmals nachsehen uns selbst entscheiden. Ich fürchte ihr kommt zum selben Schluss.


Mittwoch, 15. März 2017

Der Frühling ist waldeigen


Will Dir den Frühling zeigen,

der hundert Wunder hat.

Der Frühling ist waldeigen

und kommt nicht in die Stadt.



Nur die weit aus den kalten

Gassen zu zweien gehn

und sich bei den Händen halten - 

dürfen ihn einmal sehn.


Rainer Maria Rilke


Diese feinen Zeilen sind hat Holunder für ihr Eye Poetry Projekt rausgesucht. Ein Gedicht, ein Stücklein Text soll kreativ gestaltet werden. Schon beim Lesen der Zeilen hatte ich dieses Bild vor mir... zwei gehen Hand in Hand,  am Waldrand, im Frühling, die Stadt im Hintergrund... einfach perfekt!
Enstanden ist es bei einem 12tel Blick-Rundgang.



Gemacht war dieses feine Projekt ziemlich schnell. Der Rahmen ist von Ikea, er ist sehr tief. Zwischen Glas und Bild ist Abstand, so entsteht beim Betrachen eine angenehme Tiefenwirkung. Das Bild hab ich im Copyshop auf die perfekte Größe vergrößern lassen, das Gedicht mit weißem Edding aufs Glas geschrieben. Fertig! so richtig gut fotografieren lässt sich das Werk nur nicht, die tiefenwirkung durch versetzte Schrift und Foto krieg ich nicht so ganz abgebildet. Macht nichts, wie ihr seht fügt es sich herrlich ins heimische Chaos.

Freitag, 10. März 2017

himmlische Fliesen


Cafe Corbaci im Wiener MuseumsQuartier. Einfach himmlisch, diese Fliesen!


 

Mittwoch, 1. März 2017

Februar 12tel 17


Mein Jänner Bild war schon sehr weiß, aber der Februar ist weißer! Auch dieses Monat bleiben die Landschafts-Details gut versteckt. Ihr müsst euch wohl noch ein Monat gedulden um mehr zu erkennen.







Dienstag, 28. Februar 2017

Magisches Motto - Fassaden und Fenster


Zieht wer mit ein? Links, im Regenbogenhaus und rechts, im Peace-Haus, hätte ich ein paar freie Wohnungen für Bloggerfreunde. Der Garten liegt hinten, der Eingang auch, im Keller sind die beiden miteinander verbunden. Na, Lust auf eine WG? Habt ihr schon ein Stockwerk im Auge? Was wollt ihr da machen?



 

Montag, 27. Februar 2017

Beige



12colours of handmade fashion... Beige also.
Es ist nicht so, dass ich Beige nicht mag. Als Wohnfarbe schätze ich sie sehr!
Mein Kleiderkasten jedoch ist ziemlich Beigefreie-Zone. Das hat etliche Gründe:

  • Mein Hautton ist sehr hell. Der passende Beigeton will mit Bedacht gewählt werden.
  • Ich bin Volksschullehrerin. Ich bin Mama. Grundschulkinder und Beige vertragen sich nicht so gut miteinander.
  • Beige ist für mich eine sehr noble Kleidungsfarbe. Nobel und ich, das passt irgendwie nicht. Meine Kleidung ist praktisch, bunt, ein wenig lustig. Aber sicher nicht nobel.
  • Zierlich ist nicht unbedingt das treffende Wort um meine Figur zu beschreiben. Ich bin groß und kräftig. Um die Hüften rum sogar seeeehr kräftig. Was kräftig ist muss nicht unbedingt mit einer hellen Farbe betont werden.
  • Ich trage sehr gerne bunte Kleidung, allerdings mit ruhigen Zonen. Meine All-Over-Colour-Blocking-Phase ist vorbei! Mein Standardoutfit besteht aus knalligen Schuhen, einer ruhigen Hose, einem knalligen Shirt und einem ruhigen Pulli. Ruhig könnte natürlich auch Beige sein. Die vorherigen vier Punkte sprechen allerdings heftig gegen Beige. Meine Lieblings-Kombi-Farbe ist dunkles Blau! Ganz dunkles Lila und Grau mag ich auch, Braun gefällt mir nicht, Schwarz ist mir zu fad.




Genäht hab ich mir ein Shirt. Ich schwöre, ich wollte es total basic haben. Nur geringelt. Kombifreudig. Aber dann ist mich der Ärmelstoff angesprungen...

Den Schnitt habe ich erstmals probiert, Statement aus Ottobre 2/17. Schnitte müssen bei mir immer angepasst werden. Und wenn es nicht so gut sitzt, dann muss ich ja nicht Stoff in meiner Lieblingsfarbe im Kasten parken...

Ich bin erleichtert, das Shirt ist tragbar, auch wenn Änderungen her müssen. Vom Schnitt weg hab ich schon einiges geändert. Begonnen habe ich mit Größe 44, zur Hüfte hin bin ich aber bei 48 gelandet. Die Ärmelnaht habe ich wie immer nach vorne verlegt und damit das Armloch gleich ein wenig vergrößert. Die Mehrweite habe ich leider gänzlich in der Breite des Ärmels dazugegeben, eine höhere Armkugel wäre besser gewesen. Der Armausschnitt gehört noch ausgeräumt und die Schultern verschmälert, dann wasserlt der Ausschnitt hoffentlich nicht mehr. Die Hüften müssen noch breiter werden. 



Trotzdem bin ich ganz zufrieden. Den Streifeneffekt vom Kragen mag ich sehr gerne und die maritimen Ärmel sowieso. Schrankleiche wird das keine. Lieblingshirt aber wohl auch nicht. Dafür ist mir die Passform nicht gut genug.


Dienstag, 21. Februar 2017

N E O N !

Das Kind liebt Neon.
Das Kind darf sich Kleidung von mir wünschen.
Ich mag Neon eh auch... die Dosis machts halt nur aus...

In diesem Post zeige ich euch die drei Teile, die in diesem Winter permanent am Kind zu finden sind.



Teil 1 - S C H U H B Ä N D E R


Ja ich kann mich damit rühmen - ich hab sie gefunden. Beim Schuhkauf im Herbst, mitten im Waldviertler-Schuhmessen-Chaos (Eingeweihte wissen, dass Chaos den Zustand dort nur sehr unzureichend beschreibt.) habe ich statt der faden, braunen Schuhbänder diese Wahnsinnsteile ausgegraben.
Kind war glücklich.
Ich auch.




Teil 2 - J E A N S



Das Kind wollte Neonjeans. Also so komplett. Von oben bis unten. Straßenarbeitermäßig oder so. Ich habe lange probiert ihm einzureden, dass Akzente viel cooler und wirksamer sind als flächiger Einsatz. Was soll ich sagen, ich bin gescheitert. Bo in 140, ordentlich verlängert, Vorderteil upgecycelt und alte Naht erhalten, Hinterteil neu mir Neoneinfassung.


Der Bund ist unsere Lieblingslösung, ganz nach Kindergeschmack. Ich könnte beim Nähen auf den Zipp ja gerne verzichten...
Der Jeans-Bund ist von der alten Hose abgetrennt, das Knopfloch übernommen. Der Knopf ist neu gesetzt. Der Bündchenstoff schmiegt sich fein an, durch den verstellbaren Gummi passt die Hose einach länger.
Er mag die Hose eh.
Aber schöner wär sie, wenn die Taschen größer und der Streifen breiter... und ... und... und Neon eben statt Jeans.
Ich mag sie.
Genau so.
Ätsch, ICH näh die Kleidung.
Ich find das...



... trotz Knetmasseflecken ;-)




Teil 3 - H A U B E 


Das Kind brauchte eine neue, warme Haube.
"Du, Mama... Neon wär gut, denn das sieht man auch in der Dunkelheit, wenn ich in die Schule gehe, echt gut." 
Tja. Da hatte er mich.
Bei dem Argument musste ich  tief in die Leuchtkiste greifen.
Erstmal ist alles Neon. Und dann noch viele fette Sterne mit Reflektionsfolie drauf. Schnitt der Haube ist die Norwegerhaube vom Farbenmix Multi-Mützen-Mix. Allerding habe ich die Schnittlinie ums Gesicht an den Schläfen ordentlich ausgeschnitten, dafür hinten um etliche Zentimeter tiefer gezogen.
Wirklich viele Leute haben mich auf die Haube schon angesprochen: so sicher, so sichtbar, so warm und sooooo neon.




Freitag, 17. Februar 2017

Dachstein gespiegelt


Bilderbuchwetter
So, genau so, mag ich Schifahren!


Mittwoch, 15. Februar 2017

Eye-Poetry... die weiße Decke







Holunder hatte eine fabelhafte neue Idee: Eye-Poetry... quasi Lyrik fürs Auge. Jedes Monat stellt sie ein Gedicht oder ein Stück Prosa vor. Und wir finden einen eigenen Weg diese Worte zu interpretieren, fürs Auge gefällig darzustellen. Dieses Monat ein Stücklein Text aus Alice im Wunderland von Lewis Carroll.


"Decke" und "Lieblinge"... ich hatte sofort die Assotiation von Tieren, die es sich in einer Höhle gemütlich machen. So gemütlich, dass an Schlaf gar nicht zu denken ist... mit einem guten Buch und einem glühenden  Ofen unter der behütenden Schneedecke den Winter genießen.

Dass ich das Thema textil umsetzte war gar keine Frage! Außerdem brauchte ich eine Tasche. Der Schnitt Charlie-Bag ist da immer dankbar, da viel Fläche zum  Austoben bleibt.





Die beiden Grundstoffe waren schnell gefunden: Einerseits ein Bettüberzug vom Onkel Gerhard für den Schnee. Der hat vor Jahren schon eine missratene Färbeprozedur hinter sich gebracht. Übrig blieb nur stellenweise ein zarter Rosaton. Er erinnert mich an einen Wintersonnenaufgang. Der braune Erdboden war einmal ein Dirndlleib meiner Mama.

Der Bär war flott gezeichnet - aber dann... wie bringe ich den sauber in die Höhle? Fester Stoff oder doch Jersey? Irgendwann ist mir das SnapPap in die Hände gefallen. Es ist perfekt! Der Bär ist ganz akkurat aufgenäht und auch nach oftmaligem Waschen wird es noch nett aussehen.




 

Donnerstag, 2. Februar 2017

Nordnordwest - da kommt der Wind her


Mit so einem Strickstück kann es sein wie mit dem Leben. Manchmal kommt ein Wind auf, der schnell zum Sturm wird. Aber irgendwann geht auch das ärgste Unwetter vorbei und der Himmel klart auf.



Vor über einem Jahr habe ich mir auf einem Weihnachstmarkt einen Strang graue Wolle von Lanafactum gekauft. Die Wolle wird von den eigenen Angorahasen gewonnen, der kleine Fuchs wollte unbedingt so ein Knäuel. Am Krankenbett meiner Mama habe ich eine Haube für sie begonnen, ihr war ständig kalt. Der Verlauf der Krankheit hat mich die Nadeln bald weglegen lassen.




Meine Mama hat mir zwei angestrickte Westen hinterlassen. Wer schon mal getrauert hat weiß, dass in verschiedenen Phasen  verschiedene Aktion gut tun.
Erst ist Verräumen das Richtige.
Nach einer Weile kommt das Auftrennen mit vielen, vielen Tränen um dann gleich wieder alles aus dem Blickfeld zu räumen.
Danach ist das Vorholen und Drüberstreicheln dran.
Und irgendwann fasst man einen neuen Plan.
Der Beginn ist zögerlich, fast ängstlich.
Und dann fühlt sich doch alles ganz gut an.




Nordnordwest -von Meermädchen- heißt das Tuch, das ich mir gestrickt habe. Ich habe ein Tuch gesucht, das die graue Wolle zur Geltung bingt und für den Farbverlauf ebenso passt. Gestrickt wir das Tuch in drei Schritten. Erst der Innenteil, dann werden rundherum die Maschen aufgenommen und der Mittelteil wird gestrickt. Zum Schluss kommt noch der Rand quer gestrickt dran. Vor dem Teil hatte ich Respekt, ich dacht das würde ewig dauern. War gar nicht so. Das Tuch ist wesentlich kleiner als im Original, aber die graue Wolle... Mehr war nicht da. Sollte ja auch eine Haube werden.

Ich bin zufrieden mit dem Tuch! Es ist herrlich warm und die eingestrickten Erinnerungen tun mir wider Erwarten gut.

Montag, 30. Januar 2017

Jänner 12tel 2017


Ich freue mich so auf das neue 12tel-Blick Jahr!
Heuer zeige ich euch einen Blick, der auf meinem täglichen Schulweg liegt. Es ist das Hintaus von Kleinstetteldorf im Weinviertel. Wer mehr über das weinviertlerische "Hintaus" erfahren möchte, soll in diesem Post nachlesen.
Ich lehne am Stamm eines Nussbaums, links neben mir endet ein Stadel. Ziemlich verschlafen wirkt mein Felder-Blick noch. Es scheint das Jahr muss erst in Schwung kommen, nur die Hasenspuren am rechten Bildrand zeugen von eine wenig Leben im Blick.



Das ist mein fünftes 12tel-Blick Jahr! Die Jännerbilanz fällt eindeutig Weiß aus, aber auch ziemlich düster!

Mittwoch, 18. Januar 2017

Magisches Motto - Abstrakt

Magische Mottos teilt Paleica jedes Monat mit uns, das Jänner-Motto lautet Abstraktion. Erst habe ich viele Bilder mit Bildbearbeitungsprogrammen verändert. Aber irgendwie traf das alles meine Vorstellung von Abstraktion nicht.

Ich habe mich entschieden euch eine kleine Geschichte zu erzählen, die Bilder sind nur zugeschnitten, sonst aber unbearbeitet. Abstraktion ist hier also hauptsächlich ein Weglassen, ein Fokus auf das was überbleibt.
 




















Magische Mottos